Das US-Militär hat in der neunten Nacht in Folge Ziele im Iran bombadiert. Angriffe gab es auch in mehreren Golfstaaten. Außerdem sollen in der Straße von Hormus zwei Öltanker gesprengt worden sein.
Im Iran-Krieg ist keine Deeskalation in Sicht. In der Nacht wurden wieder zahlreiche Angriffe gemeldet. Das US-Militär führte nach eigenen Angaben die neunte Nacht in Folge Attacken gegen den Iran aus. Dort gibt es Berichte über Explosionen in mehreren Gebieten, darunter in der Stadt Tabris im Norden des Landes sowie in mehreren Hafenstädten am Persischen Golf und am Golf von Oman.
Ziel sei es, die militärischen Fähigkeiten des Irans weiter zu schwächen, teilte das US-Regionalkommando Centcom auf der Plattform X mit.
Drohnen über Kuwait, Luftalarm in Bahrain
Auch Teheran nahm wieder Ziele in den Golfstaaten ins Visier. Kuwaits Armee teilte mit, dass Drohnen aus dem Iran abgewehrt würden. Weitere Details gibt es bislang nicht.
In Bahrain wurde Luftalarm ausgelöst, teilte das Innenministerium in der Hauptstadt Manama mit. Vor möglichen Angriffen des Iran in Manama warnt die US-Botschaft in Bahrain. Es lägen Informationen vor, wonach Iran nicht näher bezeichnete Ziele im Zentrum der Stadt ins Visier nehmen könnte, teilte die Vertretung mit. Die Botschaft mahnte US-Bürger zur Wachsamkeit.
Schiff nahe Oman in Brand
Außerdem soll nach Informationen der britischen Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) in der Straße von Hormus ein Schiff brennen. Der Vorfall habe sich acht Seemeilen (knapp 15 Kilometer) nordwestlich des omanischen Ortes Kumzar ereignet, teilte UKMTO weiter mit. Die Brandursache ist noch nicht bekannt. Schiffen werde empfohlen, die Region mit Vorsicht zu durchfahren, während die Behörde den Vorfall untersuche.
Nach Angaben der iranischen Revolutionsgarden wurden zwei Öltanker auf der Südroute durch die Straße von Hormus gesprengt und sind nun manövrierunfähig.
