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Startseite»Politik»US-Verhandlungen mit Iran: Trump sagt, es wird wieder geredet
Politik

US-Verhandlungen mit Iran: Trump sagt, es wird wieder geredet

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerAugust 3, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Stand: 03.08.2026 • 21:43 Uhr

Zwischen den USA und Iran sind wieder Gespräche angelaufen – das behauptet zumindest US-Präsident Trump. Iran hatte zuvor mitgeteilt, es fänden keine Gespräche statt und es seien auch keine geplant.

Die USA befinden sich laut US-Präsident Donald Trump wieder in Gesprächen mit Iran. Die Verhandlungen seien die letzte Chance für Teheran, „ein gutes Abkommen“ zu unterzeichnen, sagte Trump vor Journalisten im Weißen Haus.

Der US-Präsident hatte solche Gespräche zuvor angekündigt. Die Führung in Teheran erklärte kurz danach, derzeit gebe es keine Unterredungen mit den USA. Auch sei nicht geplant, in diesen Tagen Vertreter der Washingtoner Regierung zu empfangen oder selbst eine Delegation zu entsenden, sagte der Sprecher des Außenministeriums, Esmaeil Baghaei.

Stattdessen spreche man bilateral mit Oman über eine vorübergehende Lösung für eine sichere Route durch die Straße von Hormus – Oman liegt auf der anderen Seite der Meerenge. Die US-Darstellung sei „nichts als eine neue Lüge“, zitierte die iranische Nachrichtenagentur Mehr iranische Armeevertreter.

Trump bekräftigt seine Darstellung

Trump aber bleibt bei der Darstellung, gab nun im Weißen Haus sogar den Start bekannt – und wiederholte noch einmal, dass die angeblichen Gespräche auf Wunsch Irans stattfänden. Er bekräftigte zudem, dass diverse Staaten die USA darum gebeten hätten, der Diplomatie eine letzte Chance zu geben.

„Die erste Phase ist die Öffnung der Meerenge“, sagte der US-Präsident zum Inhalt der Gespräche. Eine wie auch immer geartete Lösung in der Straße von Hormus dürfe nicht beinhalten, dass Iran dort Gebühren erhebe. In einer zweiten Phase soll es seiner Darstellung nach dann um die „Denuklearisierung“ Irans gehen – das werde länger dauern, räumte er ein.

Wieder einmal untermauerte Trump seine Worte dabei mit einer martialischen Drohung: „Ich möchte ihnen jede letzte Chance vor der Enthauptung geben“.

Erst drohen, dann einlenken

In den vergangenen Kriegsmonaten hatte Trump mehrfach zunächst mit massiven Angriffen gedroht, falls die iranische Führung nicht rasch US-Forderungen zustimme. Kurz vor einer Eskalation schwenkt er ein.

Die angeblichen neuen Verhandlungen nahm er am Wochenende als Anlass, den nach seiner Darstellung größten Angriff des US-Militärs „seit dem Zweiten Weltkrieg“ abzusagen.

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