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Startseite»Nachrichten»Verdacht der häuslichen Gewalt: Staatsanwaltschaft leitet Verfahren gegen Christian Ulmen ein
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Verdacht der häuslichen Gewalt: Staatsanwaltschaft leitet Verfahren gegen Christian Ulmen ein

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerMai 26, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Verdacht der häuslichen GewaltStaatsanwaltschaft leitet Verfahren gegen Christian Ulmen ein

Ulmen gilt hinsichtlich der Vorwürfe häuslicher Gewalt nun als Beschuldigter. (Foto: picture alliance / Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa)

Collien Fernandes wirft ihrem Ex-Mann Christian Ulmen digitale Gewalt und Körperverletzung vor. Letzteres ist nun Teil eines Ermittlungsverfahrens der Potsdamer Behörden. Die Ermittler sprechen von einem Anfangsverdacht gegen den Schauspieler.

Im Fall der von der Schauspielerin Collien Fernandes erhobenen Vorwürfe gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen hat die Staatsanwaltschaft Potsdam ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Es gehe um den Vorwurf der Körperverletzung im Rahmen häuslicher Gewalt, sagte eine Sprecherin der Behörde. Diesbezüglich konnte nach der ersten Prüfung der Informationen ein Anfangsverdacht gegen Ulmen begründet werden. Ulmen wird damit in diesem Punkt fortan als Beschuldigter geführt, die Behörden können Zeugen vernehmen, darunter auch Fernandes. Der Schauspieler selbst bestreitet die Vorwürfe. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Konkret gehe es um mehrere Vorfälle, die sich in den Jahren 2022 und 2023 in Spanien ereignet haben sollen. Fernandes und Ulmen waren vor einigen Jahren zusammen nach Mallorca gezogen, vergangenes Jahr ließen sie sich scheiden. Das Ermittlungsverfahren bezieht sich damit nur auf einen Teil der Vorwürfe von Fernandes gegen ihren Ex-Mann. Die Vorwürfe der „digitalen Gewalt“ würden weiterhin geprüft, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft weiter. Ob es auch in diesem Punkt zu einem Anfangsverdacht kommt und ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wird, ist damit unklar.

In Betracht kämen etwa Ermittlungen wegen des Tatbestandes der Nachstellung. Dass es diesbezüglich noch kein Ergebnis gibt, liegt laut der Sprecherin der Staatsanwaltschaft daran, dass für solche Fälle digitaler Gewalt nur schwer ein passender Straftatbestand zu finden sei. Die Frage, ob der Nachstellungsparagraf überhaupt der richtige ist, sei ebenfalls Teil der Prüfung, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft dem „Spiegel“.

Fall zuvor in Itzehoe

Fernandes hatte Ulmen „virtuelle Vergewaltigung“ vorgeworfen. Ulmen soll in Fernandes‘ Namen Männern aus ihrem Umfeld sexualisierte Nachrichten und Pornos geschickt haben, die wie private Sextapes von Fernandes aussahen. Auch in diesem Punkt gilt für Ulmen die Unschuldsvermutung. Da ein Teil der mutmaßlichen Taten in Potsdam geschehen sein könnten, sieht die dortige Staatsanwaltschaft ihre Zuständigkeit begründet, berichtete das Magazin. Zuvor hatte der Fall bei der Staatsanwaltschaft Itzehoe gelegen.

Der heute 50 Jahre alte Ulmen und die 44-jährige Moderatorin und Schauspielerin Fernandes waren seit 2011 ein Paar, vergangenes Jahr gaben sie ihre Trennung bekannt. Die beiden haben eine gemeinsame Tochter.

Quelle: ntv.de, spl/AFP

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