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Startseite»Nachrichten»Verletzte in Odessa behandelt: Kiew: Sechs Tote bei russischem Angriff auf Getreidefrachter
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Verletzte in Odessa behandelt: Kiew: Sechs Tote bei russischem Angriff auf Getreidefrachter

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 19, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Verletzte in Odessa behandeltKiew: Sechs Tote bei russischem Angriff auf Getreidefrachter

Die ukrainischen Seestreitkräfte teilten mehrere Bilder des stark beschädigten Frachters. (Foto: Ukrainische Marine)

Russland soll drei Marschflugkörper auf ein Schiff im Schwarzen Meer gefeuert haben, wie die ukrainische Marine mitteilt. Mindestens sechs Menschen werden demnach getötet. Das Schiff soll einen türkischen Eigentümer haben.

Bei einem russischen Raketenangriff auf ein türkisches Frachtschiff im Schwarzen Meer nahe Odessa sind nach ukrainischen Angaben mindestens sechs Menschen getötet worden. Die ukrainische Marine erklärte, Russland habe die „Golden Leo“ mit drei Marschflugkörpern beschossen, als der mit Getreide beladene Frachter dabei gewesen sei, „das Kampfgebiet“ zu verlassen.

Der ukrainische Infrastruktur- und Verkehrsminister Mykola Kalaschny erklärte im Onlinedienst Telegram, sechs Seeleute seien tot, vier weitere würden noch vermisst. Acht Besatzungsmitglieder seien gerettet worden, zwei von ihnen seien verletzt. Zuvor hatte die Marine erklärt, es gebe fünf Tote und fünf Vermisste.

Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha erklärte, unter den Toten sei ein ukrainischer Lotse. Die Besatzung des unter der Flagge von Guinea-Bissau fahrenden Frachters komme unter anderem aus Syrien und Indien. Der neue ukrainische Regierungschef Serhij Korezky erklärte, der Frachter sei nahe Odessa nach dem Auslaufen aus dem Hafen getroffen worden.

„Das ist ein weiterer gezielter Angriff Russlands gegen ein unbewaffnetes ziviles Schiff unter fremder Flagge, das keinerlei militärische Bedrohung darstellte“, erklärte die ukrainische Marine. Es handle sich um einen „Terrorakt“ gegen die friedliche Schifffahrt und eine schwere Verletzung des humanitären Völkerrechts. Russland greift immer wieder ukrainische Hafen-Infrastruktur an. Betroffen ist insbesondere die Region um Odessa.

Außenminister Sybiha erklärte, während die Welt noch auf „Russlands brutalen nächtlichen Angriff auf Kiew“ reagiere, setze Russland seine „Terrorkampagne“ tagsüber fort. Russland hatte die ukrainische Hauptstadt in der Nacht zum Sonntag mit zwei Dutzend ballistischen Raketen attackiert. Dabei wurde mindestens ein Mensch getötet, 16 weitere wurden verletzt.

Quelle: ntv.de, mpe/nbr/AFP

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