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Startseite»Nachrichten»Waffen mit 3D-Drucker produziert: Polizist in Frankreich wegen Terrorverdachts festgenommen
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Waffen mit 3D-Drucker produziert: Polizist in Frankreich wegen Terrorverdachts festgenommen

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerSeptember 18, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Waffen mit 3D-Drucker produziertPolizist in Frankreich wegen Terrorverdachts festgenommen

Der Polizeibeamte wurde Ende August festgenommen. (Foto: picture alliance / PHOTOPQR/LE PARISIEN/MAXPPP)

In Frankreich sitzt ein ultrarechter Polizist in Untersuchungshaft. Der Beamte soll eine terroristische Straftat vorbereitet haben. Die Justiz erhebt zudem weitere Vorwürfe gegen den 35-Jährigen.

In Frankreich haben die Behörden Justizkreisen zufolge einen ultrarechten Polizeibeamten wegen Terrorverdachts festgenommen. Wie aus Justizkreisen zu erfahren war, wird der Mann überdies verdächtigt, Waffen mit einem 3D-Drucker hergestellt zu haben.

Aus weiteren Justizkreisen verlautete, dass der 35-jährige Polizist Ende August festgenommen worden sei. Er befindet sich seither in Untersuchungshaft. Dem Polizisten werden unter anderem die Vorbereitung einer terroristischen Straftat, die unerlaubte Herstellung von Waffen in Verbindung mit einer terroristischen Vereinigung sowie unerlaubter Waffenbesitz zur Last gelegt.

Der Vorfall ereignete sich gut sieben Monate vor der Präsidentschaftswahl in Frankreich. Erst kürzlich hatte die rechtspopulistische Partei Rassemblement National (RN) einen Polizisten aus ihren Reihen ausgeschlossen. Auslöser war die Empörung über Bodycam-Aufnahmen, wonach sich der Beamte rassistisch äußerte.

Die Präsidentschaftswahl in Frankreich findet am 18. April und 2. Mai statt. Der Amtsinhaber Emmanuel Macron darf nach zwei Amtszeiten nicht direkt wieder antreten. RN-Fraktionschefin Marine Le Pen hat schon mehrfach versucht, das Präsidentenamt in Frankreich zu erobern. Im kommenden Jahr ist das erst nach dem Urteil eines Berufungsgerichts möglich.

Le Pen wurde Ende März vergangenen Jahres nämlich zu vier Jahren Haft verurteilt, davon zwei auf Bewährung. Sie darf die Strafe aber mit einer elektronischen Fußfessel unter Hausarrest verbüßen. Zudem wurde Le Pen das passive Wahlrecht für fünf Jahre entzogen. Ein Berufungsgericht verkürzte die Sperre im Juli allerdings deutlich. Damit steht ihrer Kandidatur formal nichts mehr im Wege.

Quelle: ntv.de, lar/AFP

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