Wildes Bundesliga-Gerücht
Ex-Bayern-Wunderkind Renato Sanches erlebt nächsten Tiefpunkt
02.09.2026 | 08:08 Uhr
Während Paris St. Germain einen Triumph nach dem nächsten feiert, kann Renato Sanches nur aus der Ferne zuschauen. Dreimal wird das ehemalige Wunderkind verliehen. Nun ist es aber ganz vorbei. Der Portugiese löst seinen Vertrag bei PSG auf.
Der frühere Bundesliga-Profi Renato Sanches hat seinen Vertrag bei Paris Saint-Germain einem Medienbericht zufolge aufgelöst und wäre demnach nun vereinslos. Der 29-Jährige strebe den nächsten Schritt in seiner Karriere an, berichtete die portugiesische Zeitung „Record“.
Sanches war 2016 als gehyptes Wunderkind, ausgezeichnet als Golden Boy, als bester U21-Spieler Europas, von seinem Heimatklub Benfica Lissabon zum FC Bayern gewechselt. 35 Millionen Euro plus Bonuszahlungen ließ sich der deutsche Fußballmeister die Dienste des hoch veranlagten Portugiesen kosten. Der große Durchbruch gelang ihm beim deutschen Fußball-Rekordmeister aber nicht. Die Münchner verliehen ihn erst an Swansea City, 2019 wechselte er dann zum OSC Lille nach Frankreich.
Dort erlebte er eigentlich eine gute Zeit und steigerte seinen Marktwert auf 30 Millionen Euro. Wertvoller war er nie. Einmal sorgte er indes für einen großen Eklat, als er Fans von Olympique Marseille den Mittelfinger zeigte. Sportlich aber war es dennoch bislang das wohl erfolgreichste Kapitel seiner Karriere. Es folgte der vermeintlich große Karrieresprung
Seit 2022 steht Sanches in Paris unter Vertrag. PSG verlieh ihn zuletzt aber gleich dreimal nacheinander – an die AS Rom, Benfica und Panathinaikos Athen. Der Kontrakt des 32-maligen portugiesischen Nationalspielers in Paris lief noch bis Sommer 2027. Nun kehrt er dem Champions-League-Sieger aber wohl endgültig den Rücken. Wie es für ihn weitergeht unklar. Sein aktueller Marktwert liegt nur noch bei zwei Millionen Euro. In der Gerüchteküche wurden zuletzt Hull City und Ipswich Town genannt, auch der FC Turin, Sporting Braga und sogar Union Berlin – eine eher wilde Spekulation. Aber weiterhin denkbar, denn vereinslose Spieler können weiter geholt werden.
Verwendete Quellen: ntv.de, tno/dpa
