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Startseite»Nachrichten»Wille zu „absoluter Macht“: Nordkoreas Machthaber Kim beaufsichtigt Waffentests auf Marinezerstörer
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Wille zu „absoluter Macht“: Nordkoreas Machthaber Kim beaufsichtigt Waffentests auf Marinezerstörer

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 5, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Wille zu „absoluter Macht“Nordkoreas Machthaber Kim beaufsichtigt Waffentests auf Marinezerstörer

Kim Jong Un inmitten von Getreuen während der Vorführungen. (Foto: via REUTERS)

Nordkorea demonstriert erneut Stärke – und Machthaber Kim sendet ein klares Signal: Mit neuen Raketentests und Kriegsdrohungen treibt das weitgehend isolierte Land seine Aufrüstung voran. Alles wird wie immer sorgfältig inszeniert.

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat erneut mehrere Waffentests beaufsichtigt. Wie die staatliche Nachrichtenagentur KCNA berichtete, wohnte Kim bereits am Freitag dem Abfeuern von Marschflugkörpern sowie dem Einsatz von „Mitteln der elektronischen Kriegsführung“ an Bord des Marinezerstörers „Kang Kon“ bei. Kim versprach laut KCNA unter anderem, Nordkoreas Entschlossenheit zum Erwerb „absoluter Macht“ unter Beweis zu stellen.

KCNA verbreitete Bilder, auf denen Kim mit einem Sonnenhut zu sehen ist, wie er die Tests von einem Beobachtungspunkt an der Küste aus umgeben von Funktionären verfolgt. Ein weiteres Foto zeigt die „Kang Kon“ beim Abfeuern einer Rakete auf See, zu sehen ist unter anderem eine vom Start herrührende Rauchwolke.

Bei ihrem feierlichen Stapellauf im Mai vergangenen Jahres war die „Kang Kon“ vor Kims Augen ins Wasser gekippt und teilweise gekentert. Nordkoreas Machthaber machte damals „absolute Nachlässigkeit“ und „Verantwortungslosigkeit“ für den Unfall verantwortlich und ordnete an, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Nach dem Waffentest vom Freitag ordnete Kim laut KCNA an, die Probephase des Zerstörers „verantwortungsbewusst abzuschließen“ und das Schiff binnen zwei Monaten in den Dienst der Marine zu stellen.

Immer wieder Waffentests

Bereits vor zwei Wochen war ein weiterer 5000 Tonnen schwerer Zerstörer, die „Choe Hyon“, in Dienst der Marine gestellt worden. Bei der Zeremonie dazu bekräftigte Kim seine Absicht, Nordkoreas Marine mit Atomwaffen auszustatten und neue 10.000-Tonnen-Kriegsschiffe bauen zu lassen.

Nordkorea steht wegen seines Atomwaffen- und Rüstungsprogramms unter massiven internationalen Sanktionen. Pjöngjang treibt sein Atomwaffen- und Raketenprogramm dennoch weiter voran. 2023 verankerte Nordkorea seinen Status als Atommacht auch in seiner Verfassung. In den vergangenen Monaten hatte Nordkorea mit neuen Waffentests weltweit Besorgnis ausgelöst.

Quelle: ntv.de, sba/AFP

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