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Startseite»Nachrichten»„Wir vergeben ihm“: Beseelte Argentinier erlassen Schweinsteiger seine WM-Schulden
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„Wir vergeben ihm“: Beseelte Argentinier erlassen Schweinsteiger seine WM-Schulden

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 17, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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„Wir vergeben ihm“

Beseelte Argentinier erlassen Schweinsteiger seine WM-Schulden

16.07.2026 | 17:42 Uhr

Bastian Schweinsteiger tut den Argentiniern bei Weltmeisterschaften mehrfach weh, am heftigsten 2014 im Finale. Doch nach dem Einzug ins Endspiel 2026 vergeben sie ihm und laden Schweinsteiger gar zur Fiesta ein.

Vom Feind zum Freund: Der große Jubel der argentinischen Fans nach dem erneuten WM-Finaleinzug ihrer Fußball-Nationalmannschaft hat auch vor Rio-Weltmeister Bastian Schweinsteiger nicht haltgemacht. Nach seinem Einsatz als TV-Experte wurde Schweinsteiger noch mit Mikrofon in der Hand von dem hüpfenden Anhang in seine Mitte genommen und einmal kräftig durchgeschüttelt – zur Überraschung Schweinsteigers.

„Du hast Argentinien bei Weltmeisterschaften dreimal geschlagen. Und heute feierst du gemeinsam mit Argentinien den Einzug in ein weiteres Finale“, kommentierte der 41-Jährige einen eigenen Instagram-Beitrag mit den Jubelszenen aus dem Halbfinal-Stadion in Atlanta. Der 121-malige Nationalspieler hatte zuvor für die ARD den 2:1 (0:0)-Sieg Argentiniens gegen England analysiert, ehe er von den Fans abgepasst wurde.

Ausgerechnet Schweinsteiger feiert mit Argentinien

„Wir vergeben ihm“, schrieb der argentinische Radiosender Mitre zu den Aufnahmen, in denen die einst so schwer umkämpften WM-Duelle um Protagonist Schweinsteiger mit Argentinien vergessen schienen. Der frühere Profi vom FC Bayern hatte mit der DFB-Elf den Südamerikanern und Superstar Lionel Messi gleich bei drei Endrunden empfindlich wehgetan.

Schweinsteiger ist Argentiniens Nemesis

Beim Sommermärchen 2006 hatte sich Schweinsteiger mit dem Team des damaligen Bundestrainers Jürgen Klinsmann im Viertelfinale nach Elfmeterschießen durchgesetzt. Vier Jahre später trug er als Vorlagengeber im Viertelfinale in Südafrika zu einem deutlichen 4:0 bei.

2014 folgte dann die ultimative Krönung seiner Siegeszüge gegen die Argentinier. Im Finale von Maracana bezwang Deutschland die Argentinier mit 1:0, und Schweinsteiger stieg mit einem heldenhaften Einsatz samt eines Cuts unter dem Auge zur personifizierten Nemesis der Argentinier auf. Zehn Jahre nach Schweinsteigers Karriereende beim DFB folgte nun im Freudentaumel von Atlanta die Versöhnung. Beim Endspiel am Sonntag (21 Uhr MESZ/ZDF und MagentaTV sowie im ntv.de-Liveticker) ist der TV-Experte derweil nicht im Einsatz, das ZDF übernimmt.

Verwendete Quellen: ntv.de, mar/sid

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