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Startseite»Nachrichten»Zu Unrecht verurteilt: Shakira bekommt 55 Millionen Euro vom spanischen Fiskus
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Zu Unrecht verurteilt: Shakira bekommt 55 Millionen Euro vom spanischen Fiskus

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerMai 18, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Zu Unrecht verurteiltShakira bekommt 55 Millionen Euro vom spanischen Fiskus

Die 49-Jährige war in der Vergangenheit in mehrere Steuerstreitigkeiten mit dem spanischen Staat verwickelt. (Foto: picture alliance / Charles Sykes/Invision/AP)

Der Steuerstreit mit den spanischen Behörden belastet Shakira seit Jahren massiv. Trotz ihrer wiederholten Unschuldsbeteuerungen gerät die Sängerin immer wieder ins Visier der Justiz – doch nun erlebt sie eine überraschende Wende vor Gericht.

Geldsegen vom spanischen Staat für Popstar Shakira: Der Oberste Gerichtshof in Madrid hat den Fiskus dazu verurteilt, der Kolumbianerin mehr als 55 Millionen Euro zu erstatten, weil sie zu Unrecht in einem Steuerhinterziehungsprozess verurteilt worden war. Laut einem Gerichtsbeschluss konnten die Steuerbehörden nicht hinreichend beweisen, dass Shakira im Jahr 2011 mehr als 183 Tage in Spanien verbrachte und damit dort steuerpflichtig gewesen wäre. Die Sängerin war deshalb zu einer millionenschweren Steuernachzahlung und einer noch höheren Strafe verurteilt worden.

Nach einer Zählung des Obersten Gerichtshofs hatte die „Waka Waka“-Sängerin 2011 indes nur 163 Tage in Spanien verbracht, weshalb das „Zentrum ihrer wirtschaftlichen Interessen“ nicht dort gelegen habe. Das Gericht ordnete an, dass ihr etwa 24 Millionen Euro Einkommensteuer und eine Strafe von fast 25 Millionen Euro sowie weitere Nachzahlungen und Strafen erstattet werden – zuzüglich Zinsen.

Shakira zeigte sich nach dem Urteil erleichtert. Das Gericht habe endlich Klarheit geschaffen, nach Jahren „brutaler öffentlicher Bloßstellung, gezielter Kampagnen zur Zerstörung meines Rufs und schlafloser Nächte, die letztlich meine Gesundheit und das Wohlergehen meiner Familie beeinträchtigt haben“. Die 49-Jährige warf der Anklage zudem vor, ihre Prominenz ausgenutzt zu haben, um anderen Steuerzahlern zu drohen.

Shakira war mehr als ein Jahrzehnt mit dem spanischen Fußballer Gerard Piqué liiert, bevor sich das Paar 2022 trennte und Shakira nach Miami in den USA zog. Es ist nicht der einzige Steuerstreit, den Shakira mit dem spanischen Staat ausfechten musste. 2024 verglich sie die Ermittlungen mit einem „Inquisitions-Prozess“, bei denen den Behörden mehr daran gelegen sei, sie „öffentlich zu verbrennen“, als ihren Argumenten zuzuhören.

Quelle: ntv.de, rog/AFP

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