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Startseite»Nachrichten»Zweiter Vorfall in kurzer Zeit: Bulgarisches Munitionslager brennt – russische Sabotage?
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Zweiter Vorfall in kurzer Zeit: Bulgarisches Munitionslager brennt – russische Sabotage?

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerSeptember 12, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Zweiter Vorfall in kurzer ZeitBulgarisches Munitionslager brennt – russische Sabotage?

Flammen steigen aus einem Munitionslager nahe dem bulgarischen Dorf Zarewa Liwada auf. (Foto: REUTERS)

Bulgarien unterstützt die Ukraine mit Munitionslieferungen. In einem Rüstungsunternehmen kommt es nun zu einer Explosion, das Feuer breitet sich rasant auf dem Gelände aus. Ein ähnlicher Vorfall ereignet sich nur Wochen zuvor.

In Bulgarien ist erneut ein Brand in einem Waffenlager ausgebrochen. Nach einer Explosion in der Nacht nahe dem Dorf Zarewa Liwada im nördlichen Zentralbulgarien wurde Behördenvertretern und lokalen Medien zufolge niemand verletzt. Das Feuer wütete demnach auf dem Gelände eines Lagers des Rüstungsunternehmens EMCO. „Es breitet sich von Lagerhalle zu Lagerhalle aus“, sagte die Regionalgouverneurin der bulgarischen Stadt Gabrowo, Kristina Sidorowa.

Es ist der zweite Brand in einer bulgarischen Munitionsfabrik innerhalb weniger Wochen. Im vergangenen Monat hatte sich eine Explosion in einer anderen EMCO-Anlage ereignet. Medienberichten zufolge brannte es am 10. August in einem Lager im zentralbulgarischen Belitsa.

EMCO wird von dem bulgarischen Waffenhändler Emilian Gebrew geleitet. Nach Einschätzung der bulgarischen Staatsanwaltschaft waren seine Anlagen in der Vergangenheit Ziel von Anschlägen durch russische Agenten. Im Jahr 2024 erließ das EU- und Nato-Mitglied Bulgarien Haftbefehle gegen sechs russische Staatsbürger. Ihnen wird die Beteiligung an der Zerstörung von EMCO-Waffendepots zwischen 2011 und 2020 vorgeworfen. Dort war Munition für den Export in die Ukraine und nach Georgien gelagert. Auch in den vergangenen Jahren unterstützte Bulgarien die Ukraine mit Munitionslieferungen.

Die Ermittler vermuten zudem Verbindungen zwischen den Explosionen in Bulgarien, einem Giftanschlag auf Gebrew im Jahr 2015 und den Explosionen in einem tschechischen Munitionsdepot im Jahr 2014. Die Führung in Moskau weist die Vorwürfe zurück.

Quelle: ntv.de, nbr/rts

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