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Startseite»Nachrichten»Folgen einer Nervenkrankheit: „Emily in Paris“-Star Pierre Deny ist tot
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Folgen einer Nervenkrankheit: „Emily in Paris“-Star Pierre Deny ist tot

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerMai 28, 2026Keine Kommentare3 Minuten Lesezeit
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Folgen einer Nervenkrankheit „Emily in Paris“-Star Pierre Deny ist tot

Pierre Deny auf einer Aufnahme aus dem Jahr 2019. (Foto: imago/ABACAPRESS / Marechal Aurore/ABACA/ spot on)

Über 500 Folgen Serienepisoden spielte Pierre Deny im französischen Fernsehen. Doch erst seine Rolle in der Netflix-Hitserie „Emily in Paris“ macht den Schauspieler international bekannt. Nun verkündet seine Familie eine traurige Nachricht.

Große Trauer um TV-Star Pierre Deny. Der französische Schauspieler, der einem internationalen Publikum als Louis de Léon aus der Netflix-Hitserie „Emily in Paris“ bekannt war, starb am Montag im Alter von 69 Jahren an den Folgen der Nervenkrankheit ALS (Amyotrophe Lateralsklerose). Das gaben seine Töchter nun in einem bewegenden Statement bekannt, aus dem unter anderem das französische Portal „Femme Actuelle“ zitiert. „Mit tiefer Erschütterung geben wir das Ableben von Pierre Deny bekannt, das diesen Montag infolge eines plötzlichen und schweren ALS-Verlaufs eintrat.“

Bei ALS sterben jene Nervenzellen ab, die für die Steuerung der Muskelbewegungen zuständig sind. Die Erkrankung führt zu fortschreitenden Lähmungen in Armen und Beinen und kann schließlich auch die Atemmuskulatur betreffen. Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei zwei bis fünf Jahren. Manche Betroffene leben jedoch deutlich länger mit der Krankheit – wie etwa der Astrophysiker Stephen Hawking (1942-2018), der mehrere Jahrzehnte mit ALS lebte.

International wurde Deny vor allem durch seine Rolle als Louis de Léon in der dritten und vierten Staffel von „Emily in Paris“ bekannt, jener Netflix-Serie, in der Lily Collins als gleichnamige Protagonistin die Pariser Modewelt aufmischt. Deny spielte den CEO des Modekonzerns JVMA – und damit den Vater von Nicholas de Léon (Paul Forman), der wiederum eine Beziehung mit Emilys bester Freundin Mindy Chen (Ashley Park) führte.

Star des französischen Fernsehens

Doch wer Deny nur aus dem Paris von Netflix kennt, kennt nur einen Bruchteil seiner Karriere. In Frankreich war er eine feste Größe des Fernsehens – über Jahrzehnte hinweg.

Sein vielleicht bedeutsamstes Engagement in seiner Heimat war die Rolle des Renaud Dumaze in der populären französischen Daily-Serie „Demain nous appartient“ (international bekannt als „Tomorrow is Ours“), in der er zwischen 2017 und 2023 in mehr als 500 Folgen zu sehen war.

Am 26. Mai veröffentlichte Denys Lebensgefährtin Juliette Degenne auf Instagram einen bewegenden Nachruf. Sie teilte mehrere private Fotos ihres Partners. Auf einem der Fotos ist er mit seinen Töchtern und seiner Partnerin zu sehen. In der Bildunterschrift schrieb die Schauspielerin schlicht „Ruhe in Frieden, mein Schatz“, gefolgt von dem Symbol eines gebrochenen Herzens.

Auch Eric Dane starb an ALS

Denys Tod trifft die Schauspielwelt nur wenige Monate nach einem anderen ALS-bedingten Verlust: Im Februar dieses Jahres starb Eric Dane, bekannt aus „Grey’s Anatomy“ und „Euphoria“, ebenfalls an der unheilbaren Nervenkrankheit – er wurde nur 53 Jahre alt. Der Schauspieler hatte seine Diagnose erst im April 2025 öffentlich gemacht und war seitdem zu einem engagierten Fürsprecher für die Aufklärung über diese degenerative Nervenerkrankung geworden.

Dass sich sein Zustand zuletzt rapide verschlechtert hatte, deutete sich bereits im Januar an. Eric Dane sollte beim „Champions for Cures and Care Gala“ des ALS-Netzwerks als „Advocate of the Year“ ausgezeichnet werden, musste seine Teilnahme jedoch wenige Stunden vor Beginn aufgrund der physischen Realitäten seiner Erkrankung absagen. Dane starb schließlich am 19. Februar 2026 zu Hause in Los Angeles im Kreise seiner engsten Freunde, seiner Ehefrau Rebecca Gayheart und der beiden gemeinsamen Töchter Billie und Georgie.

Quelle: ntv.de, gut/spot

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