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Startseite»Nachrichten»Furcht vor US-Spezialeinsatz: Bericht: Iran schottet Uran-Lager ab und legt Minen
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Furcht vor US-Spezialeinsatz: Bericht: Iran schottet Uran-Lager ab und legt Minen

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuni 13, 2026Keine Kommentare3 Minuten Lesezeit
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Furcht vor US-SpezialeinsatzBericht: Iran schottet Uran-Lager ab und legt Minen

Blick auf die Atomanlage Isfahan. (Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS)

Teheran soll sein hochangereichertes Uran in den vergangenen Wochen noch besser gesichert haben. Laut einem Medienbericht wurden Tunnel verschüttet und Zugänge vermint, um einen möglichen Zugriff durch die USA zu verhindern. Experten warnen, dass dadurch auch eine spätere Kontrolle oder Beseitigung des Materials erschwert werden könnte.

Der Iran hat einem Bericht zufolge in den letzten Wochen seine Bemühungen verstärkt, sein unterirdisches Lager für hochangereichertes Uran unter der Atomanlage Isfahan zu befestigen. Wie der Sender CNN unter Berufung auf US-Geheimdienstquellen berichtet, wurden einige Tunnel gezielt zum Einsturz gebracht und Eingänge mit Sprengminen versehen. Grund dafür sei die Sorge Teherans vor einem Einsatz von US-Spezialkräften, die das Uran gewaltsam beschlagnahmen könnten.

Demnach ist der Zugang zu dem hochangereicherten Uran nun deutlich schwieriger, gefährlicher und zeitaufwendiger als noch vor einem Monat, als US-Präsident Donald Trump öffentlich signalisiert hatte, das US-Militär könnte das radioaktive Material beschlagnahmen. Selbst für die Iraner sei die Bergung des Urans nun schwierig und würde schweres Gerät und Minenräumarbeiten erfordern.

Sollte es zu einem Abkommen zwischen den USA und dem Iran kommen, das die Vernichtung der Uranbestände vorsieht, könnte Teheran seine Bemühungen verschleiern, warnt ein Experte. Sollte der Iran aufgefordert werden, sein gesamtes Uran auszuliefern, wäre es die Verantwortung Teherans, das Material bereitzustellen, sagt Scott Roecker, ehemaliger Mitarbeiter der US-Atomsicherheitsbehörde NNSA. „In diesem Szenario hätte ich jedoch die Befürchtung, dass der Iran behaupten würde, ein Teil des hochangereicherten Urans sei unwiederbringlich verloren“, so Roecker zu CNN. „Wir hätten keine absolute Gewissheit, dass der Iran nicht zu einem späteren Zeitpunkt wieder Zugriff darauf erlangen könnte.“

Trump hatte wiederholt erklärt, die Sicherung des Urans habe für die USA in den laufenden Verhandlungen über ein Kriegsende höchste Priorität. Erst heute deutete er an, die Vereinigten Staaten würden den Vorrat des Iran an angereichertem Uran zerstören. „Zum passenden Zeitpunkt, wenn alles ruhig ist, werden wir hineingehen und den Atomstaub holen, tief vergraben unter den mächtigen versunkenen Granitbergen“, erklärte er. Die USA würden das Uran „zerstören, egal ob im Iran oder in den USA“. Trump verwendet das Wort Atomstaub für die Bestände von angereichertem Uran, die Washington zufolge für den Bau von Atomwaffen genutzt werden können.

Der Westen geht davon aus, dass sich ein Großteil des iranischen Urans in Tunneln der Atomanlage Isfahan befindet. Bereits im Sommer 2025 bombardierten die USA und Israel die Anlage im Rahmen der Operation „Midnight Hammer“. Laut Trump soll bereits am morgigen Sonntag ein Abkommen mit dem Iran geschlossen werden.

Quelle: ntv.de, jpe/AFP

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