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Startseite»Nachrichten»Weißes Haus dementiert Bericht: Trump soll exklusiven Zugang zu Abnehm-Medikament erhalten haben
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Weißes Haus dementiert Bericht: Trump soll exklusiven Zugang zu Abnehm-Medikament erhalten haben

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuni 23, 2026Keine Kommentare3 Minuten Lesezeit
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Weißes Haus dementiert BerichtTrump soll exklusiven Zugang zu Abnehm-Medikament erhalten haben

Dem jüngsten Gesundheitsreport zufolge wiegt Trump 108 Kilogramm, bei einer Körpergröße von 1,90 Meter. (Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com)

Als mächtigster Mann der Welt hat Donald Trump Einfluss auf viele und vieles. Einem Bericht zufolge soll er seinen Status ausgenutzt haben, um an ein besonderes Medikament heranzukommen. Das Weiße Haus reagiert scharf.

Aus dem Weißen Haus gibt es zwar ein Dementi, doch ein Bericht des Mediums „STAT“ wirft zumindest Fragen auf. Demnach wurde im April dieses Jahres einem 79-jährigen Mann exklusiver Zugang zu einem Medikament des US-Herstellers Eli Lilly gewährt, das sich noch in der Testphase befindet: Retatrutide wird als vielversprechendstes Mittel für Menschen mit schwerer Adipositas angesehen und soll besser wirken als Ozempic & Co. Dem Bericht zufolge testet der Pharmakonzern derzeit in späten klinischen Studien die Fähigkeit des Medikaments, Adipositas, Diabetes, Schlafapnoe und andere Erkrankungen zu behandeln.

Das Unternehmen hat noch keinen Zulassungsantrag bei der Arzneimittelbehörde FDA eingereicht. Studienergebnisse, die Eli Lilly im Mai veröffentlichte, zeigten aber demnach, dass Teilnehmer mit Adipositas und ohne Diabetes, die Retatrutide 80 Wochen lang einnahmen, durchschnittlich 28 Prozent ihres Gewichts verloren. Wirkungsvoller sollen im Vergleich nur operative Maßnahmen wie eine Magenverkleinerung sein.

„STAT“ zufolge wurde der Person Zugang zu dem Medikament im Rahmen des Härtefall-Programms „Compassionate Use“ ermöglicht – einem Weg, der Patientinnen und Patienten mit schwerwiegenden und unmittelbar lebensbedrohlichen medizinischen Problemen, wie etwa Krebs im Endstadium, Zugang zu experimentellen Behandlungen verschafft. Dem Bericht zufolge soll ein Mediziner die Nutzung von Retatrutide zur Behandlung eines Patienten beantragt haben, der unter refraktärer Adipositas mit Schlafapnoe und pulmonaler Hypertonie litt. Pulmonale Hypertonie ist hoher Blutdruck in der Lunge, der lebensbedrohlich sein kann.

Dass nur eine einzige Person mittels „Compassionate Use“ das Medikament erhält, ist dem Bericht zufolge äußerst ungewöhnlich. Normalerweise profitierten zeitgleich mehrere Menschen oder Gruppen davon. Es wird daher gemutmaßt, dass die Person oder deren Umfeld sehr einflussreich sein müsse. Das Medium kommt vor diesem Hintergrund und nach der Befragung von Experten zu dem Schluss: Es muss sich um Donald Trump handeln, der seit längerem mit Übergewicht zu kämpfen hat und erst kürzlich 80 Jahre alt geworden ist. Eine Bestätigung dafür gibt es nicht. Auch ist unklar, ob Trump beziehungsweise die Person das Medikament bereits eingenommen hat. Frühere Therapien mit einem anderen Abnehmmedikament sollen nicht zufriedenstellend angeschlagen haben, hieß es.

Ärzte bescheinigen Trump beste Gesundheit

Der Sprecher des Weißen Hauses, Kush Desai, reagierte auf die Veröffentlichung des Berichts mit einer Verunglimpfung der verantwortlichen Journalistin auf X und bestritt, dass Trump der Profiteur des Medikaments gewesen ist. Eli Lilly wollte den Vorgang nicht weiter kommentieren. CEO David Ricks tauchte in der Vergangenheit des Öfteren im Oval Office auf, bekam Lob von Trump und soll auch schon in Mar-a-Lago, dem Anwesen des US-Präsidenten in Florida, diniert haben.

In der Vergangenheit hatten seine Leibärzte Trump trotz Übergewicht und anderer Auffälligkeiten wie Blutergüssen an den Händen und geschwollenen Knöcheln beste Gesundheit attestiert. Dabei bestimmen körperliche Einschränkungen Trumps sowie sein zum Teil sehr erratisches Verhalten seit vielen Monaten die Schlagzeilen. Wie „STAT“ zudem herausstellt, wäre es nicht das erste Mal, dass der Republikaner eine Sonderbehandlung erhält. In seiner ersten Amtszeit steckte sich der Staatschef mit dem Coronavirus an und profitierte als einer der Ersten von einer Antikörper-Behandlung des Herstellers Regeneron.

Quelle: ntv.de, fzö

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