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Startseite»Nachrichten»„Es tut mir nicht weh“: Trainer von DFB-Gegner teilt in alle Richtungen aus
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„Es tut mir nicht weh“: Trainer von DFB-Gegner teilt in alle Richtungen aus

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuni 25, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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„Es tut mir nicht weh“

Trainer von DFB-Gegner teilt in alle Richtungen aus

Ecuador blickt bisher auf eine WM zum Vergessen zurück. Nach nur einem Punkt in der Gruppenphase droht das Vorrundenaus. Dabei steht besonders der Trainer im Zentrum der Kritik. Und der wehrt sich lautstark.

Vor dem WM-Spiel gegen Deutschland hat Nationaltrainer Sebástian Beccacece mit der Wahrnehmung seiner Person in Ecuador gehadert, zu einem Rundumschlag ausgeholt und ein Endspiel um seinen Job ausgerufen. „Ich habe nicht das Gefühl, das Herz der Fans erreicht zu haben“, sagte der argentinische Trainer vor dem letzten Gruppenspiel (22 Uhr MESZ/ARD, MagentaTV und bei ntv.de im Liveticker) in East Rutherford.

Er habe das Herz seiner Spieler und der Menschen, die ihn täglich begleiteten, erreicht. „Diese Menschen kennen mich wirklich. Aber mit dem Fan, der mich nicht kennt, habe ich keine Verbindung aufbauen können. Offenbar gibt es etwas an mir, das ihm nicht gefällt. Und das ist in Ordnung. Man muss solche Dinge akzeptieren. Es tut mir nicht weh“, sagte Beccacece, der seinen Job wohl nur mit einem Sieg retten kann. Ecuador steht mit einem Punkt und ohne Tor nach zwei Spielen unter Druck.

Die „allgemeine Wahrnehmung“ seiner Arbeit seit seinem Amtsantritt 2024 sei „in einer bestimmten Phase durch politische Strömungen und durch gewisse mediale Sektoren beeinflusst und gelenkt“ worden, sagte Beccacece, der zudem über eine Konfrontation seiner Familie mit Fans aus Ecuador nach der Partie gegen Curacao (0:0) berichtete: „Zum Glück blieb es bei verbalen Dingen und hat keine größeren Konsequenzen gehabt.“

Um die Chance auf ein Weiterkommen als Dritter der Gruppe E zu wahren, benötigt Ecuador, das von bis zu 55.000 eigenen Fans vor den Toren New Yorks unterstützt werden dürfte, gegen das DFB-Team einen Sieg. Er habe keine Angst zu scheitern, sagte der 45-Jährige. Wenn es nicht gelinge, sei er verantwortlich, dann werde er „einen Ort verlassen müssen, den ich sehr schätze, an dem ich mich sehr wohl und sehr zu Hause fühle“.

Die Größe der Aufgabe gegen das Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann ist dem Coach der Südamerikaner aber bewusst. „Wir wissen, dass wir auf eine Weltmacht des Fußballs treffen. Aber manchmal läuft es eben so, dass das, was zuvor nicht gelungen ist, dann plötzlich in diesem Moment gelingt“, sagte Beccacece. Nur im Falle eines Erfolgs wird er wohl ein weiteres Spiel auf Ecuadors Trainerbank erleben.

Verwendete Quellen: ntv.de, lme/sid

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