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Startseite»Nachrichten»Auf den Standort kommt es an: Hitze im Haus: Was bringt eigentlich ein Ventilator?
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Auf den Standort kommt es an: Hitze im Haus: Was bringt eigentlich ein Ventilator?

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuni 26, 2026Keine Kommentare3 Minuten Lesezeit
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Auf den Standort kommt es anHitze im Haus: Was bringt eigentlich ein Ventilator?

Ventilatoren sorgen an heißen Tagen für eine kühle Brise auf der Haut. (Foto: picture alliance/dpa)

Keine Klimaanlage, kein kühler Pool: Dann ist die letzte Hoffnung an heißen Tagen oft ein Ventilator. Doch was kann man wirklich davon erwarten? Und worauf sollte man beim Kauf achten?

Heiß draußen, heiß drinnen – und Sie wünschen sich ein wenig Abkühlung? Wer dann darüber nachdenkt, einen Ventilator anzuschaffen, sollte vor allem eines wissen: Die Raumluft tatsächlich kühlen, das können die Geräte nicht wirklich. Hilfreich können sie im Sommer trotzdem sein.

Denn auch wenn Ventilatoren die Luft nicht kühlen, so erfrischen sie doch den Körper: Durch ihren Luftzug verdunstet Schweiß schneller, so die Stiftung Warentest, die kürzlich 16 Ventilatoren unter die Lupe genommen hat („test“, Ausgabe 06/2026). Und sie machen Hitze erträglicher, indem sie die Luft in Bewegung setzen. Bewegte Luft fühlt sich den Verbraucherzentralen zufolge schließlich einfach kühler an als stehende Luft. 30 Grad Celsius sind dann also womöglich gar nicht mehr so schlimm.

Ventilator vors Fenster stellen

Mit einem Tipp der Stiftung Warentest kann ein Ventilator aber auch für tatsächliche Abkühlung sorgen. Und zwar dann, wenn man ihn fürs Durchlüften in den frühen Morgenstunden nutzt. Stellen Sie Ihren Ventilator dafür mit der Rückseite vor das geöffnete Fenster und wählen Sie die maximale Leistung. Nun kann er die noch kühle Luft der Nacht ins Zimmer holen.

Geeignet sind dafür laut Cecilia Meusel von der Stiftung Warentest vor allem Turmmodelle – und manche Standmodelle, die kräftig genug blasen, um die Luft wirklich in den Raum zu treiben.

Welcher Ventilator passt zu mir?

Überhaupt: Wichtig ist Meusel zufolge bei der Auswahl eines Ventilators die Luftstrom-Bandbreite des Geräts, also ob es sowohl sanft als auch kräftig blasen kann. Und auch auf die Lautstärke sollte man beim Kauf achten – vor allem, wenn man den Ventilator im Schlafzimmer aufstellen will.

Bei der Bauart gilt ihr zufolge: Tischlüfter sind klein, leicht und flexibel aufstellbar – und damit ideal für alle, die den Ventilator mal hier, mal da brauchen. Standlüfter sind leistungsfähiger, aber sperrig und schwer. Deshalb sollte man sich für sie vorher einen festen Platz überlegen. Turmventilatoren sind eine optisch schlankere Alternative zum Standlüfter, lassen sich aber bauartbedingt nicht in der Höhe verstellen.

Extras wie Fernbedienung und Timer sind bei Ventilatoren zwar praktisch, treiben aber den Preis. Wer auf beides verzichten kann, bekommt der Stiftung Warentest-Expertin zufolge schon für um die 80 Euro ein gutes Gerät.

Mit diesen Stromkosten können Sie rechnen

Übrigens: Die Stromkosten, die so ein Ventilator verursacht, halten sich in Grenzen. Bei einem Ventilator mit 25 bis 50 Watt müssen Sie den Verbraucherzentralen zufolge bei 900 Betriebsstunden im Jahr, was je 10 Stunden an 90 Tagen entspricht, mit zusätzlichen Stromkosten von 6 bis 10 Euro rechnen.

Die Stiftung Warentest kam bei den besonders sparsamen Geräten in ihrem Test bei derselben angenommenen Nutzungsdauer und einem Strompreis von 40 Cent pro Kilowattstunde auf Stromkosten von 2 Euro im Jahr.

Quelle: ntv.de, awi/dpa

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