Ted-Lasso-Fußballer
Den größten Jubel bis zum Tor besorgt ein Serienstar
Wenn aus Fiktion Realität wird: Cristo Fernández spielt in der erfolgreichen TV-Serie „Ted Lasso“ einen Fußballprofi – und ist seit kurzem selbst einer. Bei der WM feiern ihn die Zuschauer, als er eingeblendet wird.
Für den größten Jubel im ersten Sechzehntelfinale der WM-Geschichte sorgte bis zum Siegtreffer in der Nachspielzeit ein Schauspieler. Cristo Fernández, der vor allem in den USA seit dem großen Erfolg der Serie „Ted Lasso“ ein Star und für seine Rolle als Dani Rojas bekannt ist, schaute sich das 1:0 Kanadas gegen Südafrika live im Los-Angeles-Stadion an.
Als er in der ersten Halbzeit auf der gigantischen Videowand in dem hochmodernen Stadion gezeigt wurde, war der Jubel groß. Vor dem Spiel hatte er sogar einen offiziellen Moment, als er dem Schiedsrichtergespann die Münze für den Münzwurf reichte.
Last-Minute-Tor bringt Kanada zum Beben
Fachfremd ist Fernández keineswegs: Der Schauspieler ist wirklich Fußballprofi. Der 35-Jährige unterschrieb im Mai bei El Paso Locomotive, einem Team aus der zweitklassigen USL Championship in Nordamerika, einen Vertrag. Diesen hat er sich nicht nur wegen seiner Berühmtheit verdient, sondern auch durch gute Leistungen in einem zweimonatigen Probetraining.
„Fußball ist Leben“
In seiner Heimatstadt Guadalajara hatte er in der Jugend ambitioniert Fußball gespielt, ehe er seinen Traum von einer Profikarriere wegen einer Knieverletzung vorerst aufgeben musste. Danach zog er nach London und widmete sich notgedrungen anderen Projekten – darunter auch der Schauspielerei. In der Erfolgs-Serie „Ted Lasso“ von Apple-TV, die das Geschehen beim fiktiven englischen Club AFC Richmond zeigt, spielte Fernández mit.
Dort verkörperte er den sympathischen Fußballer Dani Rojas. Der fällt nicht nur mit tollen Dribblings und Toren auf, sondern auch mit seiner langen Haarmähne und einer ansteckend guten Laune. Mit einem breiten Grinsen sagt er zu seinen Mitspielern und zu Trainer Ted Lasso immer wieder: „Fußball ist Leben!“
Verwendete Quellen: ntv.de, msc/dpa
