Geflopptes DFB-Comeback
Trotz WM-Schmach: Neuer bereut „diesen Schritt keine Sekunde“
01.07.2026 | 16:26 Uhr
Manuel Neuers DFB-Comeback geht bei der WM total in die Hose. Beim bitteren WM-Aus spielt die Torwart-Legende keine gute Rolle. Einen Fehler erkennt Neuer in seiner Rückkehr nicht.
Manuel Neuer hat nach seinem endgültigen Karriereende in der Fußball-Nationalmannschaft nochmals seine Beweggründe für die WM-Rückkehr erläutert und sich bei den Fans für die jahrelange Unterstützung bedankt. „Das frühe Ausscheiden bei der WM ist extrem ernüchternd. Wir sind klar hinter den Erwartungen zurückgeblieben und hätten in diesem Turnier weiter kommen müssen. Dieses Ende tut sehr weh“, schrieb der deutsche Rekordtorwart bei Instagram.
Zwei Jahre nach seinem ersten Rücktritt nur für die WM noch einmal in die DFB-Auswahl zurückzukehren, sei trotz der Turnierenttäuschung mit dem Aus in der Zwischenrunde eine richtige Entscheidung gewesen, merkte der 40-Jährige an. „Trotz des bitteren Endes bereue ich diesen Schritt keine Sekunde“, schrieb der Bayern-Schlussmann, der 128 Mal für Deutschland spielte.
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„Ich hatte mich ganz bewusst dafür entschieden, noch einmal für Deutschland zu spielen. Zum einen, weil es mich immer mit tiefem Stolz erfüllt hat, das Trikot der Nationalmannschaft zu tragen. Zum anderen, weil ich mit meinen 40 Jahren und den Erfahrungen aus 4 WM-Turnieren auch die jungen Spieler sowohl auf als auch neben dem Platz bestmöglich unterstützen und Fußball-Deutschland helfen wollte“, führte er seine Beweggründe aus.
Nicht einmal zu Null gespielt
Bundestrainer Julian Nagelmann hatte Neuer kurz vor der WM zurückgeholt und damit kontroverse Debatten ausgelöst, weil Oliver Baumann der Status als Nummer eins wieder entzogen wurde. In den drei Gruppenspielen wurde Neuer nicht ernsthaft geprüft, blieb aber nie ohne Gegentreffer. Der Siegtreffer Ecuadors beim 1:2 der DFB-Elf wurde ihm zum Teil angelastet, Neuer sah aber kein Verschulden seinerseits.
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In der Zwischenrunde gegen Paraguay sah Neuer vor dem 0:1 nicht sonderlich gut aus, als er eine Ecke in die Mitte zurück faustete, statt den Ball abzufangen. Im Elfmeterschießen parierte er einen Schuss – das war beim 3:4 aber zu wenig. Bei seiner fünften WM-Teilnahme stieg Neuer mit nun 23 Partien zum WM-Rekordtorwart auf. Für den deutschen WM-Rekord von Lothar Matthäus hätte er noch zwei Spiele mehr bestreiten müssen. „Es war mir immer eine Ehre“, überschrieb er seinen Social-Media-Beitrag. Beim FC Bayern hat Neuer seinen Vertrag um ein weiteres Jahr verlängert.
Verwendete Quellen: ntv.de, mar/dpa
