Der infolge des Nahost-Kriegs eingeführte Tankrabatt endet wie geplant am 30. Juni. Damit läuft die Steuerentlastung auf Benzin und Diesel von rund 17 Cent pro Liter aus. Zugleich sind die Rohölpreise am Weltmarkt zuletzt deutlich gesunken. Dazu ein Statement von Ramona Pop, Vorständin des Verbraucherzentrale Bundesverbands:
„Das Ende des Tankrabatts darf nicht zum Startschuss für Extragewinne werden. Für die Mineralölkonzerne gibt es keinen Grund, die Preise stärker anzuheben als die ausgelaufene Steuerentlastung. Grundsätzlich gilt: Wer steigende Rohölpreise sofort weitergibt, darf bei sinkenden Preisen nicht auf die Bremse treten. Das Bundeskartellamt bleibt in der Pflicht, genau hinzusehen.
Angesichts der weiterhin hohen Energiepreise muss die Bundesregierung ihr Versprechen endlich einlösen und die Stromsteuer auch für private Haushalte senken. Das entlastet Verbraucherinnen und Verbraucher dauerhaft und macht den Umstieg auf klimafreundliche Alternativen attraktiver.“
