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Startseite»Nachrichten»Hunderte Verletzte: Mindestens elf Tote nach schweren Unwettern in China
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Hunderte Verletzte: Mindestens elf Tote nach schweren Unwettern in China

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 7, 2026Keine Kommentare3 Minuten Lesezeit
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Hunderte VerletzteMindestens elf Tote nach schweren Unwettern in China

Ein Teil der Stadt Huanggang in der zentralchinesischen Provinz Hubei wurde von einem Tornado verwüstet. (Foto: picture alliance/dpa/XinHua)

Über China fegen schwere Stürme hinweg, begleitet von massiven Regenfällen. Knapp 300 Menschen werden verletzt, mindestens elf sterben. Nun bedroht auch noch der Super-Taifun „Bavi“ das Land – mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 290 Kilometern pro Stunde.

Heftige Regenfälle und Unwetter haben in einigen Teilen Chinas zu Toten und Vermissten geführt. In der zentralchinesischen Provinz Hubei meldete der Katastrophenschutz mindestens elf Tote und einen weiteren Vermissten, wie chinesische Staatsmedien berichteten. Mindestens 275 Menschen wurden demnach verletzt. In der Nacht hatten heftige Stürme vor allem den Osten der Region heimgesucht. Die Wirbelstürme rissen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 149 Kilometern pro Stunde Dächer von Gebäuden und warfen Autos um. Die Behörden brachten Hunderte Bewohner in Sicherheit.

Schwere Regenfälle hielten auch den Nordwesten Chinas in Atem. Laut Berichten des Staatsfernsehens verschüttete ein Erdrutsch im Kreis Tanchang in der Provinz Gansu insgesamt 33 Menschen. Helfer retteten bislang 17 Menschen. Die Bergungsarbeiten dauerten noch an, berichteten die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua.

Chinas Präsident Xi Jinping ordnete an, alle Kräfte für die Rettung und die Versorgung von Verletzten zu mobilisieren. Erst am Vortag hatte ein Dammbruch an einem Stausee in Südchina die höchste Hochwasser-Warnstufe ausgelöst. Der Bruch am Montagmorgen am Liulan-Stausee in Hengzhou in der südlichen Region Guangxi setzte einen ganzen Landstrich unter Wasser, wie Fotos zeigten. Vier Menschen kamen laut jüngsten offiziellen Angaben ums Leben, acht werden noch vermisst. Zehntausende wurden evakuiert.

China droht Super-Taifun

In Guangxi hatten seit dem Wochenende Ausläufer eines Tropensturms schwere Regenfälle in einige Gebiete gebracht. In der südwestlichen Region, die noch unter den Folgen des Taifuns „Maysak“ der vergangenen Tage leidet, wurden Niederschläge von bis zu 260 Millimetern binnen 24 Stunden vorhergesagt. Zudem droht China der Super-Taifun „Bavi“, der sich über den Pazifik in Richtung Taiwan bewegt und im Laufe der Woche die ostchinesische Küste erreichen könnte. Der Sturm hatte am Montag auf den Pazifikinseln Guam, Tinian, Saipan und Rota Windgeschwindigkeiten von bis zu 290 Kilometern pro Stunde erreicht.

In sozialen Medien waren Videos von sturzflutartigen Überschwemmungen in der Region zu sehen. Weitere Regenwarnungen gelten weiterhin für Teile der Nachbarprovinz Guangdong sowie die östlichen Provinzen Anhui, Jiangsu und die im nördlich davon gelegenen Provinzen Shandong, Liaoning und Jilin, wie die chinesische Wetterbehörde mitteilte.

In China kommt es in den Sommermonaten immer wieder zu schweren Überschwemmungen. In diesem Jahr rechnen Meteorologen wegen des Klimaphänomens El Niño mit einem erhöhten Risiko für Extremwetter. Zudem zeigt sich seit einigen Jahren, dass das Regenband weiter nach Norden wandert und auch sonst eher trockene Regionen – wie etwa der Raum Peking – extreme Regenfälle erleben.

Quelle: ntv.de, als/dpa/rts

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