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Startseite»Nachrichten»Blatter legt nach: „Der heutige FIFA-Präsident hat sich Donald Trump unterworfen“
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Blatter legt nach: „Der heutige FIFA-Präsident hat sich Donald Trump unterworfen“

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 7, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Blatter legt nach

„Der heutige FIFA-Präsident hat sich Donald Trump unterworfen“

Sepp Blatter schießt heftig gegen seinen Nachfolger Gianni Infantino, wirft dem FIFA-Präsidenten einen Kotau vor Donald Trump vor. Blatter schlägt einen grundsätzlichen Wandel an der Spitze des Weltverbandes vor.

Der frühere FIFA-Präsident Joseph Blatter hat seinen Nachfolger Gianni Infantino für dessen Agieren rund um die Sperre des US-Spielers Folarin Balogun bei der Weltmeisterschaft erneut scharf kritisiert. „Der heutige FIFA-Präsident hat sich Donald Trump unterworfen. Das darf nicht passieren“, sagte Blatter dem Schweizer Newsportal „nau.ch“. Bereits am Vortag hatte Blatter die FIFA in einem Post beim Kurznachrichtendienst X kritisiert.

Mit einem grundsätzlichen Blick auf die Besetzung des FIFA-Präsidenten könnte sich der Schweizer einen Wandel vorstellen. „Es braucht vor allem eine Persönlichkeit, die unabhängig ist“, sagte der langjährige Schweizer Fußballfunktionär. „Vielleicht sogar jemanden von außerhalb des Systems.“

„So etwas hätte es zu meiner Zeit nicht gegeben“

Blatter kritisierte darüber hinaus das Verhalten des US-Präsidenten Donald Trump in der Causa Balogun. „Die Intervention von Trump ist inakzeptabel. So etwas hätte es zu meiner Zeit nicht gegeben“, sagte 90-Jährige. Zwischen einem Staatspräsidenten und dem FIFA-Präsidenten habe es in der Vergangenheit gegenseitigen Respekt gegeben, sagte Blatter weiter. Niemand wäre auf die Idee gekommen, Einfluss auf sportliche Entscheide zu nehmen.

Der US-Topstürmer Balogun war beim 2:0-Erfolg des Gastgebers im Sechzehntelfinale gegen Bosnien-Herzegowina mit Rot vom Platz geflogen und damit für die Achtelfinal-Partie gegen Belgien gesperrt worden. Die FIFA hob die Sperre aber noch auf. Trump hatte zuvor nach eigenen Angaben mit einem Anruf bei Infantino gebeten, die Sperre zu überprüfen, was heftige Kritik auslöste. Balogun stand in der Startelf, die USA verlor gegen Belgien trotzdem mit 1:4 (1:2).

Verwendete Quellen: ntv.de, mar/dpa

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