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Startseite»Nachrichten»Längere Sicherheitstests: Wiedereröffnung der Bahn Strecke Nürnberg-Regensburg verschiebt sich
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Längere Sicherheitstests: Wiedereröffnung der Bahn Strecke Nürnberg-Regensburg verschiebt sich

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 7, 2026Keine Kommentare3 Minuten Lesezeit
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Längere SicherheitstestsWiedereröffnung der Bahn Strecke Nürnberg-Regensburg verschiebt sich

Knapp 90 Kilometer Strecke werden von der Bahn kernsaniert. (Foto: picture alliance/dpa)

Die Bahn saniert ihr Schienennetz. Und statt vieler kleiner Baustellen werden wichtige Passagen in Gänze für die Zeit der Arbeiten aus dem Netz ausgeklinkt. In Bayern dauern die geplanten Arbeiten nun drei Wochen länger. In NRW läuft es dagegen nach Plan.

Die Deutsche Bahn vermeldet erneut Verzögerungen bei einer ihrer sogenannten Korridorsanierungen: Die seit Februar für eine umfassende Modernisierung gesperrte Strecke Nürnberg-Regensburg könne nicht wie geplant am Freitag wieder in Betrieb gehen, teilte der bundeseigene Konzern mit. Neuer Eröffnungstermin ist demnach der 31. Juli. Grund dafür seien Verzögerungen bei der Sicherheitsüberprüfung der Stellwerktechnik. Der durchgehende Zugverkehr sei damit erst wieder zum Beginn der Sommerferien in Bayern möglich, hieß es. Der Ersatzverkehr mit Bussen und die Zugumleitungen bleiben bis zur späteren Wiederinbetriebnahme bestehen. 

„Wir bitten in aller Form um Entschuldigung“, teilte der für die Infrastrukturplanung verantwortliche Vorstand bei der Bahn-Infrastrukturgesellschaft InfraGo, Gerd-Dietrich Bolte, mit. „Gleichzeitig gilt: Sicherheit steht im Eisenbahnbetrieb an erster Stelle. Wir werden mit den beteiligten Firmen alles daransetzen, die verbleibenden Arbeiten in Bayern schnellstmöglich zu erledigen.“ Auf der knapp 90 Kilometer langen Route sind laut Bahn täglich normalerweise mehr als 350 Fern-, Regional- und Güterzüge unterwegs.

Es ist in diesem Jahr bereits die zweite Verspätung bei den sogenannten Generalsanierungen, mit denen die Bahn bis Mitte der 30er Jahre mehr als 40 wichtige Verkehrskorridore umfassend sanieren will. Die Strecken werden dafür jeweils für mehrere Monate komplett gesperrt. Das Konzept ist insbesondere bei den Wettbewerbern der Bahn und Teilen der Politik unbeliebt, weil es etwa für den Güterverkehr lange Umwege vorsieht und auch für betroffene Fahrgäste in den Regionen eine große Belastung ist. Im Juni ging die Bahnstrecke Hamburg-Berlin mit sechswöchiger Verspätung wieder in Betrieb. Hier hatte im Frühjahr der Frost dafür gesorgt, dass Tiefbauarbeiten nicht durchgeführt werden konnten. 

Die erste sogenannte Korridorsanierung der Bahn in Bayern zwischen Nürnberg und Regensburg läuft seit Februar. Statt viele Bauarbeiten im laufenden Betrieb einzeln über einen langen Zeitraum zu planen, sollte die vielbefahrene Strecke während einer fünfmonatigen Vollsperrung umfangreich erneuert werden, sodass die Züge dort langfristig zuverlässiger fahren können – mit weniger Störungen und Verspätungen. Zusätzlich laufen an 20 Halten entlang der Strecke Bauarbeiten. 

Pünktlich geht dafür an diesem Freitag ein anderer wichtiger Korridor in Betrieb: „Bei der Korridorsanierung Hagen-Wuppertal-Köln und der Qualitätsoffensive Hamburg-Hannover liegen alle Arbeiten im Plan“, teilte die Bahn weiter mit. „Dort enden am Freitagabend die Schienenersatzverkehre im Nahverkehr und teils weiträumige Umleitungen für Fern- und Güterzüge.“

Quelle: ntv.de, jwu/dpa

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