Menü schließen
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Facebook X (Twitter) Instagram
Facebook X (Twitter) Instagram
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen

    „Abschaffung der telefonischen Krankschreibung ist ein klarer Rückschritt“

    Juli 7, 2026

    Flug nicht angetreten, Geld komplett weg?

    Juli 7, 2026

    Trotz Filter: Doctolib zeigt Kassenpatient:innen kostenpflichtige Termine an

    Juli 2, 2026

    Hohe Spritpreise nach Tankrabatt-Ende: „Das ist Abzocke“

    Juli 1, 2026

    Hohe Spritpreise: „Das ist Abzocke“

    Juli 1, 2026
  • Nachrichten

    Wenige Wochen vor Wahl: Berlins Regierender Bürgermeister Wegner zieht Spitzenkandidatur zurück

    Juli 10, 2026

    Weg frei für Biogas: Bundestag beschließt das neue Heizungsgesetz

    Juli 10, 2026

    Aus für russische Tanktouristen?: Kasachstan kontrolliert an 59 Checkpoints Benzinschmuggel ins Ausland

    Juli 10, 2026

    Taiwan wappnet sich für „Bavi“ – größter Taifun seit Jahrzehnten

    Juli 10, 2026

    Sommerliche Hitze: Oben ohne in der Öffentlichkeit: Ist das erlaubt?

    Juli 10, 2026
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen

    Warum Angst sich sicher anfühlen kann

    Juli 10, 2026

    Wie Wohlfühl-Content in Verschwörungserzählungen kippt

    Juli 10, 2026

    Vorsicht: Fake-News über Alice Weidels angebliches Testament!

    Juli 10, 2026

    Die Mimikama-Stempel

    Juli 10, 2026

    Grooming-Gangs: 250.000 Opfer? Falsche Zahl in Großbritannien!

    Juli 10, 2026
  • Beratung
  • Bildung

    Wodurch fühlen sich Jugendliche in ihrem Alltag besonders belastet? | Bildung

    Juli 3, 2026

    Kontra: Social Media und Jugendliche – warum ein Verbot zu kurz greift | Bildung

    Juni 17, 2026

    Pro: Warum wir ein Social Media Verbot für Kinder brauchen | Bildung

    Juni 17, 2026

    Social Media bis 16 Jahre verbieten? So sehen das Erwachsene | Bildung

    Juni 11, 2026

    Soziale Medien: Nutzen und Risiken aus Sicht von Jugendlichen und Erwachsenen | Bildung

    Juni 11, 2026
  • Politik

    Kartellamt: Steuerentlastung überwiegend an Verbraucher weitergegeben

    Juli 10, 2026

    Investitionen in Sicherheit schafft Tausende neue Jobs

    Juli 10, 2026

    EU sieht Suchtgefahr bei Facebook und Instagram

    Juli 10, 2026

    Betriebsrat setzt VW-Chef Blume Ultimatum bis heute

    Juli 10, 2026

    Umzug des Bundespräsidenten: Vom Schloss in den Modulbau

    Juli 10, 2026
Verbraucherrat
Startseite»Politik»Adoption soll Japans Monarchie retten – Frauen bleiben ausgeschlossen
Politik

Adoption soll Japans Monarchie retten – Frauen bleiben ausgeschlossen

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 10, 2026Keine Kommentare3 Minuten Lesezeit
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Teilen
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest E-Mail

Stand: 10.07.2026 • 13:16 Uhr

Japans Monarchie geht der Nachwuchs aus. Deshalb soll die Thronfolge künftig auch durch Adoptionen gesichert werden können. Frauen – wie der beliebten Prinzessin Aiko – bleibt der Kaiserthron hingegen weiter verwehrt.

Ulrich Mendgen

Wo immer sie auftaucht, gibt es Sprechchöre und Jubel: Prinzessin Aiko, der Popstar der ältesten Monarchie der Welt. Das einzige Kind des japanischen Kaisers Naruhito und seiner Frau Masako drängt sich nicht in den Vordergrund, auch wenn viele in Japan sie gern genau dort sehen würden – als die nächste Kaiserin.

Doch ein neues Gesetz lässt diesen Traum platzen. Nicht die Zulassung von Frauen zur Thronfolge soll den Personalmangel im Kaiserhaus beheben, sondern die Aufnahme neuer Männer. Dahinter stehe der Einfluss traditionalistischer Kreise, erläutert Professor Naotaka Kimizuka, ein Historiker und Politikwissenschaftler an der Komazawa-Universität in Tokio. „Weil man darauf besteht, dass der Nachfolger ein Mann sein muss, sucht man nun gewissermaßen sehr weit entfernte Verwandte“, so Kimizuka.

Als Erben von Kaiser Naruhito kommen derzeit nur drei Männer infrage.

Reform erlaubt Adoption entfernter Verwandter

Die Reform ermöglicht die Aufnahme von Nachkommen des ehemaligen Hochadels von Japan in das Kaiserhaus. Diese Familien verloren nach dem Krieg ihre Titel, sollen aber jetzt wieder herangezogen werden. Solche Kandidaten könnte der Kaiser adoptieren. Ihre Nachkommen wären potenzielle Thronfolger. Das ist einer Mehrheit im Parlament offenbar lieber als Frauen auf den Thron zu lassen.

Dabei hält es Historiker Kimizuka für gut möglich, dass sich niemand findet, der Interesse an einer solchen Adoption zeigt. Ein solcher Fall sei nicht durchdacht worden, sagt er. Deshalb reiche der jetzige Vorschlag keinesfalls aus. „Man muss die Bestimmung über männliche Nachfolger aus der männlichen Linie abschaffen“, so Kimizuka. Er fordert, dass Artikel 1 des Gesetzes gestrichen und vollständig neu formuliert wird.

Die Zeit für eine Lösung drängt, denn das japanische Kaiserhaus zählt heute nur noch 16 Mitglieder. Weil Frauen von der Thronfolge ausgeschlossen sind, kommen als Erben des 66 Jahre alten Kaisers Naruhito nur drei Männer infrage. Einer ist Naruhitos Bruder, mit 60 Jahren der aktuelle Kronprinz. Dahinter folgt dessen 19-jähriger Sohn. In Reserve steht außerdem der Onkel des Kaisers, 90 Jahre alt. Eine dünne Personaldecke.

Die Bevölkerung wünscht sich eine Kaiserin

Auf der belebten Kreuzung vor dem Bahnhof Shibuya in Tokio fällt das Votum der Passanten eindeutig zugunsten der populären Prinzessin Aiko aus. Auch die 70-jährige Hausfrau Keiko ist eine glühende Verehrerin: Die Gesetzesänderung sei überstürzt, findet sie. Keiko wünscht sich, dass die Stimmung in der Bevölkerung berücksichtigt wird. Wenn die Tochter des Kaisers diesem eines Tages nachfolge, würde das alle Japaner glücklich machen, sagt sie.

Doch von einer Frau auf dem Chrysanthementhron ist das Land heute weiter entfernt denn je.

Teilen. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Dr. Heinrich Krämer
  • Webseite

Ähnliche Beiträge

Kartellamt: Steuerentlastung überwiegend an Verbraucher weitergegeben

Juli 10, 2026

Investitionen in Sicherheit schafft Tausende neue Jobs

Juli 10, 2026

EU sieht Suchtgefahr bei Facebook und Instagram

Juli 10, 2026
Kommentar hinterlassen Antwort abbrechen

Top-Beiträge

„Moby Dick“: Vor 60 Jahren: Belugawal im Rhein gesichtet

April 29, 20264 Aufrufe

Was eine Zuckerabgabe bringen könnte

April 29, 20264 Aufrufe

„Inflationszahlen sind Warnsignal“ | Verbraucherzentrale Bundesverband

April 29, 20263 Aufrufe

Kommentar zur Gesundheitsreform: Gerecht sieht anders aus

April 29, 20263 Aufrufe
Folgen Sie uns
  • Facebook
  • Twitter
  • Pinterest
  • Instagram
  • YouTube
  • Vimeo

Abonnieren Sie Updates

VerbraucherRat GmbH
Hohenzollernring 56
50672 Köln

Telefon: +49 221 16847392-0
Telefax: +49 221 16847392-99
E-Mail: info@verbraucherrat.com
Web: www.verbraucherrat.com

Geschäftszeiten
Montag – Freitag: 09:00 – 18:00 Uhr

Menu
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Institutionell
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe
© 2026 VerbraucherRat. Alle Rechte vorbehalten.
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe

Tippen Sie oben und drücken Sie Enter zum Suchen. Drücken Sie Esc zum Abbrechen.