Menü schließen
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Facebook X (Twitter) Instagram
Facebook X (Twitter) Instagram
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen

    „Abschaffung der telefonischen Krankschreibung ist ein klarer Rückschritt“

    Juli 7, 2026

    Flug nicht angetreten, Geld komplett weg?

    Juli 7, 2026

    Trotz Filter: Doctolib zeigt Kassenpatient:innen kostenpflichtige Termine an

    Juli 2, 2026

    Hohe Spritpreise nach Tankrabatt-Ende: „Das ist Abzocke“

    Juli 1, 2026

    Hohe Spritpreise: „Das ist Abzocke“

    Juli 1, 2026
  • Nachrichten

    Red Bull hat Wunsch: Jürgen Klopps Doppelrolle ist offenbar vom Tisch

    Juli 12, 2026

    Erstmals zusammen am Mikrofon: Ringo Starr schwärmt nach besonderer Premiere von Paul McCartney

    Juli 12, 2026

    Trotz Satzführung: Alexander Zverev verliert Wimbledon-Finale

    Juli 12, 2026

    Alles würde sich ändern: Tadej Pogacar regt radikale Maßnahme gegen Tour-Hitze an

    Juli 12, 2026

    „Ort des weltweiten Tennis“: Merz drückt Zverev in Wimbledon die Daumen

    Juli 12, 2026
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen

    Warum Angst sich sicher anfühlen kann

    Juli 10, 2026

    Wie Wohlfühl-Content in Verschwörungserzählungen kippt

    Juli 10, 2026

    Vorsicht: Fake-News über Alice Weidels angebliches Testament!

    Juli 10, 2026

    Die Mimikama-Stempel

    Juli 10, 2026

    Grooming-Gangs: 250.000 Opfer? Falsche Zahl in Großbritannien!

    Juli 10, 2026
  • Beratung
  • Bildung

    Wodurch fühlen sich Jugendliche in ihrem Alltag besonders belastet? | Bildung

    Juli 3, 2026

    Kontra: Social Media und Jugendliche – warum ein Verbot zu kurz greift | Bildung

    Juni 17, 2026

    Pro: Warum wir ein Social Media Verbot für Kinder brauchen | Bildung

    Juni 17, 2026

    Social Media bis 16 Jahre verbieten? So sehen das Erwachsene | Bildung

    Juni 11, 2026

    Soziale Medien: Nutzen und Risiken aus Sicht von Jugendlichen und Erwachsenen | Bildung

    Juni 11, 2026
  • Politik

    Berichte über Tote bei israelischen Angriffen in Gaza

    Juli 12, 2026

    Unklarheit über Status der Straße von Hormus und gegenseitige Angriffe

    Juli 12, 2026

    Feuerwehr kämpft in mehreren Bundesländern gegen Wald- und Feldbrände

    Juli 12, 2026

    Terrorverdacht nach Waffenfund nahe Synagoge in Frankreich

    Juli 12, 2026

    ARD-Sommerinterview: Linken-Chefin Schwerdtner kritisiert Reformen

    Juli 12, 2026
Verbraucherrat
Startseite»Nachrichten»Herausforderung für Chefs: Schwierige Botschaften kommunizieren – so geht’s
Nachrichten

Herausforderung für Chefs: Schwierige Botschaften kommunizieren – so geht’s

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 12, 2026Keine Kommentare5 Minuten Lesezeit
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Teilen
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest E-Mail

Herausforderung für ChefsSchwierige Botschaften kommunizieren – so geht’s

Informationen könnten heute überall generiert werden, aber Vertrauen und Orientierung benötigen Beziehungskompetenz. (Foto: picture alliance / dpa-tmn)

Entscheidungen wie Standortschließungen oder Projektstopps treffen viele hart. Was Führungskräfte tun können, damit Teams nicht in Unsicherheit oder Misstrauen abrutschen.

Stellenabbau, Standortverlagerungen, Projektstopps: Mitunter müssen Führungskräfte ihren Mitarbeitenden schwierige Botschaften übermitteln. Das ist in aller Regel alles andere als eine leichte Aufgabe.

Doch auch wenn die Entscheidung für das eine oder andere nicht mehr verhandelbar ist, kommt es auf die Art der Kommunikation an, um bei Beschäftigten Ohnmachtsgefühle oder inneren Rückzug zu verhindern. Wie kann das gelingen?

„Gute Kommunikation ist sachlich klar und menschlich zugewandt“, sagt die Hamburger Karriereberaterin Ragnhild Struss. Dies sorgt dafür, Unsicherheiten zu reduzieren, Vertrauen zu stabilisieren und zu verhindern, dass sich Gerüchte ausbreiten. „Gerade in einer Arbeitswelt, die zunehmend von KI geprägt ist, wird die menschliche Qualität von Führung zum entscheidenden Unterschied“, so Struss.

Informationen könnten heute überall generiert werden – aber Vertrauen, gefühlte Sicherheit und echte Orientierung benötigen laut Struss emotionale Intelligenz und Beziehungskompetenz. „Ob Mitarbeitende nach einem Gespräch, in dem eine schwierige unternehmensinterne Entscheidung mitgeteilt wurde, weiter eine emotionale Bindung an dem Betrieb haben, hängt davon ab, ob sie die Art der Kommunikation als fair, nachvollziehbar und empathisch empfunden haben“, sagt Carina Muskolus, Beraterin für Personalveränderung.

Wenn vorsichtige Kommunikation verunsichert

Viele Führungskräfte stehen oft innerlich unter Druck. Einerseits wollen sie klar führen, andererseits das Team menschlich mitnehmen. „Im Coaching ist immer wieder zu erleben, dass die Angst vor negativen Reaktionen oft zu hoher innerer Unsicherheit und Konfliktvermeidung führt“, sagt Struss. Manche setzten darauf, durch besonders vorsichtige Kommunikation die emotionale Reaktion abmildern zu können. „Das Problem ist aber, dass unklare oder ausweichende Kommunikation Menschen stärker verunsichert als eine unangenehme Wahrheit“, so Struss.

Eine weitere Herausforderung: Führungskräfte müssen neben einer angemessenen Kommunikation für emotionale Stabilität in einem Umfeld sorgen, das sich permanent verändert. „Genau deshalb werden emotionale Intelligenz und Beziehungskompetenz sowie die Fähigkeit, für psychologische Sicherheit zu sorgen, zu Zukunftskompetenzen moderner Führung“, sagt Struss.

Welche kommunikativen Fehler immer wieder passieren

Führungskräfte, die Mitarbeitende über unangenehme Entscheidungen informieren, benötigen Fingerspitzengefühl. „Kommunikative Fehler sind mangelnde Klarheit, das Fehlen von Empathie oder etwa unzureichende Begründungen“, so Carina Muskolus.

Ragnhild Struss nennt Beispiele: Führungskräfte wollen ihr Gegenüber nicht verletzen und formulieren deshalb zu vorsichtig oder unklar. Dann fallen Sätze wie „wir schauen mal, wie sich das entwickelt“ oder „so schlimm wird es wahrscheinlich nicht“. „Kurzfristig wirkt das empathisch, langfristig erzeugt es jedoch Unsicherheit und Misstrauen, weil Menschen oft spüren, dass etwas nicht klar ausgesprochen wird“, so Struss.

Das Gegenstück hierzu ist ihr zufolge maximale Härte ohne menschliche Zugewandtheit. Entscheidungen würden dann zwar klar kommuniziert, aber emotional völlig entkoppelt, etwa mit Aussagen wie „das ist jetzt einfach die neue Realität“. „Mitarbeitende erleben das häufig als kalt oder entwürdigend“, so Struss. Ebenfalls problematisch seien Floskeln, austauschbare Phrasen oder Verantwortungsvermeidung nach dem Motto „das wurde halt entschieden“.

Ebenfalls ein Fehler sei es, wenn Führungskräfte versuchten, bei emotionalen Reaktionen mit rationalen Argumenten zu beschwichtigen. „Menschen brauchen in Veränderungssituationen zunächst Orientierung und emotionale Einordnung, nicht sofort Gegenargumente“, so Struss.

Wie sich Führungskräfte vorbereiten können

„Wichtig ist, dass sich Führungskräfte sehr genau überlegen, was ihre Kernbotschaft ist“, sagt Muskolus. Dann sollten sie sich vor Augen führen, wer ihr Gegenüber ist und in welcher Lebenssituation er oder sie steckt. Im nächsten Schritt empfiehlt es sich, zu überlegen, welche Reaktionen möglicherweise auftreten könnten. Das können etwa Angst, Enttäuschung oder etwa Wut sein.

„Hilfreich ist außerdem, schwierige Fragen vorab durchzuspielen und bewusst einfache und klare Sprache zu wählen“, sagt Struss. Wer emotional vorbereitet ist, reagiere im Gespräch weniger defensiv oder hektisch.

Worauf es in der Kommunikation ankommt

In der Kommunikation kommt es laut Personalentwicklerin Carina Muskolus vor allem auf vier Dinge an:

  • Klarheit

  • Ehrlichkeit

  • Timing

  • Konsistente Botschaften

„Daneben darf keinesfalls Vertrauen verloren gehen“, so Muskolus.

Aus Sicht von Beraterin Ragnhild Struss ist die Verbindung aus Klarheit und menschlicher Präsenz besonders wichtig. Mitarbeitende müssten verstehen, was passiert, warum es passiert und was das konkret für sie bedeutet. „Gleichzeitig wirkt Kommunikation nur glaubwürdig, wenn sie konsistent und damit für das Gegenüber verlässlich ist, also nicht heute etwas anderes gesagt wird als morgen“, so Struss.

Ihr zufolge spielt auch das Timing eine große Rolle. Denn Unsicherheit entstehe dort, wo Informationen zu spät oder scheibchenweise kommen.

Wie man schwierige Inhalte verständlich erklärt

Stehen Veränderungen an, die inhaltlich Schwieriges mit sich bringen, ist es laut Muskolus wichtig, dass Erklärungen anschaulich erfolgen. „Zugleich ist zu verdeutlichen, welche Auswirkungen das konkret auf Arbeitsabläufe hat.“

Struss nennt Beispiele: Wenn ein Team etwa erfährt, dass Prozesse künftig KI-gestützt ablaufen werden, entsteht sofort die Angst vor Bedeutungslosigkeit oder Austauschbarkeit. „Gute Führung erklärt die technische Veränderung und übersetzt sie in Orientierung“, so Struss. Welche Aufgaben verändern sich konkret? Welche Kompetenzen werden wichtiger? Wo bleibt menschliche Verantwortung zentral?

Was nach dem Gespräch wichtig ist

„Führungskräfte auf der einen und Mitarbeitende auf der anderen Seite sollten im Austausch bleiben“, so Muskolus. Denn Mitarbeitende benötigten oft Zeit, um das Gesagte erst einmal zu verarbeiten. Ergeben sich neue Fragen, sei es wichtig, dass Führungskräfte sich dann dafür Zeit nehmen.

Aus Sicht von Struss wird nachhaltige Führung gerade in der neuen Arbeitswelt daran messbar sein, ob Menschen sich auch in Veränderung verbunden, ernst genommen und psychologisch sicher fühlen. „Unternehmen, die diese menschliche Dimension beherrschen, werden nicht nur resilienter durch den Wandel gehen, sondern langfristig deutlich attraktivere Arbeitgeber und leistungsfähigere Organisationen sein.“

Quelle: ntv.de, awi/dpa

Teilen. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Dr. Heinrich Krämer
  • Webseite

Ähnliche Beiträge

Red Bull hat Wunsch: Jürgen Klopps Doppelrolle ist offenbar vom Tisch

Juli 12, 2026

Erstmals zusammen am Mikrofon: Ringo Starr schwärmt nach besonderer Premiere von Paul McCartney

Juli 12, 2026

Trotz Satzführung: Alexander Zverev verliert Wimbledon-Finale

Juli 12, 2026
Kommentar hinterlassen Antwort abbrechen

Top-Beiträge

„Moby Dick“: Vor 60 Jahren: Belugawal im Rhein gesichtet

April 29, 20264 Aufrufe

Was eine Zuckerabgabe bringen könnte

April 29, 20264 Aufrufe

„Inflationszahlen sind Warnsignal“ | Verbraucherzentrale Bundesverband

April 29, 20263 Aufrufe

Kommentar zur Gesundheitsreform: Gerecht sieht anders aus

April 29, 20263 Aufrufe
Folgen Sie uns
  • Facebook
  • Twitter
  • Pinterest
  • Instagram
  • YouTube
  • Vimeo

Abonnieren Sie Updates

VerbraucherRat GmbH
Hohenzollernring 56
50672 Köln

Telefon: +49 221 16847392-0
Telefax: +49 221 16847392-99
E-Mail: info@verbraucherrat.com
Web: www.verbraucherrat.com

Geschäftszeiten
Montag – Freitag: 09:00 – 18:00 Uhr

Menu
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Institutionell
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe
© 2026 VerbraucherRat. Alle Rechte vorbehalten.
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe

Tippen Sie oben und drücken Sie Enter zum Suchen. Drücken Sie Esc zum Abbrechen.