Palästinensischen Medienberichten zufolge sind bei israelischen Angriffen in Gaza mehrere Menschen getötet worden – trotz geltender Waffenruhe. Israels Armee teilte mit, sie habe eine Hamas-Anlage ins Visier genommen.
Bei einem israelischen Drohnenangriff hat es palästinensischen Medienberichten zufolge trotz geltender Waffenruhe mehrere Tote in der Stadt Gaza gegeben. Die palästinensische Nachrichtenagentur Wafa meldete vier Tote und mehrere Verletzte. Sie sprach von einer „Metallwerkstatt“, die am Nachmittag in der Stadt im Norden des Küstengebiets getroffen worden sei.
Israels Armee teilte am Abend auf Telegram mit, sie habe eine „Waffenproduktionsstätte“ der Hamas ins Visier genommen. Darin hätten sich während des Angriffs mehrere Mitglieder der Terrororganisation aufgehalten. Israels Armee warf der Hamas vor, mit der Nutzung der Anlage für die Herstellung von Bauteilen für Waffen gegen das Waffenruheabkommen verstoßen zu haben.
Armee berichtet von weiteren Angriffen
Wafa berichtete zudem, dass im zentralen Abschnitt des Gazastreifens bei zwei Vorfällen zwei Palästinenser, darunter eine Neunjährige, durch Beschuss der israelischen Armee getötet worden seien. Eine israelische Militärsprecherin sagte, diese Vorfälle seien der Armee nicht bekannt.
Trotz der seit Oktober 2025 geltenden Waffenruhe werden immer wieder Tote aus dem Gazastreifen gemeldet. Auslöser für den Gaza-Krieg war vor bald drei Jahren der Überfall der islamistischen Hamas und anderer extremistischer Gruppen auf Israel am 7. Oktober 2023.
Konfliktparteien als Quelle
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