Menü schließen
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Facebook X (Twitter) Instagram
Facebook X (Twitter) Instagram
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen

    „Abschaffung der telefonischen Krankschreibung ist ein klarer Rückschritt“

    Juli 7, 2026

    Flug nicht angetreten, Geld komplett weg?

    Juli 7, 2026

    Trotz Filter: Doctolib zeigt Kassenpatient:innen kostenpflichtige Termine an

    Juli 2, 2026

    Hohe Spritpreise nach Tankrabatt-Ende: „Das ist Abzocke“

    Juli 1, 2026

    Hohe Spritpreise: „Das ist Abzocke“

    Juli 1, 2026
  • Nachrichten

    Drama in Schweizer Alpen: Fast 100 Schafe vom Blitz erschlagen

    Juli 18, 2026

    Moskau zieht Drohneneinheiten ab: Kiew feiert großen Erfolg nach Angriffen auf russische Flotte

    Juli 18, 2026

    Breaking News: Jens Spahn tritt als Unionsfraktionschef zurück

    Juli 18, 2026

    Wie kann man helfen?: Demenz-Betroffene werden in der Öffentlichkeit immer sichtbarer

    Juli 18, 2026

    „Alles ist teurer geworden“ : Helene Fischer verteidigt teils enorme Ticketpreise

    Juli 18, 2026
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen

    Rechnungen aus Hongkong: Abo-Falle oder berechtigte Forderung?

    Juli 17, 2026

    Die Lüge hat eine Million Follower

    Juli 17, 2026

    Die Lüge schreibt wie deine Bank

    Juli 17, 2026

    Doppelgängerkampagne: Ausländische Einflussnahme vor Wahlen!

    Juli 16, 2026

    Friedrich Merz und Jeffrey Epstein: Foto ist KI-Fake

    Juli 16, 2026
  • Beratung
  • Bildung

    Was bedeutet Neutralität in der Schule – und was nicht? | Bildung

    Juli 14, 2026

    Wodurch fühlen sich Jugendliche in ihrem Alltag besonders belastet? | Bildung

    Juli 3, 2026

    Kontra: Social Media und Jugendliche – warum ein Verbot zu kurz greift | Bildung

    Juni 17, 2026

    Pro: Warum wir ein Social Media Verbot für Kinder brauchen | Bildung

    Juni 17, 2026

    Social Media bis 16 Jahre verbieten? So sehen das Erwachsene | Bildung

    Juni 11, 2026
  • Politik

    Debatte um Leihmutterschaft: Unions-Fraktionschef Spahn tritt zurück

    Juli 18, 2026

    Polens Präsident Nawrocki: Mit Vetos macht er Tusk das Regieren schwer

    Juli 18, 2026

    Krieg gegen die Ukraine: Russland meldet Tote bei Angriffen

    Juli 18, 2026

    Leihmutterschaft-Debatte: Weitere CDU-Politiker fordern Spahns Rücktritt

    Juli 18, 2026

    Wie das Rätsel um einen Holocaust-Täter gelöst wurde

    Juli 18, 2026
Verbraucherrat
Startseite»Politik»Leihmutterschaft-Debatte: Weitere CDU-Politiker fordern Spahns Rücktritt
Politik

Leihmutterschaft-Debatte: Weitere CDU-Politiker fordern Spahns Rücktritt

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 18, 2026Keine Kommentare4 Minuten Lesezeit
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Teilen
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest E-Mail

Stand: 18.07.2026 • 12:10 Uhr

Spahns Elternschaft mithilfe einer Leihmutter in den USA sorgt für zunehmende Unruhe in der CDU. Mehrere Parteifreunde legen dem Unionsfraktionschef den Rücktritt nahe. Am Montag ist der Fall Thema im CDU-Präsidium.

Immer mehr CDU-Politiker erheben in der Debatte um eine Leihmutterschaft in den USA Rücktrittsforderungen gegen Unionsfraktionschef Jens Spahn. Der CDU-Politiker Wolfgang Bosbach sagte dem Deutschlandfunk, für viele in der Union sei ein Punkt erreicht, „wo sie sagen, jetzt sei Schluss“.

Bosbach bezeichnete es als „hochproblematisch“, wenn der Eindruck entstehe, dass für Politiker andere Regeln gelten würden. Ein Rücktritt Spahns wäre eine Lösung, die die Fraktion befreien würde.

Angesichts der Sommerpause sei zu hoffen, dass Spahn der Union eine monatelange Debatte erspare – aber die Erkenntnis müsse „bei ihm selbst reifen“, so der frühere stellvertretende Unionsfraktionsvorsitzende. Es gehe um den Fortbestand der Union.

„Moralischer Rechtsbruch“

Deutliche Kritik kam auch vom Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesfamilienministerium, Michael Brand (CDU). Was Spahn getan habe, sei „eine echte Zumutung und unglaubwürdig“, betonte er in der Fuldaer Zeitung.

Spahn habe „zwar nicht formal, aber moralisch klaren Rechtsbruch begangen“, so Brand. Das sei umso dramatischer, weil gerade beim Recht gleiche Maßstäbe für alle gelten müssten. „Das wurde hier ganz massiv verletzt“, kritisierte der CDU-Politiker. Deshalb müsse darüber „in aller Konsequenz“ geredet werden.

In Brilon, der Heimatstadt von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), forderte der CDU-Stadtverband in einem offenen Brief den Rücktritt des Unions-Fraktionschefs. Man halte das notwendige Vertrauen in Spahn als Vorsitzenden der Bundestagsfraktion für nachhaltig beschädigt, heißt es in dem Schreiben.

„Nicht alles medizinisch Machbare ist auch ethisch akzeptabel“

Die CDU-Bundestagsabgeordnete Elisabeth Winkelmeier-Becker warnt zugleich vor Missbrauch und Ausbeutung von Frauen. „Nicht alles, was medizinisch machbar ist, ist auch ethisch akzeptabel“, sagte sie dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

„Menschliches Leben darf nicht zur Ware gemacht, eine Frau darf nicht auf ihre biologische Funktion reduziert werden. Das widerspricht der Menschenwürde und öffnet den Weg für Missbrauch und Ausbeutung“, so Winkelmeier-Becker.

Zugleich wies sie darauf hin, dass Reproduktionsmedizin ein wachsender Markt in Deutschland sei, der „auf neue lukrative Geschäftsmodelle ohne ethische Limits“ hoffe. Daher bleibe es „umso notwendiger dagegenzuhalten“.

Kritik auch aus den Kirchen

Der Landesbischof der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, Ernst-Wilhelm Gohl, betonte, dass es in Deutschland ein klares Verbot der Leihmutterschaft gebe. „Wenn nun ausgerechnet ein Politiker öffentlich macht, dass er im Ausland Leihmutterschaft in Anspruch genommen hat, geht es auch um Doppelmoral und Glaubwürdigkeit.“

Der katholische Passauer Bischof Stefan Oster spricht von einem „echten Skandal“. Zur Erfüllung seiner eigenen Wünsche habe Spahn bewusst gegen die Gesetze des Landes und die Grundlinien der eigenen Partei verstoßen – und sei „auch noch positiv werbend“ für Leihmutterschaft eingetreten.

„Am Ende kann nur die Fraktion entscheiden“

Bereits am Freitag hatte es aus der CDU Rücktrittsforderungen gegen Spahn gegeben, unter anderem vom Landesverband Mecklenburg Vorpommern. Landesparteichef Daniel Peters sagte der Bild-Zeitung, mit einer Leihmutterschaft in den USA habe sich der Unionsfraktionsvorsitzende „in voller Absicht über in Deutschland geltendes Recht hinweggesetzt“.

Spahn selbst verteidigte seine Entscheidung. Im Podcast des Bild-Journalisten Paul Ronzheimer sagte er, er habe bei dem Thema lange mit sich gerungen. Die Entscheidung über seine politische Zukunft im Amt legte er in die Hand der Unionsfraktion. Man werde die Frage im September erörtern.

Beratung am Montag im CDU-Präsidium

Auch die CDU-Spitze wird sich in der kommenden Woche mit dem Fall befassen. Das kündigte Bundeskanzler Friedrich Merz an. Das Parteipräsidium kommt am Montag zu seiner nächsten regulären Sitzung zusammen.

Die erste reguläre Fraktionssitzung nach der parlamentarischen Sommerpause findet am 8. September statt – zwei Tage nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt.

Spahn und sein Mann Daniel Funke hatten am Mittwoch bekanntgegeben, dass sie Eltern geworden sind. Eine Leihmutter in den USA brachte das Baby zur Welt. Leihmutterschaft ist in Deutschland verboten – auch die CDU spricht sich klar gegen eine Legalisierung aus, so wie in der Vergangenheit auch Spahn selbst.

Teilen. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Dr. Heinrich Krämer
  • Webseite

Ähnliche Beiträge

Debatte um Leihmutterschaft: Unions-Fraktionschef Spahn tritt zurück

Juli 18, 2026

Polens Präsident Nawrocki: Mit Vetos macht er Tusk das Regieren schwer

Juli 18, 2026

Krieg gegen die Ukraine: Russland meldet Tote bei Angriffen

Juli 18, 2026
Kommentar hinterlassen Antwort abbrechen

Top-Beiträge

„Moby Dick“: Vor 60 Jahren: Belugawal im Rhein gesichtet

April 29, 20264 Aufrufe

Was eine Zuckerabgabe bringen könnte

April 29, 20264 Aufrufe

„Inflationszahlen sind Warnsignal“ | Verbraucherzentrale Bundesverband

April 29, 20263 Aufrufe

Kommentar zur Gesundheitsreform: Gerecht sieht anders aus

April 29, 20263 Aufrufe
Folgen Sie uns
  • Facebook
  • Twitter
  • Pinterest
  • Instagram
  • YouTube
  • Vimeo

Abonnieren Sie Updates

VerbraucherRat GmbH
Hohenzollernring 56
50672 Köln

Telefon: +49 221 16847392-0
Telefax: +49 221 16847392-99
E-Mail: info@verbraucherrat.com
Web: www.verbraucherrat.com

Geschäftszeiten
Montag – Freitag: 09:00 – 18:00 Uhr

Menu
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Institutionell
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe
© 2026 VerbraucherRat. Alle Rechte vorbehalten.
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe

Tippen Sie oben und drücken Sie Enter zum Suchen. Drücken Sie Esc zum Abbrechen.