Jordan ein „guter Freund“
Trump wirft LeBron James vor, „vielleicht ein Rassist“ zu sein
LeBron James wechselt erneut sein Team. Plötzlich mischt sich auch US-Präsident Donald Trump in eine alte Debatte ein und kanzelt den NBA-Superstar ab. Michael Jordan hingegen sei „ein guter Freund“.
Basketball-Ikone LeBron James schreibt in diesen Tagen wieder Schlagzeilen. Der Superstar der NBA schließt sich ein letztes Mal einem neuen Team an. Mit nun 41 Jahren wechselt der viermalige Champion zu den Philadelphia 76ers und versucht dort, nach 43 Jahren wieder eine Meisterschaft in die Stadt zu bringen. Es ist James‘ 24. Saison in der NBA. Noch nie hat jemand so viele Spielzeiten aufs Parkett gebracht wie er.
Auch im Oval Office war James kurz Thema. Dort ging es plötzlich um die Frage, wer der beste Basketballer aller Zeiten sei (Greatest of all the times). Ein gängiges Dauer-Thema in den USA. Oft geht es dabei um die Frage: LeBron James oder Michael Jordan?
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In dieser Frage hält es US-Präsident Donald Trump mit NBA-Legende Jordan. „Er ist ein wirklich netter Kerl“, sagte Trump im Oval Office über Jordan. Dann wandte er sich James zu. „Ich glaube, LeBron ist – vielleicht ist er ein Rassist. Aber vielleicht mag er Trump einfach nicht. Ich weiß es nicht“, sagte der 80-Jährige. Und stellte dann klar: „Ich mag nur Leute, die mich mögen. Deshalb würde ich mich ganz klar für Michael Jordan entscheiden.“
Trump erklärte zudem, dass er Michael Jordan als einen Freund sehe und schon mit ihm Golf spielen war. Der ehemalige Star der Chicago Bulls gewann in den 1990er-Jahren sechs NBA-Titel (1991 bis 1993 und 1996 bis 1998) und wurde fünfmal zum MVP einer NBA-Saison gewählt. James steht bei vier Titeln (2012, 2013, 2016, 2020), wurde viermal MVP der Regular Season und führt die ewige Scoring-Liste der Liga an. Weder Jordan noch James haben sich bisher offiziell zu den Äußerungen von Trump zu Wort gemeldet.
James hatte sich in der Vergangenheit immer wieder kritisch über Trump und dessen Politik geäußert. In den Wahlkämpfen für die Präsidentschaftswahlen 2016, 2020 und 2024 sprach er sich öffentlich für die jeweiligen Gegenkandidaten der Demokraten aus.
Trump wiederum ist ein bekennender Anti-Fan. Er witzelte auch mehrmals darüber, dass er James überzeugen wolle, ein Transgender-Athlet zu werden. „Ich werde Basketballtrainer einer Frauenmannschaft werden, und ich werde ihn und vier oder fünf andere Männer dazu bringen, eine Geschlechtsumwandlung vorzunehmen, und wir werden die beste Basketballmannschaft der Geschichte haben“, sagte Trump 2023.
Verwendete Quellen: ntv.de, msc
