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Startseite»Nachrichten»„Er hat durchgezogen“: Deutscher Meister produziert blutiges Missgeschick
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„Er hat durchgezogen“: Deutscher Meister produziert blutiges Missgeschick

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 25, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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„Er hat durchgezogen“

Deutscher Meister produziert blutiges Missgeschick

Tobias Potye hat die Höhe schon übersprungen, die ihn zum deutschen Meister macht. Doch der Hochspringer will noch einen drauflegen. Doch der letzte Versuch endet blutig.

Hochspringer Tobias Potye ist trotz eines schmerzhaften Missgeschicks zum sechsten Mal in Folge deutscher Meister im Hochsprung. Der einstige EM-Zweite prallte bei den Titelkämpfen in Bochum bei einem Fehlversuch über 2,19 Meter an einen der Ständer, die die Latte halten. Dabei erlitt Potye eine Wunde am Kopf, die behandelt werden musste, und konnte nicht weitermachen.

So genügten dem Münchner bescheidene 2,15 Meter für den Titel vor dem höhengleichen Falk Wendrich. „Er hat immer wieder mal Wadenkrampf-Probleme. Beim zweiten Versuch dachte ich, dass er abbricht, aber er hat durchgezogen“, berichtete Wendrich, der das Malheur von Potye aus nächster Nähe beobachtete. Dem 31-Jährigen machten in den vergangenen Jahren immer wieder Verletzungen zu schaffen. Allerdings hat Potye im Juni auch schon 2,30 Meter gemeistert.

Craft macht sich zufrieden

Shanice Craft sicherte sich mit einer starken Weite zum zweiten Mal den deutschen Meistertitel im Diskuswurf. Die WM-Achte vom SV Halle siegte mit 66,18 Metern und empfahl sich damit für die Leichtathletik-Europameisterschaften in Birmingham, die in gut zwei Wochen beginnen. Dort will sie trotz gesundheitlicher Probleme zuletzt eine Medaille. „Heute habe ich wieder zeigen können, was ich drauf habe“, sagte Craft.

Auf Rang zwei landete mit genau 64,00 Metern die sechsmalige Titelträgerin Kristin Pudenz. Auch die Olympia-Zweite von Tokio 2021 dürfte damit ihren EM-Startplatz sicher haben.

Dritte wurde Leia Braunagel aus Frankfurt mit 63,15 Metern. Titelverteidigerin Marike Steinacker konnte nach zwei Versuchen verletzungsbedingt nicht mehr weitermachen und landete im Wattenscheider Lohrheidestadion mit 57,78 Metern auf Rang fünf. Bei der EM darf ein deutsches Trio an den Start gehen.

Verwendete Quellen: ntv.de, ter/dpa

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