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Startseite»Nachrichten»Retter hofften auf Wasseranstieg: Wal in argentinischem Fluss gestrandet und gestorben
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Retter hofften auf Wasseranstieg: Wal in argentinischem Fluss gestrandet und gestorben

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 26, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Retter hofften auf WasseranstiegWal in argentinischem Fluss gestrandet und gestorben

Ein Helfer versucht den gestrandeten Seiwal freizubekommen. (Foto: picture alliance/dpa/Fundación Temaikén)

Ein Wal strandet auf einer Sandbank eines Flusses. Er hat womöglich die Orientierung verloren. Nun drückt sein ganzes Gewicht auf die Organe. Retter bangen um das sieben Meter lange Meereslebewesen und scheitern mit ihrer Mission.

In Argentinien ist ein Seiwal auf einer Sandbank im Fluss Río de la Plata gestrandet und trotz einer großangelegten Rettungsaktion gestorben. „Leider hat das Tier trotz aller Bemühungen nicht überlebt“, teilte die Naturschutzstiftung Temaikén mit. Mit einer aufwendigen Aktion hatten Rettungsteams mehr als einen Tag lang versucht, das laut Medienberichten sieben Meter große Tier vor der Küste von San Fernando – einem Vorort nördlich der Hauptstadt Buenos Aires – aus seiner Notlage zu befreien.

Die Situation war von Anfang an als „kritisch“ bezeichnet worden. Das gesamte Gewicht des Wals laste auf seinem Bauch, was die Funktion seiner Organe beeinträchtige, hieß es in einer ersten Mitteilung. Um den Stress für das tonnenschwere Tier zu verringern, hielten die Helfer seine Haut feucht.

In dem Flussabschnitt gibt es große Gezeitenschwankungen und zahlreiche Sandbänke. Die Teams hatten eigentlich geplant, den Anstieg des Wasserstands zu nutzen, um das Tier freizubekommen und ins tiefere Wasser zu leiten, damit es von dort ins Meer zurückkehren kann. Das gelang letztlich nicht.

Der Wal (Balaenoptera borealis) war am Freitag (Ortszeit) erstmals gesichtet worden. Im Winter auf der Südhalbkugel wandern Seiwale vor der argentinischen Atlantikküste nordwärts. Es sei deshalb üblich, sie zwischen Argentinien, Uruguay und Brasilien in der Nähe der Mündung des Río de la Plata zu sichten, erklärte Temaikén. Es sei wahrscheinlich, dass das Tier aufgrund einer Kombination von Umweltfaktoren oder eines Gesundheitsproblems die Orientierung verloren habe, flussaufwärts gelangt und schließlich auf der Sandbank gestrandet sei.

Quelle: ntv.de, mpa/dpa

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