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Startseite»Nachrichten»Trotz Warnung durch Militär: Trump soll Bodenoffensive im Iran erwägen
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Trotz Warnung durch Militär: Trump soll Bodenoffensive im Iran erwägen

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 27, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Trotz Warnung durch MilitärTrump soll Bodenoffensive im Iran erwägen

Irans Streitkräfte hatten die USA bereits vor einer Bodenoffensive gewarnt. (Foto: picture alliance/dpa/AP)

Trotz diplomatischer Bemühungen Pakistans und Katars droht im Iran-Krieg eine neue Eskalation: Laut pakistanischen Geheimdiensten könnte US-Präsident Trump eine riskante Bodenoffensive in der iranischen Küstenregion starten. 

Mehr als fünf Monate nach Beginn des Iran-Kriegs halten gut informierte Quellen aus Pakistan eine limitierte US-Bodenoffensive für immer wahrscheinlicher. Die Bewertung pakistanischer Geheimdienste sei, dass US-Präsident Donald Trump Warnungen seines eigenen Militärs ignorieren und mit einer begrenzten Offensive iranische Küstenregionen einnehmen könnte, heißt es aus Sicherheitskreisen in Islamabad. Die Bewertung stütze sich auf militärische Beobachtungen.

Pakistan ist im Iran-Krieg ein zentraler Vermittler zwischen Washington und Teheran. Der Konflikt war Anfang Juli im Streit um die für den weltweiten Energiehandel wichtige Straße von Hormus erneut eskaliert, nachdem Irans Streitkräfte Schiffe in der Meerenge beschossen hatten. Das US-Militär bombardierte daraufhin zahlreiche Ziele an der iranischen Südküste. In den vergangenen drei Nächten setzten die Kriegsparteien ihre Angriffe wieder aus.

Die Vermittler Pakistan und der Golfstaat Katar übermitteln nun wieder Vorschläge zwischen den Kriegsparteien, verlautete es aus den pakistanischen Sicherheitskreisen. Irans Führung strebe jedoch einen dauerhaften Waffenstillstand an und lehne eine begrenzte Feuerpause ab, hieß es weiter.

Irans Streitkräfte hatten die USA bereits vor einer Bodenoffensive gewarnt. Das Militär sei darauf vorbereitet, sagte Armeesprecher Amir Akraminia vor wenigen Tagen. Experten halten eine Invasion des US-Militärs in den Iran für höchst riskant. Soldaten wären dort Raketen- und Drohnenangriffen ausgesetzt – ohne den Schutz, den Stützpunkte in den Golfstaaten bieten. Den iranischen Streitkräften gehören nach Angaben der Denkfabrik IISS rund 610.000 aktive Soldaten und paramilitärische Kräfte sowie 350.000 Reservisten an.

Quelle: ntv.de, jki/dpa

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