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Startseite»Nachrichten»Songs im Darknet verkauft: Ariana Grande verklagt mutmaßliche Hacker
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Songs im Darknet verkauft: Ariana Grande verklagt mutmaßliche Hacker

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 28, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Songs im Darknet verkauftAriana Grande verklagt mutmaßliche Hacker

Ariana Grande wehrt sich gegen den Diebstahl ihrer noch unveröffentlichten Musik. (Foto: IMAGO/Everett Collection)

Ihr achtes Studioalbum „Petal“ soll Ende Juli erscheinen. Vorab geht Ariana Grande mit einer Klage gegen unbekannte Hacker vor, die ihre noch unveröffentlichten Songs ins Darknet gestellt haben sollen.

US-Popstar Ariana Grande setzt sich US-Medienberichten zufolge juristisch gegen unbekannte Hacker zur Wehr, die unveröffentlichte Musik, Videos und Fotos entwendet und im Darknet verkauft haben sollen. Die 33-Jährige habe in Los Angeles eine entsprechende Klage eingereicht, berichten der „Hollywood Reporter“ und das „People“-Magazin.

Laut der Klageschrift zielen Grandes Anwälte auf nicht namentlich genannte Personen, die sich über Phishing und Hackerangriffe Zugang zu privaten Konten von Produzenten und Fotografen verschafft haben sollen, mit denen die Musikerin eng zusammenarbeitete. Die Daten sollen anschließend im Darknet für erhebliche Summen weiterverkauft worden sein.

In der Klageschrift ist von einem „unrechtmäßigen und ungeheuerlichen Diebstahl“ sowie der Verbreitung und Ausbeutung unveröffentlichter Inhalte die Rede. Dieses Material sei nicht für die Öffentlichkeit bestimmt gewesen. Allein im Jahr 2023 seien 45 noch unveröffentlichte Songs vorzeitig im Internet aufgetaucht, heißt es demnach. Laut „Hollywood Reporter“ waren Hits wie „Fantasize“, „That Bitch is Mine“ und „White Tee“ betroffen.

Identität der Täter nicht geklärt

Ein zentrales Ziel des Verfahrens ist es, die Identität der mutmaßlichen Täter überhaupt erst zu klären. In der Klageschrift heißt es, es gehe darum, die bislang unbekannten Personen, die in dem Verfahren als „John Does“ geführt werden, für ihr Vorgehen zur Verantwortung zu ziehen. Grande sei es wichtig, solches Verhalten so weit wie möglich zu unterbinden, auch stellvertretend für andere Musikerinnen und Musiker.

Eine Person aus dem Umfeld der Sängerin sagte „People“: „Künstler haben ein Recht darauf, zu bestimmen, wie und wann ihre Kunst mit der Welt geteilt wird.“ Der unrechtmäßige Diebstahl und die Verbreitung kreativer Arbeit würden dieses Recht untergraben und dürften nicht hingenommen werden.

Im April hatte Grande ihr neues Album „Petal“ („Blütenblatt“) angekündigt. Ihr achtes Studioalbum soll am 31. Juli auf den Markt kommen. Grande machte zuletzt vor allem als Schauspielerin in dem zweiteiligen Filmmusical „Wicked“ in der Rolle der Hexe Glinda von sich reden.

Quelle: ntv.de, csp/dpa/spot

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