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Startseite»Politik»Nach Erdbeben mit mehr als 50 Toten: Hilfsmaßnahmen in Indonesien laufen an
Politik

Nach Erdbeben mit mehr als 50 Toten: Hilfsmaßnahmen in Indonesien laufen an

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerAugust 16, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Stand: 16.08.2026 • 19:10 Uhr

Nach dem schweren Erdbeben im Osten Indonesiens ist die Zahl der Opfer auf mehr als 50 gestiegen. Such- und Rettungsmaßnahmen laufen, Tausende Soldaten und Polizisten helfen im Katastrophengebiet. Nachbeben erschweren die Arbeit.

Die Zahl der Todesopfer bei dem Erdbeben auf der Insel Flores im Osten Indonesiens ist auf 53 gestiegen. 132 Menschen wurden nach Angaben der Einsatzkräfte verletzt. Die Suche nach Überlebenden unter Trümmern und Schlammlawinen dauert an, wie die Behörden mitteilten.

Hunderte Gebäude wurden bei dem Erdstoß der Stärke 7,7 am Samstag beschädigt, rund 5.000 Menschen mussten nach Behördenangaben ihre Häuser verlassen. Experten zählten fast 1.000 Nachbeben.

Tausende auf der Flucht

Die Behörden gaben eine Tsunami-Warnung heraus, hoben sie aber wenig später wieder auf. Zahlreiche Einwohnerinnen und Einwohner flüchteten dennoch aus ihren Häusern und auf umliegende Hügel.

Laut der indonesischen Katastrophenschutzbehörde sind mindestens fünf Hubschrauber, mehrere Flugzeuge sowie Schiffe auf dem Weg in die betroffene Region. Die Regierung schickte nach eigenen Angaben 50.000 Hilfspakete auf die Insel.

Da Kliniken zerstört und Nachbeben befürchtet wurden, können viele Patienten nur in Zelten behandelt werden.

Hilfsmaßnahmen laufen an

Laut Behördenangaben wurden mehr als 3.500 Soldaten und Polizisten in die Region entsandt. Rettungskräfte konnten Teile der Hafenstadt Maumere erreichen, die durch Erdrutsche abgeschnitten waren.

Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz und Roten Halbmond (IKRK) kündigte ebenfalls einen Hilfseinsatz an. Benötigt wurden nach Angaben der Rettungskräfte vor allem Zelte, Decken, Feldbetten, sauberes Trinkwasser, Stromgeneratoren sowie Lebensmittel und Medikamente.

Indonesien mit seinen 290 Millionen Einwohnern liegt auf dem Pazifischen Feuerring. Dort stoßen tektonische Platten aufeinander, was häufig zu Erdbeben und Vulkanausbrüchen führt. Das betroffene Gebiet wurde bereits 1992 von einem Beben der Stärke 7,5 getroffen, das schwere Zerstörungen verursachte.

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