Nachdem sich die USA zuletzt zurückhaltend in Bezug auf Iran gezeigt hatten, haben sie nun offenbar erneut angegriffen. Ziel sollen laut Medienberichten iranische Raketenwerfer auf der Insel Larak gewesen sein.
Die USA haben Medienberichten zufolge erstmals seit Ende Juli wieder Iran angegriffen. Ziel seien zwei iranische Raketenwerfer gewesen, berichteten das Nachrichtenportal Axios sowie US-Medien. Staatliche Nachrichtenagenturen in Iran berichteten von Explosionen in der Nähe der Insel Larak.
Nach Angaben der Islamischen Revolutionsgarde starben bei dem US-Angriff mehrere iranische Kämpfer und Zivilisten, wie der staatliche Sender IRIB berichtete. Iran drohte mit Vergeltung. Die Verantwortlichen für diesen Angriff würden bestraft, hieß es weiter.
USA wollen Iran unter Druck setzen
Der Iran-Krieg dauert bereits mehr als sechs Monate an. Die letzten bekannten US-Angriffe auf den Iran fanden Ende Juli statt. US-Präsident Donald Trump hatte verkündet, Teheran mit wirtschaftlichen Mitteln unter Druck setzen zu wollen.
Der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus ist weiterhin stark eingeschränkt. Die Islamische Revolutionsgarde beharrte ebenso wie die US-Regierung darauf, die volle Kontrolle über die Meerenge zu haben.
Pentagon dementiert angebliche Warnung von US-Militärs
Unterdessen dementierte das US-Verteidigungsministerium zumindest in Teilen einen Medienbericht, wonach mehrere hochrangige US-Militärs vor einer Verlängerung des US-Einsatzes gegen den Iran gewarnt haben.
„Vieles davon ist schlichtweg falsch“, schrieb Pentagon-Sprecher Sean Parnell auf der Plattform X. Er betonte, dass die Veröffentlichung streng geheimer Lageberichte ein „Verbrechen“ sei. Zu internen operativen Abläufen oder bestimmten Risikobewertungen wolle er sich nicht öffentlich äußern.
