Eilmeldung
Nach der Störung an einem Umspannwerk bei Köln wird wegen verfassungsfeindlicher Sabotage ermittelt. NRW-Innenminister Reul sprach von einem Anfangsverdacht. Geprüft werde in zwei Richtungen – „fremdstaatlich gelenkte Sabotage“ und Linksextremismus.
Ermittler in Nordrhein-Westfalen gehen nach dem Kurzschluss an einem Umspannwerk in Bergheim bei Köln von einer Straftat aus. „Es besteht der Anfangsverdacht einer verfassungsfeindlichen Sabotage“, sagte Landesinnenminister Herbert Reul (CDU) auf einer Pressekonferenz. Geprüft wird demnach in zwei Richtungen – „fremdstaatlich gelenkte Sabotage und Linksextremismus“. Nichts davon könne derzeit ausgeschlossen werden.
„Das war kein kaputter Schalter, das war Absicht, das war eine Straftat“, betonte Reul. „Wer da rangeht, greift unser Land an.“
Im Umfeld einer Amprion-Umspannanlage sei es zu einem Vorfall gekommen, hatten der Energiekonzern RWE und der Anlagenbetreiber Amprion zuvor erklärt. RWE-Kraftwerksblöcke seien lahmgelegt worden. Mit hoher Wahrscheinlichkeit sei von Fremdeinwirkung auszugehen.
