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Startseite»Nachrichten»Extremistisch oder notwendig?: Rückendeckung für Eralp: Fraktionschef Pellmann wird Mitglied der Roten Hilfe
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Extremistisch oder notwendig?: Rückendeckung für Eralp: Fraktionschef Pellmann wird Mitglied der Roten Hilfe

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerOktober 1, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Extremistisch oder notwendig?Rückendeckung für Eralp: Fraktionschef Pellmann wird Mitglied der Roten Hilfe

Sören Pellmann spricht im Bundestag. (Foto: picture alliance / nordphoto GmbH)

Der Berliner Verfassungsschutz stuft die Rote Hilfe als linksextremistisch ein. Wegen ihrer früheren Mitgliedschaft sprechen politische Gegner der Linken-Politikerin Eralp die Eignung als Regierende Bürgermeisterin ab. Ein wichtiger Parteikollege tritt nun in die NGO ein.

Nach Kritik an einer früheren Mitgliedschaft der Linken-Politikerin Elif Eralp in der sogenannten Roten Hilfe ist der Bundestagsfraktionschef Sören Pellmann dem Verein beigetreten. Der Linken-Politiker aus Leipzig bestätigte einen entsprechenden Bericht der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.

Zur Begründung erklärte Pellmann der Deutschen Presse-Agentur: „Eine solche NGO ist wichtig, wenn es darum geht, dass es faire Gerichtsverfahren gibt, in denen sich Verfahrensbeteiligte durch Anwältinnen und Anwälte vertreten lassen können. Insbesondere auch dann, wenn sie sich diese nicht leisten können.“

Die Zeitung hatte zuvor berichtet, dass die Linken-Kandidatin für das Amt der Regierenden Bürgermeisterin, Elif Eralp, zeitweise Mitglied der Roten Hilfe war. Eralp trat 2025 aus. Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann von der CSU bezeichnete Eralp vor diesem Hintergrund als nicht geeignet für das Amt der Regierungschefin.

„Linke Schutz- und Solidaritätsorganisation“

Der Landesverfassungsschutz erwähnt die Rote Hilfe im Jahresbericht 2025 als mit Abstand größte linksextremistische Organisation in Berlin. Nicht alle Mitglieder des Vereins verfolgten selbst verfassungsfeindliche Zielsetzungen, heißt es darin. Die Gegnerschaft der Organisation und ihrer Entscheidungsträger zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung sei jedoch ein Grund für die Beobachtung durch die Verfassungsschützer.

Die Rote Hilfe versteht sich laut Satzung als „linke Schutz- und Solidaritätsorganisation“ für alle, die aufgrund ihrer politischen Betätigung verfolgt würden, wie der Verfassungsschutz in seinem Bericht erwähnt. „Sie unterstützt von Strafermittlungen Betroffene materiell und politisch. Ausschlaggebend ist allein die politisch linke Motivation der Tat.“

Im Programm der Berliner Linken für die gewonnene Abgeordnetenhauswahl in Berlin hieß es, dass antifaschistische Aktivisten in Deutschland „zunehmend zur Zielscheibe“ würden. Man stehe deshalb „entschieden“ an der Seite von Organisationen wie der Roten Hilfe.

Quelle: ntv.de, dsc/dpa

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