Trump droht mit AngriffRubio bietet Kubanern „diskrete“ CIA-Unterstützung an
Die USA haben unter Donald Trump die Blockadepolitik gegen Kuba deutlich verschärft. Sein Außenminister bietet Oppositionellen nun auch Unterstützung durch den Geheimdienst CIA an. So könne man einen Wandel herbeiführen, verspricht Rubio.
US-Außenminister Marco Rubio hat oppositionellen Kubanern eine Unterstützung durch die CIA angeboten. „An alle, die sich für positive Veränderungen in Kuba einsetzen wollen – jetzt ist der richtige Zeitpunkt dafür“, erklärte der Republikaner auf X. „Die Enttäuschung über gebrochene Versprechen, Korruption und das privilegierte Leben einiger weniger – nutzen Sie diese Gelegenheit, um durch eine diskrete Partnerschaft mit der CIA den Wandel herbeizuführen, den Sie sich wünschen.“
Die USA hatten in der Vergangenheit bereits mehrfach Oppositionellen Unterstützung durch ihren Auslandsgeheimdienst angeboten. 2023 hatte die CIA eine Kampagne auf Telegram gestartet, die sich an Russen richtete.
Trump hatte sich am Freitag bei einem Wahlkampfauftritt in Florida ebenfalls zu Kuba geäußert und mit einem Militäreinsatz gedroht. „Auf dem Rückweg aus dem Iran werden wir uns um Kuba kümmern“, sagte Trump in Fort Myers. „Diese wunderschönen Schiffe werden an Kuba vorbeifahren. Eines davon werden wir etwa 50 Yards vor der Küste anhalten lassen. Sie werden die Hände hochheben, und dann schicken wir Marco Rubio hin, um die Sache unter Dach und Fach zu bringen.“
In den vergangenen Monaten hatte Trump immer wieder Drohungen gegen das Castro-Regime auf der Karibikinsel ausgesprochen und einen Militäreinsatz ins Spiel gebracht. „Kuba ist als Nächstes dran“ nach dem Krieg gegen den Iran, und er würde die „Ehre“ haben, die Macht im Land zu übernehmen, erklärte er bereits im März dieses Jahres.
Der Inselstaat hat mit Stromausfällen und Versorgungsengpässen zu kämpfen. Die Insel leidet unter der Ölblockade und Sanktionen der USA sowie jahrzehntelanger Misswirtschaft.
