Menü schließen
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Facebook X (Twitter) Instagram
Facebook X (Twitter) Instagram
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen

    Zuckersteuer darf kein Instrument zur Haushaltssanierung sein

    September 15, 2026

    Abgezockt von LemonSwan? Dann bitte melden

    September 15, 2026

    Beitrag steigt, Kasse schweigt: Mehrheit kennt Wegfall der Informationspflicht nicht

    September 11, 2026

    DAZN-Geschädigte müssen jetzt schnell sein

    September 4, 2026

    Tausende Euro für Lootboxen: Das manipulative Geschäftsmodell der Gaming-Industrie

    August 26, 2026
  • Nachrichten

    Überwacht bis überschätzt: Kameras und Videoklingeln: Wie viel Sicherheit bringen sie als Einbruchschutz

    September 22, 2026

    „Nicht die beste Botschaft“ : Republikaner ignorieren Trump in Wahlwerbung 

    September 22, 2026

    Keine Hilfe, keine Evakuierungen: Kiew: Russland schneidet Ruinen-Stadt mit 2000 Zivilisten von der Außenwelt ab

    September 21, 2026

    An Free-Fall-Turm eingequetscht?: Oktoberfest-Mitarbeiter nach Unfall gestorben

    September 21, 2026

    Berichte aus Ermittlerkreisen: Cindy Crawfords Sohn soll an Überdosis gestorben sein

    September 21, 2026
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen

    Cyberangriffe in Europa: Fehlendes Gesamtbild gefährdet Sicherheit

    September 21, 2026

    Falsche ChatGPT-Rechnung führt zur Passwortfalle

    September 21, 2026

    Falscher Claude-Zugang stahl Zugangsdaten

    September 21, 2026

    Gerätecode-Phishing über echte Microsoft-Seite

    September 21, 2026

    Deepfake-Seiten listen 147 Abgeordnete aus EU-Staaten

    September 21, 2026
  • Beratung
  • Bildung

    Was bedeutet Neutralität in der Schule – und was nicht? | Bildung

    Juli 14, 2026

    Wodurch fühlen sich Jugendliche in ihrem Alltag besonders belastet? | Bildung

    Juli 3, 2026

    Kontra: Social Media und Jugendliche – warum ein Verbot zu kurz greift | Bildung

    Juni 17, 2026

    Pro: Warum wir ein Social Media Verbot für Kinder brauchen | Bildung

    Juni 17, 2026

    Social Media bis 16 Jahre verbieten? So sehen das Erwachsene | Bildung

    Juni 11, 2026
  • Politik

    UN-Generaldebatte in New York – Rede von Trump geplant

    September 22, 2026

    SPD-Vize Rehlinger fordert „echte Reformen und nicht nur Kürzungsvorschläge“

    September 21, 2026

    „Gerechtigkeitsproblem“: Merz tritt Debatte über Krankenkassen los

    September 21, 2026

    CDU-Wahlschlappe: Neuer Kurs, alte Probleme

    September 21, 2026

    Scheuer weist Vorwurf der Falschaussage zu Pkw-Maut zurück

    September 21, 2026
Verbraucherrat
Startseite»Nachrichten»Abkommen gilt seit Mitternacht: EU startet riesige Freihandelszone mit Mercosur-Staaten
Nachrichten

Abkommen gilt seit Mitternacht: EU startet riesige Freihandelszone mit Mercosur-Staaten

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerMai 1, 2026Keine Kommentare4 Minuten Lesezeit
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Teilen
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest E-Mail

Abkommen gilt seit Mitternacht EU startet riesige Freihandelszone mit Mercosur-Staaten

Die vier südamerikanischen Staaten haben das Abkommen ratifiziert, auf europäischer Seite steht der abschließende Schritt noch aus (Foto: picture alliance / imageBROKER)

Nach jahrzehntelangen Verhandlungen ist das Mercosur-Abkommen in Kraft getreten – zumindest vorläufig. Für europäische Autobauer oder Pharmaunternehmen tun sich neue Märkte auf. Aus Südamerika dürften vor allem landwirtschaftliche Erzeugnisse und Rohstoffe importiert werden.

Die EU und die südamerikanischen Mercosur-Staaten Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay bilden eine riesige neue Freihandelszone. Um Mitternacht trat ein dafür ausgehandeltes Abkommen vorläufig in Kraft. Es soll durch den schrittweisen Abbau von Handelsbarrieren und Zöllen den Austausch von Waren und Dienstleistungen ankurbeln. In Deutschland werden langfristig etwa große Chancen für die Autoindustrie, den Maschinenbau und die Pharmabranche gesehen. 

„Mit dem Start des EU-Mercosur-Abkommens zum 1. Mai gewinnt der Handel mit Südamerika für deutsche Unternehmen erheblich an Bedeutung – obwohl er bislang nur rund ein Prozent des gesamten deutschen Außenhandels ausmacht“, kommentierte die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK). Eine Umfrage zeige, dass 44 Prozent aller international tätigen Unternehmen durch das Abkommen spürbare Auswirkungen erwarteten. „Das ist ein starkes Signal“, sagte Außenwirtschaftschef Volker Treier. 

Ein Vierteljahrhundert verhandelt

Der Mercosur-Deal war zu Jahresbeginn nach mehr als 25 Jahren Verhandlungen unterzeichnet worden. Nach Angaben der EU-Kommission schafft er einen Markt mit etwa 720 Millionen Menschen und senkt Zölle in Milliardenhöhe. Zudem gilt die Vereinbarung auch als Kampfansage an die protektionistische Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump.

„Das Mercosur-Abkommen ist weit mehr als Handel: Es ist ein klares Signal gegen Protektionismus. Gerade in geopolitisch angespannten Zeiten zeigen die EU und die Mercosur-Staaten, dass eine faire und regelbasierte Partnerschaft auf Augenhöhe möglich ist“, erklärte der Vorsitzende des Handelsausschusses im Europäischen Parlament, Bernd Lange. Er erwarte, dass die Vorteile schnell sichtbar werden und bestehende Zweifel verschwinden.

Damit spielt der Sozialdemokrat darauf an, dass eine knappe Mehrheit der Abgeordneten des Europäischen Parlaments im Januar beschlossen hatte, den Vertragstext vor einer endgültigen Abstimmung vom Europäischen Gerichtshof überprüfen zu lassen. Dies führt dazu, dass das Abkommen vorerst nur vorläufig angewendet werden kann.

Agrar-Lobby auf den Barrikaden

Gegner des Abkommens kritisieren, es sei so angelegt, dass die Freihandelsabsprachen von Mitgliedstaaten nicht nach dem Einstimmigkeitsprinzip angenommen werden mussten. Zudem wird befürchtet, dass EU-Standards bei Verbraucherschutz, Umwelt und Tierwohl beeinträchtigt werden könnten – was die EU-Kommission allerdings kategorisch zurückweist. Sie betont, dass weiter nur Produkte, die den umfangreichen europäischen Vorschriften entsprechen, in die EU eingeführt werden dürften.

Um den anhaltenden Protesten von Bauern gegen die geplante Freihandelszone den Wind aus den Segeln zu nehmen, hatte die EU-Kommission jüngst noch einmal zusätzliche wirtschaftliche Sicherheitsklauseln ausgearbeitet. Im Fall eines schädlichen Anstiegs der Einfuhren aus den Mercosur-Staaten oder eines übermäßigen Preisverfalls für die EU-Erzeuger sollen damit rasch Gegenmaßnahmen in Gang gesetzt werden können. Diese würden dazu führen, dass Zollvorteile vorübergehend wieder ausgesetzt werden.

Eine besonders intensive Überwachung ist bei der Einfuhr von Produkten wie Rindfleisch, Geflügel, Reis, Honig, Eier, Knoblauch, Ethanol, Zitrusfrüchte und Zucker vorgesehen. Mindestens alle sechs Monate soll es auch einen Bericht zu den Auswirkungen von Importen aus den Mercosur-Ländern Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay geben. 

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen nannte den Start der Freihandelszone eine gute Nachricht für Unternehmen, Verbraucher und Landwirte, die wertvolle neue Exportmöglichkeiten erhielten und gleichzeitig in sensiblen Sektoren umfassend geschützt seien.

Was merken die Verbraucher?

Durch die Liberalisierung des Handels könnten Preise für importierte Produkte aus den Mercosur-Staaten sinken – zum Beispiel für Fleisch, Obst, Soja, Kaffee und Zucker. Zum Schutz der EU-Landwirtschaft sollen bei bestimmten Agrarprodukten die Märkte aber nicht vollständig geöffnet werden. Die Zollerleichterungen werden dort nur für eine bestimmte Liefermenge gelten.

Andersherum gilt, dass sich etwa der schrittweise Zollabbau für den Export europäischer Autos in die Mercosur-Staaten wegen Übergangsfristen bis zu 15 Jahre hinziehen wird – für Elektroautos sogar über 18 Jahre.

Quelle: ntv.de, Ansgar Haase, dpa

Teilen. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Dr. Heinrich Krämer
  • Webseite

Ähnliche Beiträge

Überwacht bis überschätzt: Kameras und Videoklingeln: Wie viel Sicherheit bringen sie als Einbruchschutz

September 22, 2026

„Nicht die beste Botschaft“ : Republikaner ignorieren Trump in Wahlwerbung 

September 22, 2026

Keine Hilfe, keine Evakuierungen: Kiew: Russland schneidet Ruinen-Stadt mit 2000 Zivilisten von der Außenwelt ab

September 21, 2026
Kommentar hinterlassen Antwort abbrechen

Top-Beiträge

Settelmayer & Kollegen: Hilfe bei Online-Betrug und Fake Shops

September 15, 20266 Aufrufe

Was eine Zuckerabgabe bringen könnte

April 29, 20265 Aufrufe

Gefälschter Tagesschau-Artikel über Eklat bei Maischberger

Juli 13, 20264 Aufrufe

„Inflationszahlen sind Warnsignal“ | Verbraucherzentrale Bundesverband

April 29, 20264 Aufrufe
Folgen Sie uns
  • Facebook
  • Twitter
  • Pinterest
  • Instagram
  • YouTube
  • Vimeo

Abonnieren Sie Updates

VerbraucherRat GmbH
Hohenzollernring 56
50672 Köln

Telefon: +49 221 16847392-0
Telefax: +49 221 16847392-99
E-Mail: info@verbraucherrat.com
Web: www.verbraucherrat.com

Geschäftszeiten
Montag – Freitag: 09:00 – 18:00 Uhr

Menu
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Institutionell
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe
© 2026 VerbraucherRat. Alle Rechte vorbehalten.
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe

Tippen Sie oben und drücken Sie Enter zum Suchen. Drücken Sie Esc zum Abbrechen.