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Startseite»Nachrichten»Alkohol und Ausraster: Wie Fluggesellschaften mit Problempassagieren umgehen
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Alkohol und Ausraster: Wie Fluggesellschaften mit Problempassagieren umgehen

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 10, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Alkohol und Ausraster Wie Fluggesellschaften mit Problempassagieren umgehen

Bitte anschnallen: Turbulenzen und andere Zwischenfälle können jederzeit auftreten und zu schweren Verletzungen führen. (Foto: dpa)

Im Flugzeug legen viele den Sicherheitsgurt nur an, wenn sie müssen, also die bekannten Zeichen aufleuchten. Warum aber ständiges Anschnallen für die eigene Sicherheit wichtig ist, zeigt ein aktueller Zwischenfall.

Auf einem Ryanair-Flug von Thessaloniki nach Memmingen ist ein Passagier kurz nach dem Start durch ein zerbrochenes Fenster ein wenig nach draußen gezogen worden. Während des Fluges sei ein Knall zu hören gewesen, dann sei eine Fensterscheibe zerbrochen, sagte eine Passagierin. „Sein Kopf und seine Schultern ragten aus dem zerbrochenen Fenster heraus“, sagte eine Augenzeugin im griechischen Rundfunk ERT. Andere Passagiere hätten den Mann zurückziehen können, das Flugzeug kehrte um.

Der Passagier, der neben der beschädigten Scheibe gesessen haben soll, sei vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus in Thessaloniki gebracht worden, berichtete der griechische Rundfunk. 

Der Zwischenfall ist ein Extrembeispiel dafür, warum es sich im Interesse der persönlichen Sicherheit lohnt, den gesamten Flug über im Sitz angeschnallt zu bleiben. Trotz moderner Technik komme es auf Flügen immer wieder zu heftigen Bewegungen der Maschine, verursacht etwa durch Turbulenzen, erklärt das Luftfahrt-Bundesamt in seinen Sicherheitsinformationen für Passagiere. Der angelegte Sicherheitsgurt solle in solchen Fällen verhindern, dass Reisende aus den Sitzen geschleudert werden.

Unverhofft kommt oft

Bei Start und Landung sowie bei erkennbaren Turbulenzen ist die Besatzung dazu verpflichtet, die Anschnallzeichen anzuschalten, erklärt die Behörde. Passagiere müssen dieser Aufforderung folgen.

Für den Fall unvorhergesehener Ereignisse – wie etwa auf dem Ryanair-Flug – rät das Luftfahrt-Bundesamt, aber auch sonst immer angeschnallt zu bleiben. Besonders wer schlafen möchte, sollte vorher noch einmal überprüfen, ob der Sicherheitsgurt auch wirklich angelegt ist. Wichtig: Der Gurt sollte stets ausreichend straff angezogen sein.

Quelle: ntv.de, awi/dpa

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