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Buckelwal-Saga endet vor dänischer Insel Anholt – „Timmy“ ist tot

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerMai 16, 2026Keine Kommentare4 Minuten Lesezeit
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Rettungsversuch ist gescheitertWal-Saga endet vor Dänemarks Küste

Anfang März sorgt ein verletzter Buckelwal in der Ostsee für Aufsehen. Mehrere Strandungen und Baggereinsätze später, nach Hunderten Nachrichtenmeldungen und einem live übertragenen Spezialtransport steht fest: Das Tier ist tot. Doch was bleibt?

Ein Buckelwal strandet mehrfach vor der deutschen Ostseeküste. Eine Gruppe aus Privatleuten nimmt sich vor, ihn mit viel Geld und Aufwand zurück ins offene Meer zu transportieren – allen Warnungen renommierter Experten zum Trotz. Knapp zwei Wochen später strandet genau dieser Wal tot vor der dänischen Insel Anholt. Möwen machen sich über sein Kadaver her. So endet die Geschichte des Buckelwals, der wochenlang Gespräch war in Deutschland.

Als der tote Wal am Donnerstag gesichtet wurde, war die Aufregung in Deutschland groß: Ist es der gerettete Meeressäuger oder nicht? Man schnitt dem Wal ein Stück Schwanzflosse um, um per Laboranalyse Sicherheit zu bekommen. Doch letztlich war es ein an dem Wal angebrachter GPS-Sender, der Gewissheit brachte: Die private Initiative, die den Wal per Lastkahn in die Nordsee verschiffte, hatte diesen angebracht, um nachverfolgen zu können, wo sich das Tier aufhält. Eine nach Anholt gereiste Tierärztin der Initiative fand gemeinsam mit zwei dänischen Tauchern den Tracker mit der gleichen Seriennummer am Wal, wie die Behörden mitteilten.

Damit ist auch klar: Die Rettungsaktion der privaten Initiative ist gescheitert. Der mehrmals an der Küste Schleswig-Holsteins und Mecklenburg-Vorpommerns gestrandete Wal war von der privaten Initiative am 2. Mai etwa 70 Kilometer von Skagen entfernt im Skagerrak ausgesetzt worden. Nach seiner Freilassung blieb unklar, was mit dem Wal geschah, da das Schweriner Umweltministerium, anders als angekündigt, keine Standortdaten übermittelt bekam.

„Leider hat das Tier seine Chance nicht nutzen können“

Experten von Tierschutzorganisationen sowie dem Deutschen Meeresmuseum hatten die langfristigen Überlebenschancen des Wals übereinstimmend als sehr gering eingeschätzt und dringend von der Aktion abgeraten. Mutmaßlich habe sich das Tier mehrfach stranden lassen, um in Ruhe sterben zu können, hieß es von ihnen. Die Unternehmer Walter Gunz und Karin Walter-Mommert sowie ihre Mitstreiter ließen sich jedoch nicht von ihren Plänen abbringen. Über die immensen Kosten der Aktion bewahrten die Geldgeber Stillschweigen. Letztlich endete das Unterfangen in Zoff, weil sich die Initiative, die Behörden und die beteiligte Reederei gegenseitig Vorwürfe über das Vorgehen rund um Transport und Freilassung machten.

Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus rechtfertigte sich dafür, grünes Licht gegeben zu haben: Viele Menschen hätten großen Anteil an dem Schicksal des Tieres genommen und gehofft, dass es gelingen würde, den Wal wieder in die Freiheit zu entlassen, so der SPD-Politiker. Wissenschaftler hätten nicht ausschließen können, dass der Wal trotz seines schlechten Gesundheitszustandes überleben könnte. „Deswegen hat mein Haus entschieden, den Bergungsversuch zu dulden. Leider hat das Tier seine Chance nicht nutzen können.“

Mit Blick auf die Warnungen betonte Backhaus weiter, die Duldung des Rettungsversuchs sei keine Wissenschaftskritik gewesen. „Ich halte es für absolut menschlich, auch die geringste Chance zu nutzen, wenn es um ein Leben geht. Wer das kritisieren will, möge das tun.“

Thilo Maack von Greenpeace sagte der Deutschen Presse-Agentur: „Mit diesem Todfund findet jetzt diese zum Teil absurde Geschichte ein Ende. Die Lehre, die daraus gezogen werden kann, ist, dass es wirklich Sinn macht, auf die Wissenschaft zu hören und von dem Einzelschicksal des bemitleidenswerten Tieres Aufmerksamkeit auf ein größeres Problem zu lenken“ – nämlich den unzähligen Walen und Delfinen, die qualvoll als Beifang in Fischereinetzen verenden.

„Sollte nicht durch Menschen gestört werden“

Auch Backhaus will Lehren aus der Buckelwal-Saga ziehen. „Der Tod des Wals sollte uns mahnen, Natur, Artenschutz und Klimaschutz noch ernster zu nehmen. Denn wir Menschen sind Teil des gesamten Ökosystems“, sagte der Minister und dankte der dänischen Umweltbehörde, die geholfen habe, das Schicksal des Wals endgültig zu klären. Nun müsse mit den dänischen Behörden geklärt werden, was weiter mit dem toten Tier geschehen solle.

Die dänische Naturschutzbehörde hatte zuvor klargestellt, es gebe momentan keine Pläne, den Wal-Kadaver zu entfernen. Da er weit vom Strand entfernt liege, störe er niemanden, meinte ein Vertreter der dänischen Naturschutzbehörde Naturstyrelsen. Er berichtete, derzeit äßen sich mehrere Dutzend Möwen an dem toten Tier satt. Seit der Strandung am Donnerstag tummelten sich zahlreiche Möwen um das Tier und pickten an dem Kadaver herum, der etwa 75 Meter vor dem Strand Anholts liegt.

An den weitläufigen Küsten Dänemarks kommt es immer wieder vor, dass Wale stranden. Der Umgang der Dänen damit könnte nicht weiter von dem Rummel entfernt sein, mit dem die deutsche Öffentlichkeit das Schicksal des Buckelwals bedacht hat: Im entsprechenden Bereitschaftsplan der Umweltbehörde Miljøstyrelsen für gestrandete Meeressäuger heißt es: „Walstrandungen werden als ein natürlicher Teil des Gangs der Natur betrachtet, der nicht durch menschliche Eingriffe gestört werden sollte.“

Quelle: ntv.de, Von Larissa Schwedes, dpa

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