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Startseite»Nachrichten»„Das ist viel zu wenig“: Bayern-Vorstand schimpft über reisefaule Konkurrenz
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„Das ist viel zu wenig“: Bayern-Vorstand schimpft über reisefaule Konkurrenz

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 31, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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„Das ist viel zu wenig“

Bayern-Vorstand schimpft über reisefaule Konkurrenz

31.07.2026 | 20:09 Uhr

In der Sommerpause reisen nur der BVB, RB Leipzig und der FC Bayern um die Welt. Der Marketing-Vorstand des Rekordmeisters kritisiert die aus seiner Sicht kurzsichtigen Entscheidungen der anderen Bundesligisten und warnt vor finanziellen Folgen.

Nach Bayern Münchens Vorstandschef Jan-Christian Dreesen hat nun auch Marketing-Vorstand Rouven Kasper die Bundesliga zu größeren Anstrengungen bei der Internationalisierung aufgefordert. „Nach der Saison war Leipzig auf Reisen, außer uns ist in diesem Sommer nur Dortmund unterwegs, im September fliegt Paderborn in die USA. Das ist viel zu wenig! Die Bundesligisten müssen weitsichtiger denken“, sagte Kasper vor dem Start der Asientour des Rekordmeisters dem „Münchner Merkur“ und der „TZ“.

„Die Engländer gehen raus in die Welt – das heißt auch für die deutschen Klubs, dass sie aktiv sein müssen. Man kann nicht zuhause bleiben und sich dann beschweren, dass die Einnahmen sinken. Wenn du nichts machst, dann kommt halt auch nichts“, ergänzte der Bayern-Verantwortliche. Der deutsche Fußball brauche „mehr Sichtbarkeit“. Deshalb müsse man „Grenzen immer weiter verschieben“.

15 Bayern-Tore im Schnelldurchlauf

Es sei „leider Fakt“, so Kasper, „dass die Medienerlöse beispielsweise in den USA und Japan aktuell rückläufig sind – aber umso mehr muss die Liga eben mit uns gemeinsam strategische Mechanismen finden, um Aktivitäten zu pushen. Bayern München kann nicht überall hinreisen.“

Bayern fliegt nach Südkorea und Hongkong

Der Branchenführer fliegt von Samstag bis 8. August auf die Insel Jeju in Südkorea und nach Hongkong. Geplant sind Spiele gegen den Jeju SK FC (4.8.) und Aston Villa (7.8.).

Die Einnahmen der Bundesliga aus den internationalen Verträgen stagnieren. Aus dem Verkauf der TV-Rechte kamen zuletzt 218 Millionen Euro zusammen, inklusive Sponsoring waren es 302. Zum Vergleich: Die englische Premier League kassierte fast das Zehnfache, Spaniens La Liga immerhin das Dreifache.

Die Bayern wollen künftig ihren Fokus im Ausland noch erweitern. „Unsere Zielmärkte sind klar definiert. In Amerika hatten wir bisher den Fokus auf Nord- und Mittelamerika, Südamerika aber wird immer spannender. Asien ist ebenso klar, auch auf Indien, Indonesien, Thailand sollte man schauen. Wir müssen da auch punktuell Neues ausprobieren“, betonte Kasper vor der zehnten Sommertour der Münchner.

Verwendete Quellen: ntv.de, lme/sid

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Dr. Heinrich Krämer
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