Deschamps bei Beerdigung
Mutter ist gestorben: Frankreich-Trainer verlässt WM
Didier Deschamps trauert. Der französische Nationaltrainer muss den Tod seiner Mutter verkraften. Er verlässt die Weltmeisterschaft, um bei der Beerdigung dabei zu sein.
Die französische Fußball-Nationalmannschaft muss in ihrem letzten Gruppenspiel ohne Trainer Didier Deschamps auskommen. Wie der nationale Verband FFF mitteilte, sei die Mutter des 57-Jährigen am Dienstag verstorben und der Coach deshalb in die Heimat gereist. Deschamps werde in Frankreich an der Beerdigung teilnehmen und in den kommenden Tagen als Chef erstmal von seinem Assistenten Guy Stéphan vertreten.
„Didier Deschamps wird vor dem Spiel Norwegen gegen Frankreich nicht das Training leiten können. Er wird am Freitag beim letzten Spiel der Gruppe I auch nicht auf der Trainerbank sitzen können“, schrieb die FFF in ihrem Statement: „Der Nationaltrainer musste heute Morgen den schmerzlichen Tod seiner Mutter verkraften. Er wird nach Frankreich zurückkehren, um an der Beerdigung teilzunehmen.“
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Ihr Ticket für die K.-o.-Runde haben Les Bleus bereits sicher, am Freitag (21 Uhr/ZDF, MagentaTV und im ntv.de-Liveticker) geht es in Boston gegen Norwegen nur noch den Gruppensieg. Der Équipe Tricolore reicht hierfür dank der besseren Tordifferenz bereits ein Remis, der Erstplatzierte der Gruppe I wäre ein potenzieller Achtelfinal-Gegner der deutschen Mannschaft. Ob Deschamps bis zum Sechzehntelfinale am 30. Juni in die USA zurückkehrt, ließ der Verband zunächst offen.
Der 57-jährige Deschamps ist seit 2012 Nationalcoach und holte mit der Auswahl 2018 den WM-Titel. Er hatte bereits angekündigt, dass er seinen Vertrag nach der WM nicht verlängern wird. Nach dem Turnier in den USA, Kanada und Mexiko soll Deschamps Berichten zufolge von Frankreichs Fußball-Legende Zinédine Zidane abgelöst werden.
Verwendete Quellen: ntv.de, ara/sid/dpa
