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Dramatischer Abschied: Maria Wedig alias Nina verlässt GZSZ

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 23, 2026Keine Kommentare3 Minuten Lesezeit
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Dramatischer AbschiedMaria Wedig alias Nina verlässt GZSZ

Ihr Abschied fällt düster aus: Nina (Maria Wedig). (Foto: RTL)

Fans von „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ müssen demnächst mal wieder den Abgang einer Hauptfigur verkraften: Nina Ahrens, gespielt von Maria Wedig, scheidet nach neun Jahren aus der Serie aus. Und ihr Abschied hat es in sich.

Nach neun Jahren ist Schluss: Maria Wedig verlässt die RTL-Erfolgsserie „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ (GZSZ). Wie der Sender bekannt gab, verabschiedet sich die Schauspielerin am 13. August 2026 in Folge 8585 von ihrer Rolle als Nina Ahrens, die sie seit 2017 verkörpert hat.

Angefangen hatte alles in Folge 6311, als Nina zum ersten Mal den Berliner Kiez betrat. Was folgte, war eine lange Reise durch große Lieben, familiäres Glück und schwere Schicksalsschläge. Jetzt bekommt Ninas Geschichte einen denkbar dramatischen Schlusspunkt.

Achtung, Spoiler!

Der Wendepunkt wird in Folge 8573 mit dem Titel „Soziale Ader“ erreicht, die am 28. Juli läuft. Darin stellt sich Nina der Polizei, legt ein umfassendes Geständnis ab und übernimmt die Verantwortung für die Morde an Zoe und Carlos. Ihr droht eine lange Haftstrafe. Für Tochter Toni bricht dagegen eine ganze Welt zusammen, denn ein Bluttest hatte ihr zuvor die Gewissheit gebracht, dass sie nicht Ninas leibliche Tochter ist.

Maria-Wedig-spielt-Nina-Klee-Die-Verwendung-des-sendungsbezogenen-Materials-ist-nur-mit-dem-Hinweis-und-Verlinkung-auf-RTL-gestattet
Wedig wirkte neun Jahre bei GZSZ mit. (Foto: RTL / Rolf Baumgartner)

Wie es überhaupt so weit kommen konnte, zeichnet die Serie über Wochen nach. „Ausgelöst durch die traumatischen Erfahrungen häuslicher Gewalt, Angst und dem verzweifelten Wunsch, ihre Familie zu schützen, gerät Nina zuletzt immer tiefer in eine Spirale aus Erpressung, Schuld und folgenschweren Entscheidungen“, erklärt der Sender dazu. Ihr Geständnis sei am Ende weit mehr als die Aufklärung eines Kriminalfalls. „Es ist der Schlusspunkt einer tragischen Geschichte über Gewalt, Traumata, Verantwortung und die Konsequenzen verhängnisvoller Entscheidungen.“

Abschied hinterlässt Spuren

Bei den Verantwortlichen hinterlässt der Abschied Spuren. „Wir haben uns mit dieser komplexen Geschichte an etwas Neues gewagt, das viel von allen Beteiligten gefordert hat“, wird Katja Bäuerle, Produzentin von GZSZ bei UFA Serial Drama, zitiert. „Und diese Geschichte wäre nicht so emotional und zugleich hochspannend geworden, wenn nicht ganz besonders Maria ihrer Rolle Nina in ihrem letzten, sehr besonderen Akt bei GZSZ diese Substanz, Intensität und absolute Wahrhaftigkeit gegeben hätte, die uns hier am Set alle genauso tief berührt hat wie hoffentlich auch unsere Zuschauenden.“ Auch die Redaktion bedankt sich bei der Schauspielerin für neun gemeinsame Jahre und wünscht ihr für die Zukunft alles Gute.

Schon in den Tagen vor dem Geständnis spitzt sich die Lage zu. Toni will verstehen, warum ihre Mutter zur Mörderin wurde, und stellt eigene Nachforschungen an, während Nina beharrlich schweigt. Mit weiteren Lügen versucht diese, die Wahrheit über Tonis Herkunft zu verbergen, doch der Plan scheitert. Nach einem Zusammenbruch und einem Klinikaufenthalt entschließt sich Nina schließlich, ihrer Tochter nichts mehr zu verheimlichen. Danach folgt der Gang zur Polizei.

Quelle: ntv.de, vpr/spot

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