Raul Lemberanskij und Fedor Duric treiben sich im Training gegenseitig an und behandeln sich wie Brüder. Im Frankfurter Stadion wollen sie nun zeigen, dass ihnen nach Christian Eckerlin und Max Coga die Zukunft gehört.
Unzertrennlich und unglaublich talentiert. Raul Lemberanskij und Fedor Duric gehören zu den talentiertesten MMA-Kämpfern Deutschlands. Die Frankfurter bekommen nun erstmals eine gigantische Bühne vor fast 60.000 Zuschauern. Sollten beiden ihre Aufgaben im Frankfurter Stadion erfolgreich gestalten, winkt die Chance auf einen Titelkampf.
Frankfurt erwartet 60.000 Fans bei MMA-Spektakel
Da sich der Karriereweg des 24-jährigen Lemberanskij (Bilanz 9-0) und des zwei Jahre jüngeren Duric (9-1) so gleicht und beide im MMA Spirit in Frankfurt trainieren, verbringen sie viel Zeit miteinander – auf und abseits der Matte. „Geteiltes Leid ist halbes Leid. Das ist wirklich so bei uns“, sagt Lemberanskij gegenüber RTL/ntv. „Wir unterstützen uns bei vielen Dingen.“ Duric sei für ihn mehr als ein Freund. Wie Brüder würden sich beide behandeln.
Auch Duric weiß um die Qualitäten seines Kumpels: „Für mich ist das ein Segen. Wenn mir mal die Motivation fehlt für das Training, dann ist Raul da, um mich anzuspornen – und andersherum.“ Rein sportlich hat der 22-Jährige den größeren Brocken zu bewältigen. Duric trifft auf den Engländer Marc Diakiese, der bereits 15 Kämpfe in der UFC absolviert hat. Ein echter Härtetest und eine Standortbestimmung. Bei einem Sieg rückt der Frankfurter in den engeren Kreis der Titelanwärter.
Oktagon 94 im Frankfurter Stadion …

Da will auch Lemberanskij hin. „Nach meinem Sieg stehe ich 10-0. Das ist ein kleines Jubiläum in der Bilanz – und danach fangen wir an, auf Titeljagd zu gehen“, sagt er selbewusst bereits vor dem Kampf. Die neue Generation aus Frankfurt löst gleichzeitig beim Event im Stadion die ältere ab. Der 39-jährige Christian Eckerlin könnte vor seinem letzten Kampf stehen, auch Max Cogas Karriere neigt sich dem Ende entgegen. „Max und Christian haben auf jeder Bühne dieser Welt gekämpft“, sagt Lemberanskij. Es sei eine Ehre, eine Fightcard mit ihnen zu teilen. Sie hätten den beiden Tipps gegeben – unter anderem, sich nicht von der Menge kontrollieren zu lassen.
Verwendete Quelle: ntv.de
