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Startseite»Nachrichten»Einführung nicht geplant: Trinkpausen gehen an Bundesliga-Fans vorüber
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Einführung nicht geplant: Trinkpausen gehen an Bundesliga-Fans vorüber

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuni 17, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Einführung nicht geplant

Trinkpausen gehen an Bundesliga-Fans vorüber

Die Viertelpausen bei der Fußball-Weltmeisterschaft sind umstritten. Ob sie wirklich für die Fußballer oder das Marketing gedacht sind, darüber wird gestritten. Die gute Nachricht: In der Bundesliga bleibt alles beim Alten.

Die Fußballfans in Deutschland müssen sich nicht an generelle Trinkpausen wie während der laufenden WM-Endrunde gewöhnen. Weder die Deutsche Fußball Liga (DFL) noch die Europäische Fußball-Union (UEFA) planen, die umstrittene Spielunterbrechung einzuführen. Das machten beide Verbände klar.

In der Bundesliga und der 2. Liga sind die Pausen laut Regelwerk keine Pflicht, aber bei Bedarf schon länger möglich. „Über Trinkpausen wird weiterhin je nach Wetterlage situativ entschieden“, teilte die DFL der ARD-„Sportschau“ mit. Bei großer Hitze können die Schiedsrichter reagieren und den Mannschaften solche Pausen ermöglichen. Eine generelle Regelung soll es aber nicht geben.

Die UEFA ließ wissen, dass ihr Vorgehen ähnlich dem der Bundesliga sei. Bei Temperaturen ab 35 Grad Celsius oder wenn der Hitzeindex WBGT den Wert von 32 überschreitet, sollen die Pausen genutzt werden, heißt es in den medizinischen Vorschriften. Bei geringeren Werten kann der Unparteiische Pausen erlauben, wenn er das für angebracht hält. Generelle Trinkpausen in jedem Spiel soll es aber nicht geben: „Die UEFA plant nicht, diese Regularien für die kommenden Wettbewerbe zu verändern. Das schließt die Champions League und die EM 2028 ein.“

Der Weltverband FIFA hatte die Regel als Reaktion auf die teils große Hitze bei der Klub-WM im vergangenen Jahr eingeführt. Bei jeder Partie wird Mitte beider Halbzeiten eine dreiminütige Trinkpause eingelegt. Dabei ist es egal, wie hoch die Temperaturen sind und ob ein Stadiondach geschlossen ist. So sollen gleiche Bedingungen für alle Mannschaften gelten.

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Nach Ansicht von Kritikern nutzen die Pausen vor allem den übertragenden Sendern, die so Werbung während der Begegnungen unterbringen können. Zudem verändere sich durch die „Timeouts“ das Spiel.

Verwendete Quellen: ntv.de, ara/sid

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