Menü schließen
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Facebook X (Twitter) Instagram
Facebook X (Twitter) Instagram
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen

    Zuckersteuer: Verbraucherzentrale begrüßt Einigung

    Oktober 14, 2026

    Wurzener-Rückruf erweitert: Diese Bohnen sind betroffen

    Oktober 13, 2026

    Gesundheitsdaten: Erst fragen, dann auswerten

    Oktober 13, 2026

    Mehr Last als Schutz: “So verfehlt die Empfängerüberprüfung ihr Ziel”

    Oktober 12, 2026

    Mehr Last als Schutz: “So verfehlt die Empfänger-überprüfung ihr Ziel”

    Oktober 12, 2026
  • Nachrichten

    Mögliche Drosselung von Starlink: Ukraine wirft USA Unterstützung von Russland vor

    Oktober 14, 2026

    „Hatte das Gefühl, zu ersticken“: Prinz Harrys unterdrückte Trauer führte zu Panikattacken

    Oktober 14, 2026

    Geld oder Gesundheit?: Zuckersteuer: Das ist geplant und das kommt auf Sie zu

    Oktober 14, 2026

    Bünning spricht über Hirnblutung: „… dann würde ich heute nicht hier sitzen.“

    Oktober 14, 2026

    Trump schloss CNN und Co. aus: Richter lässt verbannte Medien weiterhin ins Weiße Haus

    Oktober 14, 2026
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen

    Smart-Brillen: Wer darf wen filmen? EDSA warnt

    Oktober 14, 2026

    Berliner Linke: Wohnung nach einem Jahr Besetzung?

    Oktober 14, 2026

    Trumps Tiger-Video: Was wissen wir über seine Absicht?

    Oktober 14, 2026

    mRNA in Zahnarztspritzen? Faktencheck und Kommentare

    Oktober 14, 2026

    Klimafakes auf YouTube und TikTok: Was Meldungen bewirken

    Oktober 14, 2026
  • Beratung
  • Bildung

    „Andere Familiensprache als Deutsch“: Was bedeutet mehrsprachig aufzuwachsen? | Bildung

    Oktober 8, 2026

    Wie können Lehrkräfte und Schulen mit Mehrsprachigkeit umgehen? | Bildung

    Oktober 8, 2026

    Welche Rolle spielt Mehrsprachigkeit in der Bildungspolitik? | Bildung

    Oktober 8, 2026

    Was bedeutet Neutralität in der Schule – und was nicht? | Bildung

    Juli 14, 2026

    Wodurch fühlen sich Jugendliche in ihrem Alltag besonders belastet? | Bildung

    Juli 3, 2026
  • Politik

    Chinas Handelsüberschuss nähert sich der Billionen-Dollar-Marke

    Oktober 14, 2026

    Nord Stream: Ein legitimes militärisches Ziel für die Ukraine?

    Oktober 14, 2026

    Katharina von Schnurbein wird neue Antisemitismusbeauftragte

    Oktober 14, 2026

    Einigung in der Koalition: So soll die Zuckersteuer aussehen

    Oktober 14, 2026

    „We are Jane Doe“ – Protestdemo an US-Eliteuni

    Oktober 14, 2026
Verbraucherrat
Startseite»Politik»Einigung in der Koalition: So soll die Zuckersteuer aussehen
Politik

Einigung in der Koalition: So soll die Zuckersteuer aussehen

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerOktober 14, 2026Keine Kommentare5 Minuten Lesezeit
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Teilen
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest E-Mail


FAQ

Stand: 14.10.2026 • 12:32 Uhr

Der Streit in der schwarz-roten Koalition über die Steuer auf zuckergesüßte Getränke ist beigelegt. Das Kabinett hat einen Regelungsvorschlag beschlossen. Was geplant ist und was die Regierung damit erreichen will.

Die Ausgangslage

Die Einführung einer Zuckersteuer wird in Deutschland seit Jahren diskutiert. Andere Länder wie etwa Großbritannien sind da schon weiter und haben eine solche Abgabe auf zuckergesüßte Getränke eingeführt. Lange zögerte die Bundesregierung und setzte auf das Prinzip Freiwilligkeit.

Nach wie vor ist die Abgabe politisch umstritten. Teile der Union sperrten sich gegen einen Entwurf von Finanzminister Lars Klingbeil (SPD), das Kanzleramt bremste den Entwurf zur Zuckersteuer erst einmal aus. Vor wenigen Tagen hatten sich auch die neun Agrar- und Verbraucherschutzminister der Union aus den Bundesländern in einem Brief an Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) dagegen ausgesprochen. Doch auch die SPD fühlte sich hintergangen: Wer alle Steuererhöhungen konsequent ablehne, der müsse sagen, wie sonst Geld in die Kasse kommen solle.

Jetzt wurde im Kabinett ein Kompromiss beschlossen. Die Bundestagsfraktionen von Union und SPD sollen diese nun im Parlament beraten und umsetzen. Die neue Steuer soll am 1. Juli 2027 starten und helfen, die Kosten im Gesundheitssystem zu stabilisieren.

Für welche Getränke soll die Steuer gelten?

Die neue Steuer soll auf gezuckerte Getränke mit einem Gesamtzuckergehalt von mindestens fünf Gramm pro 100 Milliliter anfallen. Laut Finanzministerium sind das zum Beispiel Limonaden, Eistees, Energydrinks und Fruchtsaftgetränke mit Zuckerzusatz.

Nicht betroffen sind Getränke mit Alkohol sowie alkoholfreie Biere, Weine oder Cocktails. Auch reine Frucht- und Gemüsesäfte oder ungesüßte Schorlen werden nicht zusätzlich besteuert, genauso wenig Getränke mit Süßungsmitteln, also sogenannte Zero-Getränke.

Ausnahmeregelungen soll es für kleine und unabhängige Hersteller mit einer jährlichen Produktionsmenge von bis zu 70.000 Litern geben. Zusätzlich wurde eine Befreiung für Betriebe bis eine Million Liter aufgenommen. Die staatliche Beihilfe muss allerdings die Europäische Kommission noch absegnen.

Wie hoch ist die Abgabe?

Je höher der Zuckergehalt, desto höher soll auch die Steuerbelastung ausfallen. Zwei Stufen sind geplant:

  • 1. Stufe: Getränke mit fünf bis weniger als acht Gramm Zucker je 100 Milliliter sollen mit 26 Cent je Liter besteuert werden.
  • 2. Stufe: Getränke ab acht Gramm Zucker je 100 Milliliter sollen mit 32 Cent je Liter besteuert werden.

In einer früheren Fassung waren noch drei Stufen vorgesehen: 26 Cent ab fünf Gramm, 32 Cent ab sieben Gramm und 38 Cent ab zehn Gramm.

Heißt das, dass zuckerhaltige Getränke entsprechend teurer werden?

Im Gesetzentwurf heißt es, dass unmittelbare Auswirkungen auf die Preise zu erwarten sind. Die Ausgestaltung der Zuckergetränkesteuer sei darauf angelegt, dass sie an die Endkunden weitergegeben werde. Mit der Steuer würde der Preis für einen Liter Cola so zum Beispiel um insgesamt rund 38 Cent steigen. Davon würde die Zuckersteuer 32 Cent ausmachen, rund 6 Cent Mehrwertsteuer kämen noch oben drauf.

Denkbar wäre aber auch, dass die Hersteller den Zuckergehalt ihrer Getränke verringern, um so die Höhe der Steuer zu senken. Dann könnte auch der Endpreis für Verbraucher weniger steigen.

Warum überhaupt eine Zuckersteuer?

Die Zuckersteuer soll Einnahmen für den Bundeshaushalt generieren. Nach der jetzigen Einigung geht die Bundesregierung davon aus, dass die Steuer dem Bund 2027 rund 690 Millionen Euro einbringen wird, im Jahr 2028 dann 925 Millionen Euro.

Die Steuereinnahmen sollen dazu verwendet werden, die Beiträge für die Gesetzliche Krankenversicherung stabil zu halten. Der Bundestag hatte im Juli das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz verabschiedet, das die Einführung der Zuckergetränkesteuer vorsieht.

Darüber hinaus soll die Steuer Getränkeherstellern einen Anreiz geben, den Zuckergehalt zu senken und ihre Produkte gesünder zu machen. Dadurch sollen längerfristig die durch den überhöhten Zuckerkonsum verursachten Kosten im Gesundheitssystem gesenkt werden, heißt es aus dem Bundesfinanzministerium: „Die Zuckergetränkesteuer trägt insofern auch zur Gerechtigkeit bei: Es werden diejenigen stärker zur Finanzierung des Systems herangezogen, die es durch den Zuckerkonsum auch stärker belasten.“

Hat eine Steuer wirklich positive Auswirkungen auf die Gesundheit?

Eine Studie des Wissenschaftlichen Instituts des Verbands der Privaten Krankenversicherung (WIP) kam im Januar zu dem Schluss: Eine Steuer auf zuckerhaltige Getränke könnte auch in Deutschland den Konsum spürbar senken und damit langfristig zur Vorbeugung ernährungsbedingter Erkrankungen beitragen.

Allerdings gebe es nur begrenzt Nachweise für direkte gesundheitliche Effekte. Die hingen stark davon ab, wie eine mögliche Steuer ausgestaltet würde. In einer Simulationsstudie zeigte eine Steuer mit gestaffelten Sätzen aber die stärksten Effekte auf die Gesundheit. Gestaffelte Steuern können demnach Verbraucher dazu anregen, auf Alternativgetränke mit geringerem Zuckergehalt umzusteigen.

Hat Deutschland ein Problem mit Zucker?

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, weniger als 50 Gramm sogenannten „freien Zucker“ pro Tag aufzunehmen, idealerweise unter 25 Gramm. „Freier Zucker“ umfasst alle Zuckerarten, die Lebensmitteln vom Hersteller oder Verbraucher zugesetzt werden sowie den natürlich in Honig, Sirupen, Fruchtsäften vorkommenden Zucker.

In Deutschland wird dieser Wert deutlich überschritten. Frauen liegen nach Angaben des Max Rubner-Instituts bei 61 Gramm pro Tag, Männer bei 78 Gramm pro Tag. Vor allem zuckerhaltige Getränke gelten als mitverantwortlich für die Entstehung von Adipositas, Diabetes Typ 2, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Karies. Wer eine Portion (200 ml) eines solchen Getränks zu sich nimmt, schluckt 20 bis 34 Gramm freien Zucker.

Teilen. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Dr. Heinrich Krämer
  • Webseite

Ähnliche Beiträge

Chinas Handelsüberschuss nähert sich der Billionen-Dollar-Marke

Oktober 14, 2026

Nord Stream: Ein legitimes militärisches Ziel für die Ukraine?

Oktober 14, 2026

Katharina von Schnurbein wird neue Antisemitismusbeauftragte

Oktober 14, 2026
Kommentar hinterlassen Antwort abbrechen

Top-Beiträge

Gefälschter Tagesschau-Artikel über Eklat bei Maischberger

Juli 13, 2026228 Aufrufe

Gefälschte Doctolib-Mails fluten Postfächer: Erste-Hilfe-Set ist Fake

August 13, 202617 Aufrufe

Bücherexperiment in sozialen Medien und Messengern

September 9, 202615 Aufrufe

Fehlinvestitionen auch bei Kirchenbezirken, Pensionskassen und TÜV

August 19, 202610 Aufrufe
Folgen Sie uns
  • Facebook
  • Twitter
  • Pinterest
  • Instagram
  • YouTube
  • Vimeo

Abonnieren Sie Updates

VerbraucherRat GmbH
Hohenzollernring 56
50672 Köln

Telefon: +49 221 16847392-0
Telefax: +49 221 16847392-99
E-Mail: info@verbraucherrat.com
Web: www.verbraucherrat.com

Geschäftszeiten
Montag – Freitag: 09:00 – 18:00 Uhr

Menu
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Institutionell
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe
© 2026 VerbraucherRat. Alle Rechte vorbehalten.
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe

Tippen Sie oben und drücken Sie Enter zum Suchen. Drücken Sie Esc zum Abbrechen.