Menü schließen
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Facebook X (Twitter) Instagram
Facebook X (Twitter) Instagram
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen

    „Spritpreisdeckel droht zum Feigenblatt zu werden“

    November 5, 2026

    Mangelnde Transparenz in den Werbearchiven: Plattformen verstoßen gegen den DSA

    November 3, 2026

    KI als riskanter Ratgeber für junge Menschen: Verbraucherzentrale fordert mehr Schutz

    November 2, 2026

    Keine Werbung für Chips, Cola und Co.

    Oktober 29, 2026

    Verbraucherzentrale prüft Sammelklage gegen Stromanbieter grüüün

    Oktober 29, 2026
  • Nachrichten

    Fünf Lehren aus Oktagon Hannover: Deutscher MMA-Titel-Fluch geht weiter und Hoffnung für Holzer

    November 8, 2026

    Altersvorsorgedepot voraus: Riester-Vertrag ab 2027: Behalten, umstellen oder wechseln?

    November 8, 2026

    Svensson-Szene sorgt für Wirbel: Schiedsrichter gibt schweren Fehler bei BVB-Spiel zu

    November 8, 2026

    Polnische Justiz nennt Todesschüsse von Krakau Terror

    November 8, 2026

    Buch und Doku über „dunkle Ehe“: Katy Perry will über Zeit mit Russell Brand auspacken

    November 8, 2026
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen

    WhatsApp: Gerüchte in der Familiengruppe prüfen

    November 8, 2026

    Verschleppte Kinder in Russlands Armee? Faktencheck

    November 8, 2026

    Eiffelturm und Kolosseum blau für US-Demokraten?

    November 8, 2026

    Mindfactory: Passwort-Reset nach Cyberangriff

    November 7, 2026

    Deutsche-Bank-Phishing fordert Ausweis und Steuer-ID

    November 7, 2026
  • Beratung
  • Bildung

    Bildung ist mehr als Schule – Alltagsbildung | Bildung

    Oktober 22, 2026

    „Andere Familiensprache als Deutsch“: Was bedeutet mehrsprachig aufzuwachsen? | Bildung

    Oktober 8, 2026

    Wie können Lehrkräfte und Schulen mit Mehrsprachigkeit umgehen? | Bildung

    Oktober 8, 2026

    Welche Rolle spielt Mehrsprachigkeit in der Bildungspolitik? | Bildung

    Oktober 8, 2026

    Was bedeutet Neutralität in der Schule – und was nicht? | Bildung

    Juli 14, 2026
  • Politik

    Russische Luftangriffe: Erneut Hunderttausende Ukrainer ohne Strom

    November 8, 2026

    Schüsse in Krakau: Staatsanwaltschaft geht Terrorismusverdacht nach

    November 8, 2026

    Familienmitglieder des Schützen ebenfalls getötet

    November 8, 2026

    Leiharbeiter: Nordkoreas Geldquelle in Russland

    November 8, 2026

    Berliner Linken-Politikerin Emde lehnt Mandatsverzicht ab

    November 8, 2026
Verbraucherrat
Startseite»Politik»El Niño: Sorge in Brasilien vor neuen Überschwemmungen
Politik

El Niño: Sorge in Brasilien vor neuen Überschwemmungen

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerSeptember 4, 2026Keine Kommentare3 Minuten Lesezeit
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Teilen
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest E-Mail

Stand: 04.09.2026 • 05:08 Uhr

Im brasilianischen Porto Alegre gab es erst vor zwei Jahren eine verheerende Flutkatastrophe. Durch das Klimaphänomen El Niño drohen nun neue Überschwemmungen – ist die Stadt diesmal besser vorbereitet?

Anne Herrberg

Ein alter Gummistiefel, ein Reifen, sogar eine verschimmelte Matratze – sie alle erzählen Geschichten von zerstörten Existenzen. Das sagt Barbara Barbieri, während sie mit ihren Kollegen vom Zivilschutz durch die Schutt- und Trümmerberge steigt. Die Spuren der Katastrophe sind noch immer zu sehen, hier auf der Pintada-Insel vor Porto Alegre. Auch zwei Jahre nachdem die verheerende Flut große Teile der Stadt Porto Alegre überschwemmte.

„Damals schoss das Wasser hier herein, eine regelrechte Sturzflut“, berichtet Barbieri. „Das war schockierend. Wir sahen, wie alles einfach weggespült wurde – so was hatte es noch nie zuvor gegeben.“

Region bleibt Risikogebiet

Die Unwetter-Katastrophe im Mai 2024 im Bundesstaat Rio Grande do Sul war die schwerste, die Brasilien in Jahrzehnten erlitten hat: Mindestens 181 Menschen starben, mehr als 600.000 mussten ihre Häuser verlassen. Der Flughafen blieb noch monatelang geschlossen, Ernten wurden zerstört – besonders betroffen war die Stadt Porto Alegre und ihr Umland.

Die Region bleibt bis heute Risikogebiet. Deshalb treibt die Menschen die Sorge vor einem „Super El Niño“ um. Denn mit dem Klimaphänomen verbunden sein könnten Rekordniederschläge und Hochwasser in diesem und nächstem Jahr.

Porto Alegre hat Hochwasserschutz verbessert

Marcus Olioveira, Chef des Zivilschutzes von Porto Alegre, ist schon jetzt in Alarmbereitschaft. „Gerade gab es eine Unwetterwarnung. Mögliche Stürme mit bis zu 80 Stundenkilometern, starken Gewittern und Hagel“, berichtet er.

Doch die Stadt sei heute besser vorbereitet. Der Zivilschutz wurde aufgestockt, von 30 auf 80 Mitarbeiter, dazu gibt es ein neues Überwachungszentrum. Pumpstationen, Fluttore und Dämme wurden ausgebessert und das Frühwarnsystem modernisiert.

Bürgermeister Sebastião Melo kündigte an, dass die Modernisierungsarbeiten an den Pumpstationen – die 2024 aufgrund der Stromschlaggefahr stillgelegt wurden – bis November abgeschlossen sein sollen.

Mehr Extremwetter durch El Niño

Doch das wird in Zukunft nicht reichen, warnen Meteorologen wie Gilvan Sampaio vom Weltrauminstitut INPE, das auch Daten zu Klimathemen und zum Zustand des Regenwalds sammelt. Denn die Maßnahmen zur Klimaanpassung blieben in Brasilien, wie im übrigen Südamerika sehr zaghaft. „Meistens werden sie erst ergriffen, wenn es bereits zu Extremereignissen gekommen ist. Aber wir wissen: Das ist die neue Normalität. Nicht nur aufgrund von El Niño.“

Extremwetterlagen wie El Niño werden durch den Klimawandel intensiver: Heftiger Regen im Süden und am Pazifik, im Norden und am Amazonas Trockenheit, Hitzewellen, Waldbrände. Es drohen Probleme bei der Energieversorgung, Ernteausfälle und steigende Lebensmittelpreise etwa bei Zucker, Kakao oder Kaffee.

Und trotz der Investitionen in Prävention von umgerechnet fast 400 Millionen Euro im Bundesstaat kommt die Hilfe längst nicht überall an. Eine aktuelle Studie des Celso Furtado International Centre for Development Policy und des Climate and Society Institute ergab, dass die Landesregierung weniger als 0,5 Prozent ihres Klimabudgets für die Minderung künftiger Katastrophen ausgegeben hat.

Arme Bezirke besonders bedroht

In Stadtvierteln, wie der informell gebauten Favela Morro da Policia, gelegen auf einem Hügel in Porto Alegre, zeigt sich: Die Ärmsten sind am verwundbarsten. Stürme und Starkregen haben hier bereits Häuser verwüstet – einige Bewohner wurden umgesiedelt.

Doch nach wie vor leben hier 150 Familien – unter der ständigen Gefahr, dass Bäume umfallen, oder der Steilhang abrutscht, sagt Gemeindevorsteherin Daisy Martins. „Die Sorge ist, dass Menschen zu Schaden kommen könnten. Hier in der Gegend ist es schon oft vorgekommen, dass Menschen von den Wassermassen kilometerweit mitgerissen wurden.“

Denn die Niederschläge nehmen zu, und der Pegel des Guaíba-Flusses, an dem Porto Alegre liegt, steigt erneut.

Teilen. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Dr. Heinrich Krämer
  • Webseite

Ähnliche Beiträge

Russische Luftangriffe: Erneut Hunderttausende Ukrainer ohne Strom

November 8, 2026

Schüsse in Krakau: Staatsanwaltschaft geht Terrorismusverdacht nach

November 8, 2026

Familienmitglieder des Schützen ebenfalls getötet

November 8, 2026
Kommentar hinterlassen Antwort abbrechen

Top-Beiträge

Meta-Konto: Umstellung oder Phishing? Der Faktencheck

Oktober 18, 20261.313 Aufrufe

Gefälschter Tagesschau-Artikel über Eklat bei Maischberger

Juli 13, 2026976 Aufrufe

Gefälschte Doctolib-Mails fluten Postfächer: Erste-Hilfe-Set ist Fake

August 13, 202683 Aufrufe

Bücherexperiment in sozialen Medien und Messengern

September 9, 202636 Aufrufe
Folgen Sie uns
  • Facebook
  • Twitter
  • Pinterest
  • Instagram
  • YouTube
  • Vimeo

Abonnieren Sie Updates

VerbraucherRat GmbH
Hohenzollernring 56
50672 Köln

Telefon: +49 221 16847392-0
Telefax: +49 221 16847392-99
E-Mail: info@verbraucherrat.com
Web: www.verbraucherrat.com

Geschäftszeiten
Montag – Freitag: 09:00 – 18:00 Uhr

Menu
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Institutionell
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe
© 2026 VerbraucherRat. Alle Rechte vorbehalten.
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe

Tippen Sie oben und drücken Sie Enter zum Suchen. Drücken Sie Esc zum Abbrechen.