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Politik

Fake-Selfie mit Merz verbreitet sich online

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerMai 4, 2026Keine Kommentare6 Minuten Lesezeit
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faktenfinder

Stand: 04.05.2026 • 14:55 Uhr

Im Netz kursiert ein Selfie, das den Eindruck erweckt, Merz habe sich gemeinsam mit einer jungen AfD-Sympathisantin fotografiert. Doch es ist KI-generiert und steht exemplarisch für das Phänomen weiblicher KI-Personas.

Carla Reveland

„Hab ihn geprankt“, steht unter einem Bild, das eine junge AfD-Sympathisantin mit Bundeskanzler Friedrich Merz zeigen soll. „Er hat nicht gesehen welches Shirt ich drunter hab“, heißt es im Text auf dem Selfie, das unter anderem auf Instagram, TikTok und X verbreitet wurde. Die Frau auf dem Bild mit Merz öffnet ihre Kapuzenjacke halb, so dass ein T-Shirt zu sehen ist. Darauf: ein blaues Herz und die Aufschrift „Sei schlau, wähle blau“ und der rote Pfeil des AfD-Logos.

Ein weiteres Bild der Frau soll sie in einer ähnlichen Situation mit Merz im Bundestagsgebäude zeigen. Die Frau steht im Hintergrund, trägt dasselbe T-Shirt und eine Kappe mit dem AfD-Logo. Im Vordergrund steht der Bundeskanzler, der sich mit zwei anderen Männern im Anzug unterhält. Auf dem Bild steht: „Danach wurde ich zwar entdeckt und rausgeworfen aber es hat sich gelohnt“.

Vor allem das Selfie verbreitet sich im Netz stark. So teilt das Selfie beispielsweise auch der AfD-Bundestagsabgeordnete Rainer Rothfuß zur Wahl in Rheinland-Pfalz auf seiner Facebook-Seite. Doch eine Überprüfung beider Bilder ergibt, dass sie KI-generiert sind oder mithilfe von KI manipuliert worden sind. Auch die Frau ist keine authentische Person, sondern KI-generiert.

Unstimmigkeiten deuten auf KI-Erstellung hin

Eine Bilderrückwärtssuche führt zu keiner ursprünglichen, verlässlichen Quelle. Das Bild von Merz im Gespräch mit den anderen Männern ließ sich so oder so ähnlich in keiner Bild-Datenbank finden und verschiedene KI-Detektionstools weisen bei beiden Bildern eine hohe Wahrscheinlichkeit aus, dass KI verwendet wurde.

Bei genauerer Betrachtung sind Fehler und Auffälligkeiten in den Bildern zu erkennen. Auf der Stirn von Merz ist etwa ein Leberfleck zu erkennen, den er in der Realität nicht hat, wie ein Vergleich mit verifizierten Fotos zeigt.

Auch stimmen Details des Brillengestells nicht überein. Auf Fotos ist an Merz Brille eine durchgehende helle Linie zwischen Rahmen und Bügel erkennbar. Auf dem vermeintlichen Selfie sind auf einer Seite keine Linie, sondern zwei Punkte zu sehen.

Zudem fällt auf, dass Merz auf dem Foto keine Krawatte trägt, was in der Regel stets der Fall ist. Auf dem zweiten Bild, was denselben Tag zeigen soll, trägt er erkennbar eine Krawatte. Dieses Bild weist Unstimmigkeiten in den Spiegelungen der Fenster sowie der Schatten auf dem Boden auf. Auf Anfrage von Correctiv schreibt das Büro von Merz, die Fotos mit ihm seien nicht echt.

„Zola“ kombiniert Politik mit Erotik

Schaut man sich die Accounts von „Zola.grm“ auf den sozialen Netzwerken an, welche die Bilder gepostet hat, bestätigt sich der Eindruck des Einsatzes von künstlicher Intelligenz. Zu sehen ist „Zola“ häufig leicht bekleidet oder stark körperbetont mit auffallend großen Brüsten. Zudem trägt sie auf verschiedenen Bildern AfD-Utensilien, postet ein Selfie mit Alice Weidel und verbreitet politische Aussagen sowie Wahlaufrufe für die AfD. Das Selfie von ihr und Weidel hat alleine bei TikTok über eine Million Aufrufe.

Oftmals kombiniert der Account Politik mit Erotik. So steht etwa auf einem Bild, dass „Zola“ mit großen Ausschnitt und weißem Hoodie zeigt: „Ich will keinen Mann, der sich die Augenbrauen zupft. Ich will einen Mann, der weiß wie man mir Grenzen setzt und für unser Land einsteht“ [sic]. Auf einem weiteren Bild von ihr auf dem Bett sitzend steht der Text: „Findest du auch dass Migranten, die in Deutschland Straftaten begehen, das Land sofort verlassen sollten?“ [sic]. Auffällig ist, dass sich das Gesicht von „Zola“ in früheren Beiträgen bis Ende 2025 deutlich von dem in neueren Postings seit März 2026 unterscheidet.

Viele der Bilder und Videos auf ihren Accounts weisen typische Fehler auf, die bei der Erstellung mithilfe von künstlicher Intelligenz entstehen, wie auch ein dpa-Faktencheck feststellt. In einem Video wirken beispielsweise Teile ihrer Augen verschoben, in einem anderen erscheinen ihre Hände verformt.

Auf einem Bild ist die Schrift im Spiegelbild fehlerhaft, statt Deutschland steht dort Deutscbland oder auf einem vermeintlichen Wahlplakat der CDU stehen unleserliche Symbole statt Buchstaben, auf einem anderen angeblichen SPD-Wahlplakat ist das falsche Datum angegeben. Die hessische Landtagswahl fand am 8. Oktober 2023 statt, nicht wie auf dem Bild zu lesen am 9. Oktober.

Sämtliche Bilder der Accounts auf Instagram, TikTok oder Threads sind mit großer Wahrscheinlichkeit mithilfe von KI entweder stark bearbeitet oder komplett KI-generiert worden. Sie sind jedoch nicht als solche gekennzeichnet. Die Profile der Netzwerke von Meta wurden mittlerweile gelöscht, das Selfie mit Merz ist von allen „Zola“-Profilen verschwunden. Das Profil auf TikTok ist weiterhin online.

Auch auf der kostenpflichtigen Erotik-Plattform Fanvue existiert ein „Zola.grm“ Profil, auf diesem steht ein Hinweis zur Verwendung von KI. Dort steht in der Beschreibung des Profils auf englisch „Die Bilder wurden zu kreativen Zwecken mit Hilfe von KI bearbeitet oder erstellt.“

Nur eines von vielen KI-Personas

Das KI-Profil von „Zola“ ist exemplarisch für eine Reihe von jungen, attraktiven KI-Personas oder KI-Influencerinnen, die aktuelle politische Geschehnisse aus einer rechten Perspektive kommentieren und dies mit erotischen Inhalten verknüpfen. Bei vielen dieser Accounts wird die Illusion einer real existierenden Person aufgebaut und für Nutzende ist häufig schwer oder nicht erkennbar, ob es sich um KI oder authentische Inhalte handelt.

KI-Influencerinnen, die der AfD nahe stehen und im Wahlkampf zur Bundestagswahl 2025 zur Wahl der AfD aufgerufen haben, sind bereits Anfang 2025 bekannt geworden. Einige der Profile sind nach wie vor online abrufbar, wie das von „Larissa Wagner“, doch erscheint seit einem Jahr kein neuer Inhalt. Die Verknüpfung der rechten KI-Personas zu kostenpflichtigen Erotik-Plattformen scheint hingegen neu zu sein.

Eine correctiv-Recherche hat rund 190 Profile dieser Art identifiziert, die 22 vermeintliche Frauen-Profile bespielen und gemeinsam ein Millionenpublikum erreichen. Alle Profile verlinken auf Erotik-Plattformen, vertreten rechte Positionen und nutzen offenbar KI-generierte Inhalte. Teilweise bestehen correctiv zufolge direkte Verbindungen zwischen den einzelnen Personas. So kommentiert etwa ein Profil bei einem anderen, es gibt gegenseitige Follows, und einzelne Accounts folgen sogar mehreren eigenen Varianten.

Auffällig sind zudem inhaltliche Überschneidungen. So sind einige Beiträge wortgleich. Verschiedene Profile nutzen in mehreren Posts identische Selbstbeschreibungen wie „Vielleicht nicht die Schönste, aber rechts“. Sogar identische Rechtschreibfehler treten wiederholt auf. Auch tragen die Personas teilweise dieselbe Kleidung und sitzen in identischer Sitzposition auf demselben Bett.

„Die Accounts operieren offenbar im gleichen Milieu und haben voneinander Kenntnis. Eine koordinierte Kampagne lässt sich auf Basis der vorliegenden Daten jedoch nicht nachweisen“, schreiben Vera Schmitt und Max Upravitelev von der TU Berlin gegenüber correctiv. Sie haben einige der Profile genauer analysiert.

Internationale Vorbilder

Es liegt nahe, dass sich solche Strategien teilweise an internationalen Vorbildern, etwa aus dem Umfeld der sogenannten MAGA-Bewegung (Make America Great Again) orientieren. Unter dem Namen „Jessica Foster“ erreichte beispielsweise ein Instagram-Account innerhalb kurzer Zeit ein Millionenpublikum mit patriotischen, Trump-affinen und zugleich stark sexualisierten Inhalten.

Die angebliche US-Soldatin postete etwa Selfies mit Donald Trump oder zeigte sich in ihrem Arbeitsumfeld beim Militär. Ihr Account, der inzwischen gelöscht wurde, war mit einer Seite der Erotik-Plattform OnlyFans verlinkt, wo „Foster“ kostenpflichtig Bilder mit fußfetischistischen Inhalten anbot.

Mehrere vermeintliche MAGA-Profile junger, attraktiver Frauen folgen ähnlichen Strategie, sexualisierte KI-Figuren einzusetzen, um politische Inhalte zu verbreiten und gleichzeitig Einnahmen über Plattformen wie OnlyFans oder Fanvue zu generieren. Mittlerweile bietet „Jessica Foster“ auf ihrem X-Profil Tipps zur Anlage in Kryptowährungen an.

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Dr. Heinrich Krämer
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