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Startseite»Nachrichten»Formel-1-Ärger: Mercedes-Chef Wolff wütet gegen „Teletubbies“-Ingenieure
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Formel-1-Ärger: Mercedes-Chef Wolff wütet gegen „Teletubbies“-Ingenieure

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 27, 2026Keine Kommentare3 Minuten Lesezeit
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Formel-1-Ärger

Mercedes-Chef Wolff wütet gegen „Teletubbies“-Ingenieure

27.07.2026 | 07:01 Uhr

Aufregung in der Formel 1. Weil umrundete Fahrer beim Großen Preis von Ungarn nicht sofort Platz machen, schimpft Mercedes-Teamchef Toto Wolff auf die Konkurrenz.

Die Schlussphase beim Grand Prix in Ungarn brachte Mercedes-Teamchef Toto Wolff auf die Palme. Der Grund: Der auf Platz elf liegende Audi-Pilot Gabriel Bortoleto kämpfte um Rang zehn und die Punkteränge. Von hinten schossen aber Mercedes-Fahrer Kimi Antonelli und Ferrari-Routinier Lewis Hamilton heran. Bortoleto aber wich nicht sofort zur Seite, sondern hielt Antonelli rundenlang auf. Offenbar auch, weil die Technik streikte.

„Ich ärgere mich über das Marshalling-System mit den Blauen Flaggen, das nicht funktioniert hat. Ich ärgere mich über die Hinterbänkler, die nicht aus dem Weg gehen und einem ein Podium kosten können. Das kann es nicht sein“, sagte Toto Wolff nach dem Rennen bei Sky. „Bortoleto hat gegen uns verteidigt. Unglaublich! Wenn die vorne an der Spitze fahren, dann möchte ich mal hören, was die sagen, wenn einer so durch die Gegend kurvt.“

Die Wut des Österreichers richtete sich nicht nur gegen den Audi-Piloten, sondern auch in Richtung der Teammitarbeiter an der Box. „Es ist eine Schande, dass einige dieser ‚Teletubbies‘-Ingenieure, die an den Boxenmauern dieser Teams sitzen, ihren Fahrern nicht mitteilen, was hinter ihnen vor sich geht.“

Formel-1-Experte mit Trabbi-Erinnerung beim Ungarn GP

Der Gescholtene verteidigte sich am Sky-Mikrofon. „Das System hat nicht funktioniert. Die Blaue Flagge hat nicht mehr funktioniert“, erklärte Bortoleto. Er selbst sei hinter Oliver Bearman und Carlos Sainz hängen geblieben. „Ich musste immer warten, bis mein Ingenieur mir etwas sagt. Er hat es mir erst vor Kurve elf gesagt, dass ich sie (Antonelli und Hamilton, Anm. d. Red.) vorbeilassen soll und ich habe es dann direkt gemacht.“

Ralf Schumacher knöpft sich Bortoleto vor

Auf den Bildschirmen habe er keine Hinweise auf Blauen Flaggen gehabt und „in der Mitte der Kurve kann ich ja nicht in den Spiegel gucken“, sagte Bortoleto weiter.

„Kein Verständnis“ für diese Argumentation zeigte TV-Experte Ralf Schumacher. „Jeder Fahrer weiß, worum es geht. Man hat seinen Ingenieur, man fragt und schaut auch in den Spiegel. Wenn er mir sagt, er kann nicht in den Spiegel gucken, wenn er fährt, dann ist er überfordert und muss es lassen. Aber das ist echt unsportlich“, ärgerte sich der frühere Formel-1-Pilot bei Sky.

Immerhin schloss Mercedes-Pilot Antonelli das Rennen auf dem dritten Platz vor Hamilton ab. Wegen einer Fünf-Sekunden-Strafe wurde der Rekordweltmeister sogar noch auf Rang fünf versetzt. Bortoleto scheiterte mit seinen Versuchen, an Lindblad vorbeizuziehen und wurde Elfter.

Verwendete Quellen: ntv.de, msc

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