Menü schließen
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Facebook X (Twitter) Instagram
Facebook X (Twitter) Instagram
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen

    „Tankrabatt darf nicht wieder zum Konzernrabatt werden“

    September 30, 2026

    Volksbank-Phishing: Gefälschte Mail droht mit Kontosperre

    September 29, 2026

    Alkoholfreier Wein: Wirklich ohne Alkohol?

    September 28, 2026

    Digitale Brieftasche „d-you“: Bundestag muss beim Schutz sensibler Daten nachbessern

    September 23, 2026

    Zuckersteuer darf kein Instrument zur Haushaltssanierung sein

    September 15, 2026
  • Nachrichten

    Kapitän und Kurzarbeiter: „Nicht damit gerechnet“: Wolfsburgs Arnold platzt der Kragen

    Oktober 2, 2026

    Kronprinzessin begleitet König: Mette-Marit krank: Königin fehlt bei wichtigem Termin

    Oktober 2, 2026

    Viertes Konzert in der Hauptstadt: Harry Styles haut für die Berliner Fans noch einen raus

    Oktober 2, 2026

    Vorsicht bei Florian Wirtz: Klopp genervt: „Wollt ihr ein Thema aufmachen, wo keins ist“

    Oktober 2, 2026

    Machtkampf bei der FIFA: Arabische Verbände bleiben Gianni Infantino treu

    Oktober 2, 2026
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen

    Hitzetote 2026: RKI schätzt 16.000 Todesfälle – Faktencheck jetzt!

    Oktober 2, 2026

    Wem gehört diese Website? So prüfen Sie Betreiber

    Oktober 2, 2026

    Ägypten: Gesamte Faktencheck-Redaktion festgenommen

    Oktober 1, 2026

    Wie aus jedem Furz eine Weltverschwörung wird – und Tausende applaudieren

    Oktober 1, 2026

    FMA: 20 Millionen Euro Schaden durch Anlagebetrug

    Oktober 1, 2026
  • Beratung
  • Bildung

    Was bedeutet Neutralität in der Schule – und was nicht? | Bildung

    Juli 14, 2026

    Wodurch fühlen sich Jugendliche in ihrem Alltag besonders belastet? | Bildung

    Juli 3, 2026

    Kontra: Social Media und Jugendliche – warum ein Verbot zu kurz greift | Bildung

    Juni 17, 2026

    Pro: Warum wir ein Social Media Verbot für Kinder brauchen | Bildung

    Juni 17, 2026

    Social Media bis 16 Jahre verbieten? So sehen das Erwachsene | Bildung

    Juni 11, 2026
  • Politik

    Nach BGH-Urteil – Amazon senkt Preis für langjährige Prime-Kunden

    Oktober 2, 2026

    Verletzter Flydubai-Pilot schildert erstmals Angriff im Cockpit

    Oktober 2, 2026

    Tankrabatt für Autofahrer, aber kein Nachlass beim Heizen: ungerecht?

    Oktober 2, 2026

    Deutschland zum Tag der Deutschen Einheit zu Gast in Bremen

    Oktober 2, 2026

    Kaufhauskette Galeria taumelt in die vierte Insolvenz

    Oktober 2, 2026
Verbraucherrat
Startseite»Politik»Frankreichs Schulbetreuer unter Verdacht | tagesschau.de
Politik

Frankreichs Schulbetreuer unter Verdacht | tagesschau.de

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerMai 23, 2026Keine Kommentare4 Minuten Lesezeit
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Teilen
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest E-Mail

Stand: 23.05.2026 • 10:55 Uhr

In Frankreich übernehmen sogenannte Schulbetreuer viele Aufgaben in Kitas oder Schulen. Nun werden einigen Schulbetreuern Gewalt und sexuelle Übergriffe vorgeworfen.

Von Kathrin Erdmann, ARD Paris

Sie rufen und halten Plakate in die Höhe: „Wir sind wütend, wir wollen eine andere Politik.“ In Paris demonstrieren in dieser Woche Hunderte Schulbetreuer für mehr Anerkennung und gegen eine pauschale Vorverurteilung. Maxime Gorza war auch dabei. Er ist seit 20 Jahren im Job, aber jetzt hat er sich krankschreiben lassen: „Dass wir ohne jeden geringsten Grund verdächtigt werden, pädophil zu sein, ist schwer zu begreifen“, sagt er.

In Paris haben Schulbegleiter gegen das harte Vorgehen der Stadtverwaltung protestiert.

Vorwürfe körperlicher und sexueller Gewalt

Jungen und Mädchen in der Kita, der Grundschule oder im Hort während der Mittagszeit beaufsichtigen, sie in Randzeiten betreuen: Das übernehmen in Frankreich größtenteils ungelernte Betreuer in der Lebensmitte. Überwiegend Frauen, aber eben auch Männer. Und einige von ihnen sollen sich zum Teil über lange Zeit an den Kindern vergriffen haben.

Im Radiosender France Info schildert eine Mutter, was ihrer 11-jährigen Tochter 2024 passiert ist: „Der Betreuer sagte zu allen introvertierten Mädchen in der Schule: ‚Kann ich dir ein Geheimnis anvertrauen?‘ Die Mädchen kamen dann näher. Meine Tochter berichtete von erzwungenen Umarmungen am Morgen, am Abend Kitzeln unterm T-Shirt.“

„Pädokriminelle konnten in die Lücke springen“

Die Mutter aus einer Kleinstadt im Norden Frankreichs ging damals vor Gericht. Der Betreuer wurde zu einer Bewährungsstrafe verurteilt, musste sechs Monate eine Fußfessel tragen und darf nie wieder in dem Job arbeiten. Anne kennt viele Fälle wie diesen. Ihren Nachnamen möchte sie nicht nennen. Die Mutter zweier Kinder hat 2021 die Elterninitiative „SOS Schulbetreuung“ mitbegründet. Sie sieht die Wurzel des Übels in einer Schulreform 2013. Durch weniger und veränderte Arbeitszeiten sei der Job unattraktiv geworden.

So kamen immer mehr schlecht ausgebildete Betreuer, die Zahl der Bewerber ging zurück, und Pädokriminelle konnten in die Lücke springen.

Allerdings gehe es nicht nur um sexuelle Übergriffe. Betreuer würden die Kinder anschreien, sie an den Haaren ziehen, den Arm ausrenken, sie einschüchtern oder sie im Dunkeln einsperren.

Schulbetreuer arbeiten unter prekären Bedingungen

Eric Leclerc vertritt mit seiner Gewerkschaft die Interessen der Schulbetreuerinnen und Betreuer. Auch er sieht die Entwicklung in der Branche kritisch. Allein in Paris seien 70 Prozent der 12.000 Schulbetreuer Zeitarbeiter, die einspringen, wo sie gerade gebraucht werden. „Für eine Aufsicht beim Mittagessen bekommt man 20 Euro, das macht 300 Euro im Monat“, sagt Leclerc. Wer zu verschiedenen Zeiten und an fünf Tagen in der Woche arbeite, komme auf etwa 1.000 Euro. Das sei nichts in einer Stadt wie Paris. Es gebe Schulbetreuer, die im Auto schlafen, sagt er.

Für den Gewerkschafter und die Elternvertreterin gibt es auf Sicht deshalb nur eine Lösung. Der Beruf muss aufgewertet werden. „Es braucht richtige Stellen mit Kontrollen, ausgebildetem Personal und attraktiveren Bedingungen“, sagt Anne. Und den Klagen von Kindern solle mehr Gehör als bisher geschenkt werden, findet sie. Allerdings nicht so, wie es Bürgermeister Emmanuel Grégoire gerade mache.

Die Stadt hat beim geringsten Verdacht sofort fest angestellte Betreuer suspendiert, Zeitarbeiter wurden umgehend entlassen. Nachdem den Behörden jahrelang Untätigkeit vorgeworfen wurde, wolle er lieber einmal zu häufig ungerecht gegenüber einem Betreuer sein als einmal zu wenig, so Bürgermeister Grégoire.

Das beklagt Gewerkschafter Leclerc, der selbst an einer Schule für die Betreuer zuständig ist. Er schildert einen Fall: Ein Betreuer hatte sich bei einem Kind nach der Schwester erkundigt, weil er sie von früher kannte. Er sei sofort entlassen worden, weil sich ein Elternteil beschwert hatte. „Dabei war er ein guter Betreuer, Lehrkräfte und andere Eltern hatten sich für seinen Verbleib eingesetzt. Aber er hatte keine Chance: eine Anschuldigung und Tschüss, ohne Abfindung, ohne alles.“

Eltern haben wenig Zeit für Gespräche

Die Stadt Paris, wo bisher die meisten Fälle gemeldet wurden, hat 20 Millionen Euro unter anderem für eine bessere Ausbildung zugesagt. Das sei zwar gut, löse aber das aktuelle Problem nicht. Viele Eltern wissen nicht, wer ihre Kinder betreut. Ein Foto im Schulflur würde da helfen. Das jedoch ist aus Datenschutzgründen nicht durchsetzbar.

Anne wirft schließlich auch noch eine gesellschaftliche Frage auf: Dass französische Eltern im Organisationskorsett unter der Woche kaum Zeit für Gespräche mit ihren Kindern haben. Das sei in Deutschland besser, glaubt sie.

Teilen. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Dr. Heinrich Krämer
  • Webseite

Ähnliche Beiträge

Nach BGH-Urteil – Amazon senkt Preis für langjährige Prime-Kunden

Oktober 2, 2026

Verletzter Flydubai-Pilot schildert erstmals Angriff im Cockpit

Oktober 2, 2026

Tankrabatt für Autofahrer, aber kein Nachlass beim Heizen: ungerecht?

Oktober 2, 2026
Kommentar hinterlassen Antwort abbrechen

Top-Beiträge

Gefälschter Tagesschau-Artikel über Eklat bei Maischberger

Juli 13, 202649 Aufrufe

Fehlinvestitionen auch bei Kirchenbezirken, Pensionskassen und TÜV

August 19, 202610 Aufrufe

Settelmayer und Kollegen: Angebote und Ablauf im Überblick

September 15, 20268 Aufrufe

Kostenpflichtig oder umsonst: Warentest: Das sind die besten E-Mail-Anbieter

September 2, 20265 Aufrufe
Folgen Sie uns
  • Facebook
  • Twitter
  • Pinterest
  • Instagram
  • YouTube
  • Vimeo

Abonnieren Sie Updates

VerbraucherRat GmbH
Hohenzollernring 56
50672 Köln

Telefon: +49 221 16847392-0
Telefax: +49 221 16847392-99
E-Mail: info@verbraucherrat.com
Web: www.verbraucherrat.com

Geschäftszeiten
Montag – Freitag: 09:00 – 18:00 Uhr

Menu
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Institutionell
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe
© 2026 VerbraucherRat. Alle Rechte vorbehalten.
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe

Tippen Sie oben und drücken Sie Enter zum Suchen. Drücken Sie Esc zum Abbrechen.