Menü schließen
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Facebook X (Twitter) Instagram
Facebook X (Twitter) Instagram
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen

    Digitalisierung im Gesundheitswesen: Nur mit starkem Verbraucherschutz

    Mai 18, 2026

    Bahngastrechte: Besserer Schutz bei Zugreisen

    Mai 13, 2026

    Koalitionsausschuss: Wirksame Entlastung nur im Gesamtpaket

    Mai 12, 2026

    „Völlig inakzeptabel“: Tankrabatt kommt nicht an

    Mai 7, 2026

    Gebäudemodernisierungsgesetz: Prinzip Hoffnung statt Klarheit

    Mai 6, 2026
  • Nachrichten

    Spionage-Eklat bei Southampton: Deutschem Sensations-Trainer droht Rauswurf, Spieler prüfen Klagen

    Mai 20, 2026

    Wiedersehen nach elf Jahren: Bill Kaulitz‘ Ex-Freund betrog ihn mit einer Freundin

    Mai 20, 2026

    Erst mal 40 Prozent: Bund steigt bei Panzer-Schmiede KNDS ein

    Mai 20, 2026

    „Regierungsbildung ohne die AfD“: Günther sieht anderen Umgang der Union mit Linken und Grünen

    Mai 20, 2026

    Überraschender Rückzug von Höne: Wurde Kubickis Solo-Kandidatur auf Geheimtreffen beschlossen?

    Mai 20, 2026
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen

    Lebt Michael Jackson in Brasilien?

    Mai 20, 2026

    Ukraine: Belegt ein Konzert in Kiew, dass Wahlen möglich sind?

    Mai 20, 2026

    Lauterbach, WHO und „Klima-Notstand“: Was im Bericht steht

    Mai 19, 2026

    Hat Selenskyj wirklich Dutzende Immobilien im Ausland?

    Mai 19, 2026

    Gefälschte Briefe der Bundesnetzagentur im Umlauf

    Mai 19, 2026
  • Beratung
  • Bildung

    Zivilgesellschaft – stille Säule der Bildung in Deutschland | Bildung

    Mai 20, 2026

    Geschichte der Demokratiebildung in der Schule | Bildung

    April 29, 2026

    Welcher Anteil junger Frauen und Männer erlangt das Abitur? | Bildung

    April 29, 2026

    Wer kann auf’s Gymnasium gehen? | Bildung

    April 29, 2026

    Schweigen ist nicht neutral | Bildung

    April 29, 2026
  • Politik

    Großbritannien: Streit um Öl-Sanktionen gegen Russland

    Mai 20, 2026

    Nach zehn Jahren Haft – NSU-Unterstützer Wohlleben entlassen

    Mai 20, 2026

    Ex-Verfassungsschützer Ott in Österreich wegen Spionage verurteilt

    Mai 20, 2026

    Bundesregierung will offenbar bei Panzerbauer KNDS einsteigen

    Mai 20, 2026

    Xi und Putin betonen gute Beziehungen bei Staatsbesuch in Peking

    Mai 20, 2026
Verbraucherrat
Startseite»Politik»Großbritannien: Streit um Öl-Sanktionen gegen Russland
Politik

Großbritannien: Streit um Öl-Sanktionen gegen Russland

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerMai 20, 2026Keine Kommentare3 Minuten Lesezeit
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Teilen
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest E-Mail

Stand: 21.05.2026 • 00:56 Uhr

Großbritannien erlaubt weiter den Import von Kerosin und Diesel, der aus russischem Öl raffiniert wurde. Die Opposition wirft der Regierung vor, die Ukraine zu verraten. Premier Starmer hält dagegen.

Gabi Biesinger

Führt die britische Regierung gerade härtere Sanktionen gegen Russland ein? Oder weicht sie diese auf? Diese Frage wird in den britischen Medien und in Westminister heiß diskutiert. Die Lesart der konservativen Opposition ist eindeutig.

Kemi Badenoch, Parteichefin der Konservativen, wirft Premierminister Keir Starmer von der Labour-Partei vor, er würde „dreckiges russisches Öl“ kaufen und die Gewinne würde Russland zum Töten von Ukrainern verwenden. Ob er sich nicht schäme, fragt Badenoch im Parlament.

Die Abgeordnete Sarah Olney von den Liberaldemokraten spricht von Verrat an der Ukraine. Ein europäischer Verbündeter in Not werde im Stich gelassen, Putins Kriegsmaschinerie gefüttert.

Starmer sieht Sanktionen verschärft

Doch Premierminister Starmer sieht das völlig anders. Die Regierung führe gerade ein neues, schärferes Sanktionspaket gegen Russland ein – allerdings schrittweise. Es werde neue Verbote für den Seetransport des Flüssiggases LNG geben und neue Verbote für den Import von Produkten aus russischem Öl, das in Drittländern verarbeitet wurde.

Das ganze solle phasenweise eingeführt werden und damit folge man genau dem Vorgehen, das sowohl die Labour-Partei als auch die konservative Opposition, als sie noch in der Regierung war, früher schon genutzt hätten. Es gehe in keiner Weise darum, bestehende Sanktionen zu lockern, so Starmer.

Experte beklagt Verwässerung der Sanktionen

Will der Premierminister den Briten eine Mogelpackung verkaufen? Der Teufel bei diesen Lesarten liege im technischen Detail, erläutert Richard Bronze, Leiter der Geopolitik beim Marktanalysten Energy Aspects in der BBC. Der Premierminister habe recht damit, dass härtere Sanktionen in Kraft getreten seien, die allerdings durch Ausnahmeregelungen verwässert und verzögert würden.

So dürfen zunächst weiterhin, wie bisher, in Drittländern verarbeitete Ölprodukte aus russischem Rohöl eingeführt werden, etwa Diesel und Kerosin aus Indien. Diese Regeln für verarbeitete Ölprodukte gelten laut Regierung auf „unbestimmte Dauer“.

Außerdem gelte eine befristete Genehmigung für den Seetransport von LNG sowie damit verbundenen Dienstleistungen bis zum 1. Januar. Die Vorschriften sollen regelmäßig überprüft werden und „ermöglichen, das vollständige Verbot schrittweise umzusetzen, ohne angesichts des durch den Nahostkonflikt ausgelösten Schocks bei der Kraftstoffversorgung Instabilität zu verursachen“, so die Regierung. Die Versorgungssicherheit bei wichtigen, grundlegenden Wirtschaftsgütern müsse gewährleistet sein.

Großbritannien bekennt sich zur Unterstützung der Ukraine

Die EU hatte die Verbote bereits im Januar in Kraft gesetzt, die britische Regierung hatte die Umsetzung fürs Frühjahr ohne Zeitplan angekündigt. Nun treten sie offiziell auch in Großbritannien in Kraft.

Die russische Regierung feiere diese Entscheidung, merkt Analyst Richard Bronze an: Dort werde kolportiert, dass die Welt offenbar ohne russisches Öl nicht funktioniere.

Erst jüngst hatte auch die britische Regierung eine Resolution der G7-Industriestaaten unterzeichnet, die die Solidarität mit der Ukraine weiter bekräftigte. Entsprechend enttäuscht zeigte sich die ukrainische Parlamentarierin Lesia Vasylenko im BBC-Interview: Die Ukraine zahle einen hohen Preis für billigen Kraftstoff in anderen Ländern – mit ihren Menschenleben, sagte sie.

Starmer plant Entlastungen

Die angeschlagene Regierung von Starmer steht unter anderem wegen der heftig gestiegenen Lebenshaltungskosten unter Druck. Benzin ist im Vereinigten Königreich so teuer wie seit vier Jahren nicht mehr. Als Entlastungsmaßnahme kündigte Starmer an, die für Herbst geplante Wiederanhebung der Spritsteuer zu verschieben.

Außerdem soll es Steuerentlastungen für die Transportbranche geben. Starmer rechnet mit spitzem Bleistift und will Versorgungsengpässe um jeden Preis vermeiden. Doch Analyst Richard Bronze bezweifelt, ob der durch die Sanktionsverschiebung entstandene politische Imageschaden nicht größer ist als die wirtschaftlichen Vorteile, denn die Marktauswirkungen der Maßnahme seien eher überschaubar.

Teilen. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Dr. Heinrich Krämer
  • Webseite

Ähnliche Beiträge

Nach zehn Jahren Haft – NSU-Unterstützer Wohlleben entlassen

Mai 20, 2026

Ex-Verfassungsschützer Ott in Österreich wegen Spionage verurteilt

Mai 20, 2026

Bundesregierung will offenbar bei Panzerbauer KNDS einsteigen

Mai 20, 2026
Kommentar hinterlassen Antwort abbrechen

Top-Beiträge

„Moby Dick“: Vor 60 Jahren: Belugawal im Rhein gesichtet

April 29, 20264 Aufrufe

Was eine Zuckerabgabe bringen könnte

April 29, 20264 Aufrufe

„Inflationszahlen sind Warnsignal“ | Verbraucherzentrale Bundesverband

April 29, 20263 Aufrufe

Kommentar zur Gesundheitsreform: Gerecht sieht anders aus

April 29, 20263 Aufrufe
Folgen Sie uns
  • Facebook
  • Twitter
  • Pinterest
  • Instagram
  • YouTube
  • Vimeo

Abonnieren Sie Updates

VerbraucherRat GmbH
Hohenzollernring 56
50672 Köln

Telefon: +49 221 16847392-0
Telefax: +49 221 16847392-99
E-Mail: info@verbraucherrat.com
Web: www.verbraucherrat.com

Geschäftszeiten
Montag – Freitag: 09:00 – 18:00 Uhr

Menu
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Institutionell
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe
© 2026 VerbraucherRat. Alle Rechte vorbehalten.
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe

Tippen Sie oben und drücken Sie Enter zum Suchen. Drücken Sie Esc zum Abbrechen.