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Startseite»Nachrichten»Havertz‘ Tor reicht nicht: Paris Saint-Germain verteidigt CL-Titel im Elfmeter-Drama
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Havertz‘ Tor reicht nicht: Paris Saint-Germain verteidigt CL-Titel im Elfmeter-Drama

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerMai 30, 2026Keine Kommentare3 Minuten Lesezeit
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Havertz‘ Tor reicht nichtParis Saint-Germain verteidigt CL-Titel im Elfmeter-Drama

Paris jubelt zum zweiten Mal hintereinander. (Foto: picture alliance / NurPhoto)

Paris Saint-Germain bleibt der Sieger der Champions League. Das französische Spitzenteam verteidigt den Titel im Elfmeterschießen gegen den FC Arsenal (4:3). Die frühe Führung von DFB-Star Kai Havertz kann der englische Fußballmeister nicht halten.

Die Titeljäger von Paris Saint-Germain haben sich in einem Elfmeterkrimi erneut zum Champion-League-Sieger gekrönt und Arsenals Traum vom historischen Triumph Millimeter vor dem Ziel zerstört. Trotz eines frühen Treffers des deutschen Fußball-Nationalspielers Kai Havertz besiegte das französische Star-Ensemble die Herausforderer aus England mit 4:3 im Shootout und sicherte sich neben dem Titel auch die UEFA-Prämie in Höhe von 25 Millionen Euro. „Ich bin komplett erschöpft, aber ich freue mich“, sagte Enrique: „Wir haben es verdient.“

Vor 61.035 Zuschauern in Budapest hatte es nach der regulären Spielzeit nach Toren von Havertz (6. Minute) und Weltfußballer Ousmane Dembélé (65./Foulelfmeter) 1:1 (1:0) gestanden. In der Verlängerung fielen keine Tore mehr. Als erster Klub seit Real Madrid verteidigten die Franzosen den Titel in der Königsklasse. Die Königlichen aus Spanien hatten zwischen 2016 und 2018 sogar dreimal in Folge triumphiert.

Für Arsenal war es im 15. Saisonspiel der Königsklasse die erste Niederlage. Die Londoner verpassten wenige Tage nach dem Titelgewinn in der Premier League die absolute Krönung und warten weiter auf ihren Premierentitel in Europas wichtigstem Vereinswettbewerb.

Paris stellt Torrekord ein

Mit insgesamt 45 Treffern stellte Paris zudem den Rekord für die meisten Tore in einer Champions-League-Saison ein und teilt sich die Bestmarke nun mit dem FC Barcelona. Besonders in Erinnerung bleibt das 5:4-Spektakel im Halbfinal-Hinspiel gegen den FC Bayern München. Liverpool hatte 2018 zwar 47 Tore erzielt, allerdings fielen sechs davon in der Qualifikation und gehen daher nicht in die offizielle UEFA-Statistik ein.

Schon Stunden vor Anpfiff versammelten sich Tausende Fans beider Lager, um sich auf das bedeutendste Saisonspiel einzustimmen. Knapp 4000 Polizisten waren im Einsatz. Bis zum Anpfiff blieb es abgesehen von einer Schlägerei in der Nacht weitgehend ruhig.

Die Franzosen starteten mit exakt den zehn Feldspielern, die im Finale vor einem Jahr Inter überrannt hatten. Arsenal setzte in der Sturmspitze auf Deutschlands WM-Hoffnung Havertz. „Er hat diese Gabe, wichtige Tore zu machen“, sagte Arteta und bewies einmal mehr ein goldenes Händchen. Auch wenn die Entstehung des Führungstreffers glücklich war: Marquinhos schoss Arsenals Leandro Trossard an und der Ball prallte in den Lauf von Havertz. Aus spitzem Winkel hämmerte ihn der Ex-Leverkusener unter die Latte.

Polizei rückt bei Freudensprüngen von PSG-Fans an

Der frühe Schock war den Parisern anzumerken. Die vermeintlich beste Offensive der Welt fand keinen Schlüssel für die Abwehr der Engländer, die unheimlich tief standen. PSG hatte quasi keinen wirklich gefährlichen Abschluss im ersten Durchgang – trotz mehr als 70 Prozent Ballbesitz. Starstürmer Dembélé war zunächst überhaupt kein Faktor.

Der Favorit erhöhte den Druck nach der Pause und schien dem Ausgleich immer näherzukommen. Bis zum Arsenal-Strafraum stießen die Franzosen oft mühelos vor, dann fehlte entweder die Genauigkeit oder ein Rot-Weißer warf sich in den Schuss. Ein Elfmeter brachte PSG schließlich zurück ins Spiel. Einige PSG-Anhänger sprangen vor Freude in den Innenraum – sofort rückte die Polizei an.

Die Fans der Engländer brachten hingegen ihren Frust über den deutschen Schiedsrichter Daniel Siebert lautstark zum Ausdruck. Schon am Ende der ersten Hälfte war Siebert ausgepfiffen worden, nachdem er auf Zeitspiel gegen die Gunners entschieden hatte und einen Eckball nicht mehr ausführen ließ.

In der Schlussphase der regulären Spielzeit wurde es dramatisch, mit Riesenchancen für PSG durch Khvicha Kvaratskhelia, Vitinha und Bradley Barcola. Doch die Entscheidung fiel erst im Elfmeterschießen. Arsenal hatte in der Verlängerung zwar wieder offensiver agiert, konnte das Spiel aber nicht mehr an sich reißen.

Quelle: ntv.de, Jordan Raza, dpa

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